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The Lost Leonardo

The Lost Leonardo

Dänemark / Frankreich / Schweden 2021, 96 min, franz.-engl. O.m.U.;
Regie: Andreas Koefoed
Buch: Andreas Dalsgaard, Christian Kirk Muff, Andreas Koefoed, Mark Monroe, Duska Zagorac; Mit: Jerry Saltz, Dianne Dwyer Modestini, Martin Kemp u.a.;

Salvator Mundi – Gemälde

Die fesselnde Geschichte des teuersten Gemäldes der Welt erzählt spannend wie ein Krimi von Geld, Macht und Gier. – „Selten war ein Crashkurs über den Kunstmarkt unterhaltsamer“ (Der Spiegel)Eine Sensation in der Kunstwelt: ein Bild von Leonardo da Vinci wird auf einer Auktion in New Orleans gefunden! Eine große Schau des allseits bekannten Universalgenies der italienischen Renaissance, dessen Malerei so berühmt ist wie seine Entwürfe allerhand Fahr- und Flugmaschinen, wird in der National Gallery, London gezeigt, mit dem wiedergefundenen Werk aus Amerika als eines der Herzstücke. Aber wie “echt” ist dieser Salvator Mundi wirklich? Diese Kunst(handel)-Doku gerät zu einem wahren Thriller, über Kunst-Expertentum und den Einfluss von Kunstinstitutionen, über den Aberwitz des Kunsthandels.

Die ebenso spannende wie unterhaltsame Kunst-Doku THE LOST LEONARDO erzählt die Geschichte des Gemäldes Salvator Mundi, das 2017 für 450 Millionen versteigert wurde und somit das teuerste Gemälde der Welt ist. Es gilt als das lange verschollene Meisterwerk von Leonardo da Vinci, doch ist es auch echt? Jedenfalls entlarvt der Film die Falschheit der Welt!

Im Jahr 2008 versammelten sich die weltweit renommiertesten Leonardo da Vinci Experten an einer Staffelei der National Gallery in London, um ein mysteriöses Gemälde zu untersuchen – ein Salvator Mundi (lateinisch für „Erlöser der Welt“). Ungeachtet dessen, dass die National Gallery keine formellen Experten-Gutachten einholt, präsentiert sie in ihrer Blockbuster-Ausstellung von 2011 den Salvator Mundi als Originalgemälde von Leonardo da Vinci und initiierte damit eine der verführerischsten und verblüffendsten Kunstgeschichten unserer Zeit.

Der über einen Zeitraum von drei Jahren gedrehte Film The Lost Leonardo enthüllt auf akribische Weise die Geschichte hinter dem Salvator Mundi in ihrer gesamten Bandbreite und präsentiert als packender Real-Life-Thriller verschiedene Hauptfiguren aus der Welt der Kunst, Finanzen und Politik wie beispielsweise die Restauratorin Dianne Modestini, die zum ersten Mal den Zugang hinter die Kulissen freimachte.
The Lost Leonardo ist die Insider-Geschichte hinter dem Salvator Mundi, dem teuersten Gemälde, das für 450 Millionen US-Dollar verkauft wurde. Das Schicksal des Salvator Mundi wird von unersättlichem Streben nach Ruhm, Geld und Macht angetrieben, beginnend in jenem Moment, als das Gemälde in einem dubiosen Auktionshaus in New Orleans für 1175 US-Dollar gekauft wird und der Restaurator unter dem dicken Firnis der billigen Restaurierung meisterhafte Pinselstriche der Renaissance entdeckt. Mit Emporschnellen des Preises vermehren sich auch die Fragen nach der Authentizität des Gemäldes: Ist es wirklich ein Werk Leonardo da Vincis?

