Schlagwort-Archiv: Spanien

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Ventajas de viajar en tren

Regie: Aritz Moreno; Spanien, Frankreich 2019, 106 Min, spanische OmU. Mit: Luis Tosar, Pilar Castro, Ernesto Alterio, Quim Gutiérrez

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Eine schräge, bizarre und bisweilen zutiefst beunruhigende Komödie in der Tradition surrealistischen Filmemachens. „Ein Film, der mit dem ‚Gespenst der Freiheit‘ von Luis Buñuel vergleichbar ist ¬ sein surrealer Humor ist umwerfend.“ (El país)

Die Verlegerin Helga Pato wird während einer Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin angesprochen. Um die Zugfahrt etwas angenehmer zu gestalten, beginnt er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere von seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen – die Geschichte des Patienten, der Soldat war: Im Krieg begegnete er einer Ärztin, die ein Kinderkrankenhaus unter den widrigsten Umständen erhalten möchte und dabei auf eine zwielichtige Gestalt stößt, die Verstörendes erblickt. Nach dem Matroschka-Prinzip wird Helga Pato in immer tiefere Schichten der Erzählung hineingezogen. Das zufällige Zusammentreffen mit dem Psychiater wird unwiderruflich die Zukunft der Verlegerin als auch die der Figuren aus den Geschichten bestimmen, die in einer Serie von unvorhersehbaren Ereignissen verwickelt sind, die sich Schicht für Schicht ineinander verweben, bis sie einen wahnsinnigen Höhepunkt erreichen. Eine tiefschwarze Komödie!

Politisch inkorrekt, manchmal einfach nur böse
und voller wunderbar verdrehter Ideen.
CINEUROPA

Trailer: https://youtu.be/Teb5bGzG9IE

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Ventajas de viajar en tren

Regie: Aritz Moreno; Spanien, Frankreich 2019, 106 Min, spanische OmU. Mit: Luis Tosar, Pilar Castro, Ernesto Alterio, Quim Gutiérrez

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Eine schräge, bizarre und bisweilen zutiefst beunruhigende Komödie in der Tradition surrealistischen Filmemachens. „Ein Film, der mit dem ‚Gespenst der Freiheit‘ von Luis Buñuel vergleichbar ist ¬ sein surrealer Humor ist umwerfend.“ (El país)

Die Verlegerin Helga Pato wird während einer Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin angesprochen. Um die Zugfahrt etwas angenehmer zu gestalten, beginnt er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere von seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen – die Geschichte des Patienten, der Soldat war: Im Krieg begegnete er einer Ärztin, die ein Kinderkrankenhaus unter den widrigsten Umständen erhalten möchte und dabei auf eine zwielichtige Gestalt stößt, die Verstörendes erblickt. Nach dem Matroschka-Prinzip wird Helga Pato in immer tiefere Schichten der Erzählung hineingezogen. Das zufällige Zusammentreffen mit dem Psychiater wird unwiderruflich die Zukunft der Verlegerin als auch die der Figuren aus den Geschichten bestimmen, die in einer Serie von unvorhersehbaren Ereignissen verwickelt sind, die sich Schicht für Schicht ineinander verweben, bis sie einen wahnsinnigen Höhepunkt erreichen.

Politisch inkorrekt, manchmal einfach nur böse
und voller wunderbar verdrehter Ideen.
CINEUROPA

Trailer: https://youtu.be/Teb5bGzG9IE

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Buñuel en el Laberinto de las Tortugas

Spanien, NL, D 2018, 80 min, Cinemascope, spanische OmU.
Regie: Salvador Simó. Animationsfilm mit Szenen aus Filmen von Luis Buñuel

