Filmklassiker im FKC: Fahrraddiebe (Ladri di biciclette) (WH)
Italien 1948, 88 min, ital. OmU.
Regie: Vittorio De Sica
Darsteller:innen: Lamberto
Maggiorani, Enzo Staiola, Lianella Carell, Elena Altieri, Gino Saltame-Renda
Italien während der Nachkriegsjahre: Antonio Ricci ist schon seit zwei Jahren arbeitslos, als ihm endlich ein Job als Plakatankleber angeboten wird. Vorraussetzung dafür ist allerdings, dass er über ein Fahrrad verfügt. Die letzten Ersparnisse der Familie werden zusammengekratzt, um Antonios versetztes Fahrrad beim Pfandleiher auszulösen. An seinem ersten Arbeitstag wird das Fahrrad gestohlen. Antonio ist seiner Existenzgrundlage beraubt. Gemeinsam mit seinem Sohn macht er sich auf die Suche nach dem Dieb.
"Lebendige Erzählweise, Sensibilität, menschliche Wärme und eine soziale Aussage ohne Sentimentalität machen den mit Laien an Originalschauplätzen gedrehten Film zum Meisterwerk des italienischen Neorealismus." (filmdienst.de)
"'Fahrraddiebe' steht wie kein anderes Werk für die Qualitäten des italienischen Neorealismus." (filmsucht.org)
"Ein kluges, trotz seiner Tristesse warmherziges, dabei aber keinesfalls beschönigendes Zeit- und Gesellschaftsportrait, welches den Mut aufbringt akute, soziale Missstände offen darzulegen und es dennoch schafft, nicht in Zynismus oder Pessimismus zu ersaufen." (moviebreak.de)
"So simpel seine Geschichte auf den ersten Blick erscheinen mag, so hat De Sica damit dennoch ein ganzes Menschheitsdrama eingefangen." (critic.de)
"Emotional, spannend, aufwühlend,
realistisch, deprimierend, intensiv und stets ehrlich."
(film-rezensionen.de)
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