The Lost Leonardo

Die Zeitachse:
ca. 1500: Salvator Mundi wird beauftragt, möglicherweise für Ludwig XII. von Frankreich, im Anschluss an dessen Eroberungen von Genua und Mailand. Es existieren keine Beweise aus da Vincis Lebzeiten, dass er selbst das Gemälde gemalt hat.
1900: Die erste sichere Sichtung des Salvator Mundi bei seinem Kauf durch den wohlhabenden Textilhersteller Sir Francis Cook. Dieser kaufte das Gemälde – als Werk von Leonardo da Vincis Getreuem Bernardino Luini – im Jahre 1900 für 120 Pfund von Sir Charles Robinson, dem damaligen Surveyor of the Queen’s Pictures. Kunsthistoriker sind sich noch stets unsicher über den Verbleib des Salvator Mundi zwischen 1500 und 1900. Es existiert ein Foto des Gemäldes aus dem Jahr 1911 mit einer alten und amateurhaften Restaurierung, die es schwierig macht, es als dasselbe Gemälde zu erkennen.
1958: Nachdem das Gemälde bis 1958 im Haus der Familie Cook, dem Doughty House in Richmond, gehangen hat, wird es bei Sotheby’s in London für 45 Pfund an den amerikanischen Geschäftsmann Warren Kuntz verkauft.
2005: Warren Kuntz und dessen Frau Minnie lebten in New Orleans. Nach ihrer beider Tod erbte ihr Neffe Basil Clovis Hendry Sr das Gemälde, der es bis zu seinem Tod im Jahr 2005 in seinem Haus in Baton Rouge bewahrte. Daraufhin wurde es bei der New Orleans Auktion zum Verkauf angeboten, wo es durch den geschulten und auf Spekulationen ausgerichteten Blick des New Yorker Kunsthistorikers und Händlers Alex Parish entdeckt wurde. Parish schließt sich mit Robert B. Simon zusammen, um den Salvator Mundi für nur 1175 US-Dollar zu kaufen.
2006: Die Restauratorin Dianne Modestini beginnt ihre Arbeit am Salvator Mundi.
2008: Die National Gallery in London bittet fünf Leonardo da Vinci Experten, sich an einem Nachmittag den Salvator Mundi anzuschauen. Während des informellen Gesprächs stehen die Fachleute dem Gemälde als Werk Leonardo da Vincis offen gegenüber, jedoch werden sie nicht damit beauftragt, das Gemälde gründlich zu untersuchen oder formale Einschätzungen zu liefern.
2011: Die National Gallery in London präsentiert den Salvator Mundi als Originalgemälde Leonardo da Vincis in ihrer Blockbuster-Ausstellung Leonardo da Vinci: Painter at the Court of Milan.
2012: Das Dallas Museum of Art versucht, das Gemälde zu erwerben, kann die dafür notwendigen Mittel jedoch nicht aufbringen.
2013: Der russische Oligarch Dmitry Rybolovlev kauft den Salvator Mundi am 3. Mai für 127,5 Millionen US-Dollar. Später erfährt Rybolovlev, dass sein Kunstberater Yves Bouvier das Gemälde am Vortag von einem durch Robert Simon geführten Konsortium in einem von Sotheby’s vermittelten Privatverkauf erworben hatte. Bouvier zahlte dem Konsortium 83 Millionen US-Dollar, bevor er das Gemälde mit einem Aufschlag von 44,5 Millionen US-Dollar an Rybolovlev übergab.
2015: Am 25. Februar wird Bouvier in Monaco wegen Betrugs und Beteiligung an Geldwäsche angeklagt. Laut Rybolovlev hatte Bouvier ihn um mehr als 1 Milliarde US-Dollar betrogen, indem er Gemälde oft innerhalb weniger Tage mit Aufschlägen von bis zu 70 % weiterverkaufte. Der Streit um Rybolovlevs Sammlung von 38 Gemälden führte in mindestens fünf Gerichtsbarkeiten weltweit zu zivil- und strafrechtlichen Verfahren – Singapur, Schweiz, Frankreich, Monaco und den Vereinigten Staaten. Der Rechtsstreit läuft noch heute.
2017: Im Vorfeld der Auktion entwickelt Christie’s eine umfangreiche Marketingkampagne für den Salvator Mundi und schickt das Gemälde auf eine Tour nach Hongkong, London, San Francisco und New York, wo es am 15. November zu einem Weltrekord-Auktionspreis von 450.300.000 US-Dollar verkauft wird. Nach der Auktion enthüllt die New York Times, dass der Käufer des Salvator Mundi der Kronprinz von Saudi-Arabien, Mohammad bin Salman, war.
2018: Das erste öffentliche Erscheinen des Gemäldes ist für den September im Louvre Abu Dhabi geplant, doch die Präsentation wird in letzter Minute abgesagt. Die Enthüllung wird ohne Angabe von Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Gemälde wird stattdessen zur wissenschaftlichen Untersuchung an das Zentrum für Forschung und Restaurierung der Museen Frankreichs (C2RMF) geschickt.
2019: Im Oktober eröffnet der Louvre in Paris seine Leonardo da Vinci Blockbuster-Ausstellung anlässlich des 500. Todestages des Renaissance-Meisters. Der Salvator Mundi wird nicht ausgestellt.
2020: Das Art Newspaper berichtet über ein geheimes 46-seitiges Booklet mit dem Titel „Léonard de Vinci: Le Salvator Mundi“, das vom Louvre erstellt und im Dezember2019 gedruckt wurde. Die Veröffentlichung des Buches wurde abgebrochen, als die Salvator Mundi Leihgabe abgelehnt wurde, einige Exemplare des Buches wurden jedoch in der Buchhandlung des Louvre gekauft. Der Sprecher des Louvre bestätigt, dass „das Buch für den Fall vorbereitet wurde, dass der Louvre die Möglichkeit hat, das Gemälde zu präsentieren. Da dies nicht der Fall war, wird es nicht veröffentlicht“. Das Booklet enthält detaillierte Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen des Louvre und folgert: „Die Ergebnisse der historischen und wissenschaftlichen Untersuchung (…) erlauben uns, die Zuschreibung des Werkes an Leonardo da Vinci zu bestätigen“. Der gesamte Inhalt des geheimen Buches wird im April 2021 durch das französische Kunstmagazin „La tribune de l’art“ veröffentlicht.

