Schlagwort-Archiv: Komödie

Smuggling Hendrix

Smuggling Hendrix

Deutschland / Zypern / Griechenland 2018, 92 min, griech.-engl.-türk. O.m.U., Cinemascope;  Regie: Marios Piperides

Musik: Kostantis Papakonstantinou; DarstellerInnen: Adam Bousdoukos (Yiannis); Fatih Al (Hasan); Vicky Papadopoulou (Kika); Özgür Karadeniz (Tuberk); Giannis Kokkinos (griechischer Grenzoffizier) u.a.;

Ein Musiker muss auf Zypern durch seinen davongelaufenen Hund eine absurde Reise in die Pufferzone zwischen dem griechischen und dem türkischen Teil des Landes antreten. –“ Eine entzückende, lustige und intelligente Komödie.“ (Variety)

Ein Typ, ein klassischer Loser (will die Insel verlassen, hat Schulden bei der Vermieterin und bei zwielichtigen Typen, seine Ex-Freundin hat einen Neuen und so weiter), geht mit dem Hund in Nicosia spazieren, da kommt ihm von einer Seite die Ex-Freundin und deren neuer Typ und auf der anderen Seite die zwielichtigen Typen entgegen, denen er allen sehr offensichtlich nicht begegnen will. Er versteckt sich, der Hund rennt ihm weg – über die Grenze, auf die türkische Seite. Ein Soldat hilft ihm, ihn zu lokalisieren, er geht über die Grenze, holt den Hund, will zurück, wird nicht mehr reingelassen, wegen der EU-Regulierung der Einfuhr von Tieren und tierischen Produkten. Und die Uhr tickt. Es passiert ihm ein Scheiß nach dem anderen. Aber er schließt eine unwahrscheinliche Freundschaft und verbringt Zeit mit seiner Ex-Freundin und dem Hund.
Eine gelungene Komödie über eine der schrägsten Sachen dieser Welt: Grenzen und was sie mit den Menschen hier und dort machen.

Filmplakat Smuggling Hendrix

Marios Piperides: „So entstand SMUGGLING HENDRIX, eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Dass ein Mann so treu an seinem Hund hängt, ist ein unbeschwerter Einstieg, der die Diskrepanz zu den ernsteren Themen ausgleichen kann. Im Kleinen spiegelt die Handlung die komplexe soziale Dynamik der heutigen Zeit wider: die geteilte Insel Zypern, die rechtlichen Probleme mit verlorenem Besitztum und das heikle Thema der türkischen Siedler, die all die Jahre nie ein Gesicht erhalten haben und von Politikern beider Seiten als Verhandlungsmasse benutzt wurden.”
(nach Leokino.at)

Ausführliche Besprechung von Walter Gasperi unter: https://www.film-netz.com/post/smuggling-hendrix


Trailer: https://youtu.be/KtlWbX1_0yk

Smuggling Hendrix

Smuggling Hendrix

Deutschland / Zypern / Griechenland 2018, 92 min, griech.-engl.-türk. O.m.U., Cinemascope;  Regie: Marios Piperides

Musik: Kostantis Papakonstantinou; DarstellerInnen: Adam Bousdoukos (Yiannis); Fatih Al (Hasan); Vicky Papadopoulou (Kika); Özgür Karadeniz (Tuberk); Giannis Kokkinos (griechischer Grenzoffizier) u.a.;

Ein Musiker muss auf Zypern durch seinen davongelaufenen Hund eine absurde Reise in die Pufferzone zwischen dem griechischen und dem türkischen Teil des Landes antreten. –“ Eine entzückende, lustige und intelligente Komödie.“ (Variety)

Ein Typ, ein klassischer Loser (will die Insel verlassen, hat Schulden bei der Vermieterin und bei zwielichtigen Typen, seine Ex-Freundin hat einen Neuen und so weiter), geht mit dem Hund in Nicosia spazieren, da kommt ihm von einer Seite die Ex-Freundin und deren neuer Typ und auf der anderen Seite die zwielichtigen Typen entgegen, denen er allen sehr offensichtlich nicht begegnen will. Er versteckt sich, der Hund rennt ihm weg – über die Grenze, auf die türkische Seite. Ein Soldat hilft ihm, ihn zu lokalisieren, er geht über die Grenze, holt den Hund, will zurück, wird nicht mehr reingelassen, wegen der EU-Regulierung der Einfuhr von Tieren und tierischen Produkten. Und die Uhr tickt. Es passiert ihm ein Scheiß nach dem anderen. Aber er schließt eine unwahrscheinliche Freundschaft und verbringt Zeit mit seiner Ex-Freundin und dem Hund.
Eine gelungene Komödie über eine der schrägsten Sachen dieser Welt: Grenzen und was sie mit den Menschen hier und dort machen.

Smuggling Hendrix

Marios Piperides: „So entstand SMUGGLING HENDRIX, eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Dass ein Mann so treu an seinem Hund hängt, ist ein unbeschwerter Einstieg, der die Diskrepanz zu den ernsteren Themen ausgleichen kann. Im Kleinen spiegelt die Handlung die komplexe soziale Dynamik der heutigen Zeit wider: die geteilte Insel Zypern, die rechtlichen Probleme mit verlorenem Besitztum und das heikle Thema der türkischen Siedler, die all die Jahre nie ein Gesicht erhalten haben und von Politikern beider Seiten als Verhandlungsmasse benutzt wurden.”
(nach Leokino.at)

Ausführliche Besprechung von Walter Gasperi unter: https://www.film-netz.com/post/smuggling-hendrix


Trailer: https://youtu.be/KtlWbX1_0yk

Master Cheg in Pohjanjoki

MASTER CHENG IN POHJANJOKI
(Mestari Cheng)

Regie: Mika Kaurismäki; Buch: Hannu Oravisto.
Finnland/China 2019; 114 Min., englisch-mandarin-finnische OmU

Zeit für einen Lichtblick am Horizont: Der neue Film von Mika Kaurismäki ist ein zu Herzen gehendes Feelgoodmovie um einen chinesischen Koch, der mit seinem Sohn in einem nordfinnischen Dorf strandet und sich in eine junge Restaurantbesitzerin verliebt. Genau das richtige Rezept für den Kinosommer nach der Krise.

