Schlagwort-Archiv: Italien

Ride back to Freedom (Event)

Ride Back to Freedom

Österreich / Italien 2021, 101 min, Cinemascope, deutsche Fassung,
Regie: Hermann Weiskopf

Ride back to freedom

Was bedeutet Freiheit, wenn die ganze Welt aufgrund einer nie dagewesenen Pandemie gefangen ist? In Italien, dem Land seiner großen Sehnsucht, geht der österreichische Regisseur Hermann Weiskopf dieser Frage nach. Er stellt sich nach dem Film auch der Diskussion.

Der Gourmet und Weinliebhaber Hermann Weiskopf aus Innsbruck fährt mit seiner weinroten Vespa am 15.6.2020 um Punkt 0 Uhr, als nach langem Corona-Lockdown die Grenzen wieder geöffnet wurden, als Erster über die Grenze am Brenner nach Italien. Er fragt viele unterschiedliche Menschen „Was bedeutet Freiheit für dich? Wie hast du den Lockdown erlebt?“ Die Antworten sind sehr vielfältig. Viele haben durch Covid Freunde verloren, andere haben das Virus überlebt.  Weiskopf genießt immer wieder die Geschmackserlebnisse der italienischen Küche als Freiheitserlebnis, er referiert seine persönlichen Erfahrungen zu Italien.

Ride back to freedom

Die Reise führt bei Sonne und Regen, u.a. vom Brenner nach Verona, Venedig, Po, Parma, Riccione, Assisi, Todi, Gagliano Aterno, Rom, Pomigliano d´Arco, Neapel, Minori, Amalfi, Certosi di Padalfi, Maratea, Calabria, Sizilien, Taormina, Valguerneve Caropepe bis zum Porta d’Europa auf Lampedusa.

Ein Road-Movie mit vielen Bildern von Italien, wie wir es lieben und vielen verschiedenen Definitionen von Freiheit in Corona-Zeiten.


Trailer hier

Hinweis:

Portrait Hermann Weiskopf

Am Donnerstag,  7.7.22 um 19:30 ist Hermann Weiskopf anwesend und stellt sich der Diskussion

Vespa-Fahrer erhalten gegen Nachweis 2€ Rabatt und zahlen somit gleich wenig wie FKC-Mitglieder (10€).

Nach dem Film am Donnerstag kleiner Imbiss!

Ride Back to Freedom

Ride Back to Freedom

Österreich / Italien 2021, 101 min, Cinemascope, deutsche Fassung,
Regie: Hermann Weiskopf

Ride back to freedom

Was bedeutet Freiheit, wenn die ganze Welt aufgrund einer nie dagewesenen Pandemie gefangen ist? In Italien, dem Land seiner großen Sehnsucht, geht der österreichische Regisseur Hermann Weiskopf dieser Frage nach. Er stellt sich nach dem Film auch der Diskussion.

Der Gourmet und Weinliebhaber Hermann Weiskopf aus Innsbruck fährt mit seiner weinroten Vespa am 15.6.2020 um Punkt 0 Uhr, als nach langem Corona-Lockdown die Grenzen wieder geöffnet wurden, als Erster über die Grenze am Brenner nach Italien. Er fragt viele unterschiedliche Menschen „Was bedeutet Freiheit für dich? Wie hast du den Lockdown erlebt?“ Die Antworten sind sehr vielfältig. Viele haben durch Covid Freunde verloren, andere haben das Virus überlebt.  Weiskopf genießt immer wieder die Geschmackserlebnisse der italienischen Küche als Freiheitserlebnis, er referiert seine persönlichen Erfahrungen zu Italien.

Ride back to freedom

Die Reise führt bei Sonne und Regen, u.a. vom Brenner nach Verona, Venedig, Po, Parma, Riccione, Assisi, Todi, Gagliano Aterno, Rom, Pomigliano d´Arco, Neapel, Minori, Amalfi, Certosi di Padalfi, Maratea, Calabria, Sizilien, Taormina, Valguerneve Caropepe bis zum Porta d’Europa auf Lampedusa.