Trailer:
https://youtu.be/padjQGAfkwY

The lost Leonardo

The Lost Leonardo

Dänemark / Frankreich / Schweden 2021, 96 min, franz.-engl. O.m.U.;
Regie: Andreas Koefoed
Buch: Andreas Dalsgaard, Christian Kirk Muff, Andreas Koefoed, Mark Monroe, Duska Zagorac; Mit: Jerry Saltz, Dianne Dwyer Modestini, Martin Kemp u.a.;

Salvator Mundi – Gemälde

Die fesselnde Geschichte des teuersten Gemäldes der Welt erzählt spannend wie ein Krimi von Geld, Macht und Gier. – „Selten war ein Crashkurs über den Kunstmarkt unterhaltsamer“ (Der Spiegel)Eine Sensation in der Kunstwelt: ein Bild von Leonardo da Vinci wird auf einer Auktion in New Orleans gefunden! Eine große Schau des allseits bekannten Universalgenies der italienischen Renaissance, dessen Malerei so berühmt ist wie seine Entwürfe allerhand Fahr- und Flugmaschinen, wird in der National Gallery, London gezeigt, mit dem wiedergefundenen Werk aus Amerika als eines der Herzstücke. Aber wie “echt” ist dieser Salvator Mundi wirklich? Diese Kunst(handel)-Doku gerät zu einem wahren Thriller, über Kunst-Expertentum und den Einfluss von Kunstinstitutionen, über den Aberwitz des Kunsthandels.

Die ebenso spannende wie unterhaltsame Kunst-Doku THE LOST LEONARDO erzählt die Geschichte des Gemäldes Salvator Mundi, das 2017 für 450 Millionen versteigert wurde und somit das teuerste Gemälde der Welt ist. Es gilt als das lange verschollene Meisterwerk von Leonardo da Vinci, doch ist es auch echt? Jedenfalls entlarvt der Film die Falschheit der Welt!

