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Lamb

Lamb

Island / Schweden / Polen 2021, 106 min, isländ. O.m.U.
Regie: Valdimar Jóhannsson
Maria Noomi Rapace
Ingvar Hilmir Snær Guðnason
Pétur Björn Hlynur Haraldsson

Ingvar und Marie züchten Schafe und führen ein einfaches, naturverbundenes Leben in der wilden Abgeschiedenheit Islands.
Weites Land, Bergketten, endloser Himmel, ein abgeschiedenes Haus: In der überwältigend schönen isländischen Landschaft züchten Maria und Ingvar Schafe. Sie führen ein einfaches, der Natur verbundenes Leben. Bis eines Nachts etwas Seltsames in ihrem Stall passiert: Ein Schaf gebärt ein mysteriöses Wesen, das die beiden wie ein eigenes Kind aufziehen und ihm den Namen Ada geben. Das mit inniger Freude begrüßte Familienglück wird jedoch schon bald auf die Probe gestellt – denn Mutter Natur steckt voller Überraschungen …

Regisseur Valdimar Jóhansson siedelt sein mythologisch-folkloristisch Beziehungsdrama zwischen romantischer Naturgewalt und skandinavischem Märchen an. Angereichert mit absurdem Humor ist Jóhansson mit seinem Debütfilm ein großer Wurf gelungen.

Zwischen romantischer Naturgewalt und skandinavischem Märchen: Noomi Rapace, brilliert in diesem tief berührenden Folk-Drama. Eine eindrucksvolle Kinoerfahrung, deren einzigartige Magie unvergesslich bleibt.


INTERVIEW MIT VALDIMAR JÓHANNSSON
… über die Geschichte und seine Inspiration
Als Kind verbrachte ich viel Zeit auf der Farm meiner Großeltern, also kenne ich Lämmer, Schafe und Böcke sehr gut. Ich wollte schon immer einen Film machen, der auf den folkloristischen Märchen meiner Heimat beruht, eine Geschichte, die sich mit der Natur der Menschen und dem Menschen in der
Natur beschäftigt. Ich begann mit Konzept-Skizzen und einem Graphic Novel, um eine Geschichte zu entwickeln, die ich verfilmen konnte. Meine Produzenten
stellten mir 2010 den Drehbuchautor Sjón vor, was sich als glückliche Fügung erwies. Wir fingen an, über meine Ideen zu sprechen, die später in LAMB realisiert wurden. Ihm gefielen meine Vorstellungen und er war von denselben Dingen fasziniert wie ich. Wir hatten einen langen Schreibprozess und lernten uns dabei sehr gut kennen.
Kino ist ein audiovisuelles Medium, das den Zuschauer auf vielen Ebenen anspricht und deshalb fokussierten wir uns darauf, die Geschichte durch Bilder und Töne zu erzählen und die Dialoge auf ein Minimum zu beschränken. Unser Film zieht viel Inspiration aus isländischen Volksmärchen. Nicht aus einem bestimmten, aber aus einem Mix. Wir sind beide interessiert an Geschichten,
die in ihrem Kern realistisch sind – dann aber ein absurdes oder surreales Element besitzen, das nie direkt angesprochen wird und dadurch genauso
real wird wie der Rest.

Filmkritik von Walter Gasperi:
https://www.film-netz.com/post/_lamb 

Auszeichnung Festival Cannes 2021: un certain regard

Trailer: https://youtu.be/JH7_gbfBIac

Lamb

Lamb

Island / Schweden / Polen 2021, 106 min, isländ. O.m.U.
Regie: Valdimar Jóhannsson
Maria Noomi Rapace
Ingvar Hilmir Snær Guðnason
Pétur Björn Hlynur Haraldsson

Ingvar und Marie züchten Schafe und führen ein einfaches, naturverbundenes Leben in der wilden Abgeschiedenheit Islands.
Weites Land, Bergketten, endloser Himmel, ein abgeschiedenes Haus: In der überwältigend schönen isländischen Landschaft züchten Maria und Ingvar Schafe. Sie führen ein einfaches, der Natur verbundenes Leben. Bis eines Nachts etwas Seltsames in ihrem Stall passiert: Ein Schaf gebärt ein mysteriöses Wesen, das die beiden wie ein eigenes Kind aufziehen und ihm den Namen Ada geben. Das mit inniger Freude begrüßte Familienglück wird jedoch schon bald auf die Probe gestellt – denn Mutter Natur steckt voller Überraschungen …

Regisseur Valdimar Jóhansson siedelt sein mythologisch-folkloristisch Beziehungsdrama zwischen romantischer Naturgewalt und skandinavischem Märchen an. Angereichert mit absurdem Humor ist Jóhansson mit seinem Debütfilm ein großer Wurf gelungen.

Zwischen romantischer Naturgewalt und skandinavischem Märchen: Noomi Rapace, brilliert in diesem tief berührenden Folk-Drama. Eine eindrucksvolle Kinoerfahrung, deren einzigartige Magie unvergesslich bleibt.


INTERVIEW MIT VALDIMAR JÓHANNSSON
… über die Geschichte und seine Inspiration
Als Kind verbrachte ich viel Zeit auf der Farm meiner Großeltern, also kenne ich Lämmer, Schafe und Böcke sehr gut. Ich wollte schon immer einen Film machen, der auf den folkloristischen Märchen meiner Heimat beruht, eine Geschichte, die sich mit der Natur der Menschen und dem Menschen in der
Natur beschäftigt. Ich begann mit Konzept-Skizzen und einem Graphic Novel, um eine Geschichte zu entwickeln, die ich verfilmen konnte. Meine Produzenten
stellten mir 2010 den Drehbuchautor Sjón vor, was sich als glückliche Fügung erwies. Wir fingen an, über meine Ideen zu sprechen, die später in LAMB realisiert wurden. Ihm gefielen meine Vorstellungen und er war von denselben Dingen fasziniert wie ich. Wir hatten einen langen Schreibprozess und lernten uns dabei sehr gut kennen.
Kino ist ein audiovisuelles Medium, das den Zuschauer auf vielen Ebenen anspricht und deshalb fokussierten wir uns darauf, die Geschichte durch Bilder und Töne zu erzählen und die Dialoge auf ein Minimum zu beschränken. Unser Film zieht viel Inspiration aus isländischen Volksmärchen. Nicht aus einem bestimmten, aber aus einem Mix. Wir sind beide interessiert an Geschichten,
die in ihrem Kern realistisch sind – dann aber ein absurdes oder surreales Element besitzen, das nie direkt angesprochen wird und dadurch genauso
real wird wie der Rest.

Filmkritik von Walter Gasperi:
https://www.film-netz.com/post/_lamb 

Auszeichnung Festival Cannes 2021: un certain regard

Trailer: https://youtu.be/JH7_gbfBIac