Ein Road-Movie mit vielen Bildern von Italien, wie wir es lieben und vielen verschiedenen Definitionen von Freiheit in Corona-Zeiten.


Trailer hier

Hinweis:
Vespa-Fahrer erhalten gegen Nachweis 2€ Rabatt und zahlen somit gleich wenig wie FKC-Mitglieder (10€).

 

Cittadini del Mondo

Cittadini del mondo – In der Ferne liegt das Glück

Italien 2019, 92 min, italienische O.m.U.
Regie: Gianni Di Gregorio.
Drehbuch:
Marco Pettenello, Gianni Di Gregorio, nach der Erzählung ‚Poracciamente vivere‘ von Gianni Di Gregorio
Darsteller: Gianni Di Gregorio, Ennio Fantastichini, Giorgio Colangeli, Daphne Scoccia,

Man ist nie zu alt, um sein Leben zu ändern. Das hoffen zumindestens Attilio, Giorgetto und der Professore, drei auf unterschiedliche Weise leidgeprüfte Römer Rentner, die sich entschließen, ihr altes Quartierleben aufzugeben und sich im Ausland niederzulassen. Aber wo genau ist dieses Ausland? Das ist nur eine von vielen Fragen, die es zu klären gilt. Als sie schon bei den Vorbereitungen den jungen Malier Abu kennen lernen, nehmen sie sich des mittellosen Flüchtlings an.

“Die Filme von Gianni Di Gregorio durchzieht eine Liebe zu den Underdogs, sie stehen für Bescheidenheit und Menschlichkeit, und sie lassen weder Humor noch Menschlichkeit zu kurz kommen. Man ahnt, dass das Vorhaben der drei Protagonisten von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Aber träumen kostet ja glücklicherweise nichts. ” (Tagesanzeiger)

„Aber nicht nur der warmherzige Blick und die Menschenfreundlichkeit nehmen für diesen kleinen, aber stimmigen Film ein. Beglückend ist auch wie die Kamera von Gogò Bianchi das Viertel Trastevere einfängt, das mit seinen engen Gassen, Bars und Innenhöfen mit Brunnen, sofern keine Touristenströme durchziehen, immer noch sehr dörflich und idyllisch wirkt.“ (film-netz.com)

Plakat Cittadini del Mondi

„Ein leichtfüßiger Film über das Älterwerden, der auch sozialkritische Themen wie Altersarmut nicht ausspart. Mit viel Witz und Fingerspitzengefühl fragt er uns: Was bedeutet eigentlich Heimat? Und wie finden wir heraus, wo wir zuhause sind?“ (kinoluzern.ch)

Ausführliche Rezension unter: https://www.film-netz.com/post/cittadini-del-mondo

Trailer: https://youtu.be/LaDQqVTfyxU

Cittadini del Mundo

Cittadini del mondo – In der Ferne liegt das Glück

Italien 2019, 92 min, italienische O.m.U.
Regie: Gianni Di Gregorio.
Drehbuch:
Marco Pettenello, Gianni Di Gregorio, nach der Erzählung ‚Poracciamente vivere‘ von Gianni Di Gregorio
Darsteller: Gianni Di Gregorio, Ennio Fantastichini, Giorgio Colangeli, Daphne Scoccia,

Cittadini del Mondo

Man ist nie zu alt, um sein Leben zu ändern. Das hoffen zumindestens Attilio, Giorgetto und der Professore, drei auf unterschiedliche Weise leidgeprüfte Römer Rentner, die sich entschließen, ihr altes Quartierleben aufzugeben und sich im Ausland niederzulassen. Aber wo genau ist dieses Ausland? Das ist nur eine von vielen Fragen, die es zu klären gilt. Als sie schon bei den Vorbereitungen den jungen Malier Abu kennen lernen, nehmen sie sich des mittellosen Flüchtlings an.