Im Jahr 2008 versammelten sich die weltweit renommiertesten Leonardo da Vinci Experten an einer Staffelei der National Gallery in London, um ein mysteriöses Gemälde zu untersuchen – ein Salvator Mundi (lateinisch für „Erlöser der Welt“). Ungeachtet dessen, dass die National Gallery keine formellen Experten-Gutachten einholt, präsentiert sie in ihrer Blockbuster-Ausstellung von 2011 den Salvator Mundi als Originalgemälde von Leonardo da Vinci und initiierte damit eine der verführerischsten und verblüffendsten Kunstgeschichten unserer Zeit.

Der über einen Zeitraum von drei Jahren gedrehte Film The Lost Leonardo enthüllt auf akribische Weise die Geschichte hinter dem Salvator Mundi in ihrer gesamten Bandbreite und präsentiert als packender Real-Life-Thriller verschiedene Hauptfiguren aus der Welt der Kunst, Finanzen und Politik wie beispielsweise die Restauratorin Dianne Modestini, die zum ersten Mal den Zugang hinter die Kulissen freimachte.
The Lost Leonardo ist die Insider-Geschichte hinter dem Salvator Mundi, dem teuersten Gemälde, das für 450 Millionen US-Dollar verkauft wurde. Das Schicksal des Salvator Mundi wird von unersättlichem Streben nach Ruhm, Geld und Macht angetrieben, beginnend in jenem Moment, als das Gemälde in einem dubiosen Auktionshaus in New Orleans für 1175 US-Dollar gekauft wird und der Restaurator unter dem dicken Firnis der billigen Restaurierung meisterhafte Pinselstriche der Renaissance entdeckt. Mit Emporschnellen des Preises vermehren sich auch die Fragen nach der Authentizität des Gemäldes: Ist es wirklich ein Werk Leonardo da Vincis?