Master heng

Chefkoch Cheng reist nach dem Tod seiner Frau mit seinem Sohn Nunjo nach Finnland. In dem kleinen Dorf Pohjanjoki will er einen finnischen Freund aufsuchen, den er einst in Schanghai getroffen hat, doch in der Ortschaft scheint diesen niemand zu kennen. Café-Besitzerin Sirkka bietet Cheng stattdessen eine Unterkunft an und der Koch revanchiert sich, indem er in ihrer Küche chinesische Spezialitäten zaubert. Nach und nach helfen seine Gerichte bei den Stammgästen und im Dorf die kulturellen Unterschiede zu überbrücken, und der Fremde wird zu einem gern gesehenen Mitglied der kleinen Gemeinschaft. Doch dann läuft sein Touristen-Visum ab.

Mika Kaurismäki, älterer Bruder von Aki Kaurismäki und nicht ganz so lakonisch wie dieser, überrascht „mit einer leicht lakonisch-romantischen Komödie, bei deren Zubereitung er sehr viel Wert auf gute Zutaten gelegt hat. So ist die Grundlage ein leichter Humor, der sich durch den gesamten Film zieht und ihm die richtige Würze gibt. Dazu eine große Portion Warmherzigkeit, eine Prise Schwermut und natürlich eine Messerspitze romantische Sehnsucht mit heiterem Sommerflair.” (nach: moviepilot.de; filme.de)
„Vor der idyllischen Postkarten-Kulisse finnischer Wälder und Seen präsentiert sich die Begegnung der unterschiedlichen Kulturen als hübsches Beispiel, wie aus Fremden bald Freunde werden. Zum Salz in der Suppe dieser warmherzigen Komödie geraten jene fernöstlichen Köstlichkeiten, die der Titelheld mit leichter Hand samt philosophischer Weisheit zubereitet und sein Regisseur genussvoll zelebriert. Kino und Kochen hat eben fast immer Gelinggarantie.”
(Dieter Oßwald, programmkino.de, leokino.at)

Ausführliche Kritik von Walter Gasperi und Trailer 

Master Cheng in Pohjanjoki

MASTER CHENG IN POHJANJOKI
(Mestari Cheng)

Regie: Mika Kaurismäki; Buch: Hannu Oravisto.
Finnland/China 2019; 114 Min., englisch-mandarin-finnische OmU

Zeit für einen Lichtblick am Horizont: Der neue Film von Mika Kaurismäki ist ein zu Herzen gehendes Feelgoodmovie um einen chinesischen Koch, der mit seinem Sohn in einem nordfinnischen Dorf strandet und sich in eine junge Restaurantbesitzerin verliebt. Genau das richtige Rezept für den Kinosommer nach der Krise.

Master Cheng

Chefkoch Cheng reist nach dem Tod seiner Frau mit seinem Sohn Nunjo nach Finnland. In dem kleinen Dorf Pohjanjoki will er einen finnischen Freund aufsuchen, den er einst in Schanghai getroffen hat, doch in der Ortschaft scheint diesen niemand zu kennen. Café-Besitzerin Sirkka bietet Cheng stattdessen eine Unterkunft an und der Koch revanchiert sich, indem er in ihrer Küche chinesische Spezialitäten zaubert. Nach und nach helfen seine Gerichte bei den Stammgästen und im Dorf die kulturellen Unterschiede zu überbrücken, und der Fremde wird zu einem gern gesehenen Mitglied der kleinen Gemeinschaft. Doch dann läuft sein Touristen-Visum ab.

Mika Kaurismäki, älterer Bruder von Aki Kaurismäki und nicht ganz so lakonisch wie dieser, überrascht „mit einer leicht lakonisch-romantischen Komödie, bei deren Zubereitung er sehr viel Wert auf gute Zutaten gelegt hat. So ist die Grundlage ein leichter Humor, der sich durch den gesamten Film zieht und ihm die richtige Würze gibt. Dazu eine große Portion Warmherzigkeit, eine Prise Schwermut und natürlich eine Messerspitze romantische Sehnsucht mit heiterem Sommerflair.” (nach: moviepilot.de; filme.de)
„Vor der idyllischen Postkarten-Kulisse finnischer Wälder und Seen präsentiert sich die Begegnung der unterschiedlichen Kulturen als hübsches Beispiel, wie aus Fremden bald Freunde werden. Zum Salz in der Suppe dieser warmherzigen Komödie geraten jene fernöstlichen Köstlichkeiten, die der Titelheld mit leichter Hand samt philosophischer Weisheit zubereitet und sein Regisseur genussvoll zelebriert. Kino und Kochen hat eben fast immer Gelinggarantie.”
(Dieter Oßwald, programmkino.de, leokino.at)

Ausführliche Kritik von Walter Gasperi und Trailer