Dali-Sujet

Paris, 1930: Gemeinsam mit Salvador Dalí gehört Luis Buñuel zu den Hauptakteuren des Surrealismus. Mit „Ein andalusischer Hund“ wurde er 1928 berühmt, nach einem Skandal um seinen zweiten Film, „Das goldene Zeitalter“, haben sich Produzenten und Geldgeber jedoch von ihm abgewandt. Nur ein guter Freund, der Bildhauer Ramón Acín, hält zu ihm und verspricht ihm, bei einem Lotteriegewinn seinen nächsten Film zu finanzieren. Unglaublich aber wahr, doch das Glück ist tatsächlich auf seiner Seite: Acíns Lotterielos gewinnt – und Buñuels neuem Film steht nichts mehr im Weg: „Las Hurdes – Land ohne Brot“. So reist Buñuel mit Acín und einem kleinen Team in die verarmte Region Las Hurdes in der spanischen Extremadura, um das karge Leben der Bewohner zu dokumentieren…

Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Fermín Solís erzählt Regisseur Salvador Simó mit BUÑUEL IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN von der Entstehung des dritten Films von Luis Buñuel – eine faszinierende Episode der Filmgeschichte. Dabei zeigt Simó nicht nur, wie Buñuel sein Projekt mit höchst unorthodoxen Methoden umsetzt, er gewährt auch Einblicke in dessen Kindheit und verwebt die ausdrucksstarken Bilder seines Animationsfilms mit echtem Filmmaterial vom damaligen Dreh Buñuels. So entsteht das bewegende Portrait eines Künstlers, der seine Bestimmung sucht, und dessen Begegnung mit der Armut von Lars Hurdes zu einer einschneidenden Lebenserfahrung für ihn wird.

Trailer: https://youtu.be/cDzWSwPaPXI

Bester Animationsfilm – European Film Award 2019, Beste Musik & Jurypreis – Annecy International Animated Film Festival 2019; Bester Film – Chilemonos 2019; Bester Film & Beste Musik – Málaga Spanish Film Festival 2019; Bester Film – Periferias Festival 2019

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Buñuel en el LaBerinto de las Tortugas

Spanien, NL, D 2018, 80 min, Cinemascope, spanische OmU.
Regie: Salvador Simó. Animationsfilm mit Szenen aus Filmen von Luis Buñuel

Stadtbild

Paris, 1930: Gemeinsam mit Salvador Dalí gehört Luis Buñuel zu den Hauptakteuren des Surrealismus. Mit „Ein andalusischer Hund“ wurde er 1928 berühmt, nach einem Skandal um seinen zweiten Film, „Das goldene Zeitalter“, haben sich Produzenten und Geldgeber jedoch von ihm abgewandt. Nur ein guter Freund, der Bildhauer Ramón Acín, hält zu ihm und verspricht ihm, bei einem Lotteriegewinn seinen nächsten Film zu finanzieren. Unglaublich aber wahr, doch das Glück ist tatsächlich auf seiner Seite: Acíns Lotterielos gewinnt – und Buñuels neuem Film steht nichts mehr im Weg: „Las Hurdes – Land ohne Brot“. So reist Buñuel mit Acín und einem kleinen Team in die verarmte Region Las Hurdes in der spanischen Extremadura, um das karge Leben der Bewohner zu dokumentieren…

Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Fermín Solís erzählt Regisseur Salvador Simó mit BUÑUEL IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN von der Entstehung des dritten Films von Luis Buñuel – eine faszinierende Episode der Filmgeschichte. Dabei zeigt Simó nicht nur, wie Buñuel sein Projekt mit höchst unorthodoxen Methoden umsetzt, er gewährt auch Einblicke in dessen Kindheit und verwebt die ausdrucksstarken Bilder seines Animationsfilms mit echtem Filmmaterial vom damaligen Dreh Buñuels. So entsteht das bewegende Portrait eines Künstlers, der seine Bestimmung sucht, und dessen Begegnung mit der Armut von Lars Hurdes zu einer einschneidenden Lebenserfahrung für ihn wird.

Trailer: https://youtu.be/cDzWSwPaPXI

Preise:
Bester Animationsfilm – European Film Award 2019, Beste Musik & Jurypreis – Annecy International Animated Film Festival 2019; Bester Film – Chilemonos 2019; Bester Film & Beste Musik – Málaga Spanish Film Festival 2019; Bester Film – Periferias Festival 2019