The Lost Leonardo

Die Zeitachse:
ca. 1500: Salvator Mundi wird beauftragt, möglicherweise für Ludwig XII. von Frankreich, im Anschluss an dessen Eroberungen von Genua und Mailand. Es existieren keine Beweise aus da Vincis Lebzeiten, dass er selbst das Gemälde gemalt hat.
1900: Die erste sichere Sichtung des Salvator Mundi bei seinem Kauf durch den wohlhabenden Textilhersteller Sir Francis Cook. Dieser kaufte das Gemälde – als Werk von Leonardo da Vincis Getreuem Bernardino Luini – im Jahre 1900 für 120 Pfund von Sir Charles Robinson, dem damaligen Surveyor of the Queen’s Pictures. Kunsthistoriker sind sich noch stets unsicher über den Verbleib des Salvator Mundi zwischen 1500 und 1900. Es existiert ein Foto des Gemäldes aus dem Jahr 1911 mit einer alten und amateurhaften Restaurierung, die es schwierig macht, es als dasselbe Gemälde zu erkennen.
1958: Nachdem das Gemälde bis 1958 im Haus der Familie Cook, dem Doughty House in Richmond, gehangen hat, wird es bei Sotheby’s in London für 45 Pfund an den amerikanischen Geschäftsmann Warren Kuntz verkauft.
2005: Warren Kuntz und dessen Frau Minnie lebten in New Orleans. Nach ihrer beider Tod erbte ihr Neffe Basil Clovis Hendry Sr das Gemälde, der es bis zu seinem Tod im Jahr 2005 in seinem Haus in Baton Rouge bewahrte. Daraufhin wurde es bei der New Orleans Auktion zum Verkauf angeboten, wo es durch den geschulten und auf Spekulationen ausgerichteten Blick des New Yorker Kunsthistorikers und Händlers Alex Parish entdeckt wurde. Parish schließt sich mit Robert B. Simon zusammen, um den Salvator Mundi für nur 1175 US-Dollar zu kaufen.
2006: Die Restauratorin Dianne Modestini beginnt ihre Arbeit am Salvator Mundi.
2008: Die National Gallery in London bittet fünf Leonardo da Vinci Experten, sich an einem Nachmittag den Salvator Mundi anzuschauen. Während des informellen Gesprächs stehen die Fachleute dem Gemälde als Werk Leonardo da Vincis offen gegenüber, jedoch werden sie nicht damit beauftragt, das Gemälde gründlich zu untersuchen oder formale Einschätzungen zu liefern.
2011: Die National Gallery in London präsentiert den Salvator Mundi als Originalgemälde Leonardo da Vincis in ihrer Blockbuster-Ausstellung Leonardo da Vinci: Painter at the Court of Milan.
2012: Das Dallas Museum of Art versucht, das Gemälde zu erwerben, kann die dafür notwendigen Mittel jedoch nicht aufbringen.
2013: Der russische Oligarch Dmitry Rybolovlev kauft den Salvator Mundi am 3. Mai für 127,5 Millionen US-Dollar. Später erfährt Rybolovlev, dass sein Kunstberater Yves Bouvier das Gemälde am Vortag von einem durch Robert Simon geführten Konsortium in einem von Sotheby’s vermittelten Privatverkauf erworben hatte. Bouvier zahlte dem Konsortium 83 Millionen US-Dollar, bevor er das Gemälde mit einem Aufschlag von 44,5 Millionen US-Dollar an Rybolovlev übergab.
2015: Am 25. Februar wird Bouvier in Monaco wegen Betrugs und Beteiligung an Geldwäsche angeklagt. Laut Rybolovlev hatte Bouvier ihn um mehr als 1 Milliarde US-Dollar betrogen, indem er Gemälde oft innerhalb weniger Tage mit Aufschlägen von bis zu 70 % weiterverkaufte. Der Streit um Rybolovlevs Sammlung von 38 Gemälden führte in mindestens fünf Gerichtsbarkeiten weltweit zu zivil- und strafrechtlichen Verfahren – Singapur, Schweiz, Frankreich, Monaco und den Vereinigten Staaten. Der Rechtsstreit läuft noch heute.
2017: Im Vorfeld der Auktion entwickelt Christie’s eine umfangreiche Marketingkampagne für den Salvator Mundi und schickt das Gemälde auf eine Tour nach Hongkong, London, San Francisco und New York, wo es am 15. November zu einem Weltrekord-Auktionspreis von 450.300.000 US-Dollar verkauft wird. Nach der Auktion enthüllt die New York Times, dass der Käufer des Salvator Mundi der Kronprinz von Saudi-Arabien, Mohammad bin Salman, war.
2018: Das erste öffentliche Erscheinen des Gemäldes ist für den September im Louvre Abu Dhabi geplant, doch die Präsentation wird in letzter Minute abgesagt. Die Enthüllung wird ohne Angabe von Gründen auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Gemälde wird stattdessen zur wissenschaftlichen Untersuchung an das Zentrum für Forschung und Restaurierung der Museen Frankreichs (C2RMF) geschickt.
2019: Im Oktober eröffnet der Louvre in Paris seine Leonardo da Vinci Blockbuster-Ausstellung anlässlich des 500. Todestages des Renaissance-Meisters. Der Salvator Mundi wird nicht ausgestellt.
2020: Das Art Newspaper berichtet über ein geheimes 46-seitiges Booklet mit dem Titel „Léonard de Vinci: Le Salvator Mundi“, das vom Louvre erstellt und im Dezember2019 gedruckt wurde. Die Veröffentlichung des Buches wurde abgebrochen, als die Salvator Mundi Leihgabe abgelehnt wurde, einige Exemplare des Buches wurden jedoch in der Buchhandlung des Louvre gekauft. Der Sprecher des Louvre bestätigt, dass „das Buch für den Fall vorbereitet wurde, dass der Louvre die Möglichkeit hat, das Gemälde zu präsentieren. Da dies nicht der Fall war, wird es nicht veröffentlicht“. Das Booklet enthält detaillierte Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen des Louvre und folgert: „Die Ergebnisse der historischen und wissenschaftlichen Untersuchung (…) erlauben uns, die Zuschreibung des Werkes an Leonardo da Vinci zu bestätigen“. Der gesamte Inhalt des geheimen Buches wird im April 2021 durch das französische Kunstmagazin „La tribune de l’art“ veröffentlicht.

Trailer:
https://youtu.be/padjQGAfkwY