“Die Filme von Gianni Di Gregorio durchzieht eine Liebe zu den Underdogs, sie stehen für Bescheidenheit und Menschlichkeit, und sie lassen weder Humor noch Menschlichkeit zu kurz kommen. Man ahnt, dass das Vorhaben der drei Protagonisten von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Aber träumen kostet ja glücklicherweise nichts. ” (Tagesanzeiger)

„Aber nicht nur der warmherzige Blick und die Menschenfreundlichkeit nehmen für diesen kleinen, aber stimmigen Film ein. Beglückend ist auch wie die Kamera von Gogò Bianchi das Viertel Trastevere einfängt, das mit seinen engen Gassen, Bars und Innenhöfen mit Brunnen, sofern keine Touristenströme durchziehen, immer noch sehr dörflich und idyllisch wirkt.“ (film-netz.com)

„Ein leichtfüßiger Film über das Älterwerden, der auch sozialkritische Themen wie Altersarmut nicht ausspart. Mit viel Witz und Fingerspitzengefühl fragt er uns: Was bedeutet eigentlich Heimat? Und wie finden wir heraus, wo wir zuhause sind?“ (kinoluzern.ch)

Ausführliche Rezension unter: https://www.film-netz.com/post/cittadini-del-mondo

Trailer: https://youtu.be/LaDQqVTfyxU

Die Hand Gottes

Die Hand Gottes
(È STATA LA MANO DI DIO) 

Italien 2021; Scope, Regie: Paolo Sorrentino; Mit: Filippo Scotti, Toni Servillo, Teresa Saponangelo, Luisa Ranieri u.a.; 130 Min, ital. OmU.

In der Anfangsszene sehen wir einen Rolls-Royce auf einer leeren Küstenstraße fahren. Er hält bei einer Haltestelle, wo Hunderte auf einen Bus warten. Der Mann im RR spricht eine attraktive Frau (Patrizia) an und lädt sie ein, sie nach Hause zu fahren. Sie zögert. Er offenbart sich als der Schutzpatron der Stadt, weiß viele Details aus ihren Leben, etwa dass sie keine Kinder haben kann und verspricht ihr eine Lösung dieses Problems. Sie steigt ein, ein kleiner Mönch taucht auf.

Wir sind in den 1980er Jahren. Maradona wird vom SCC Neapel für eine wahnwitzige Summe gekauft und führt den Club in die oberste Nationalliga. Fellini dreht Filme und castet möglichst schräge, unkonventionelle Typen. Hauptfigur ist aber der junge Fabietto, dessen Leben in Gottes Hand lag, als er Maradona im Fußball-Stadium bewunderte, während es im Ferienhaus seiner Eltern einen Kohlenmonoxid-Austritt gab, bei dem seine Eltern verstarben. Seine schöne Tante Patrizia mit ihrem fellineskem Riesenbusen (vgl. Amarcord), zeigt sich gerne nackt und treibt so ihren Gatten vor Eifersucht in den Wahnsinn. Er will Filmregisseur werden und wird nach deswegen nach Rom fahren.

Ähnlich wie Fellinis Amarcord gibt es hier einiges Autobiografisches von Regisseur Paolo Sorrentino (La grande belezza, Loro….), sehr schöne Landschaften und einige schräge Figuren beiderlei Geschlechts, die für Situationskomik sorgen. *** (N.Fink)

„ … ist ein Coming-of-Age-Film voller Italianità und eine Liebeserklärung an Neapel, den Fußball und das Leben.” (Zürich Film Festival.) In dem Drama verarbeitete der Regisseur seine eigene Jugend in Neapel der 1980er-Jahre, die von einem familiären Schicksalsschlag überschattet wurde. Das Werk wurde wiederholt als persönlichster Film Sorrentinos angepriesen. Es geht auch um Maradona, der für eine bis dahin undenkbare Ablösesumme aus Barcelona zum SSC Napoli kam, der mit ihm den ersten Meistertitel seiner Vereinsgeschichte gewann.

Silberner Löwe und bester italienischer Film, Venedig 2021; Publikumspreis Newport, 3 Nominationen für den Europäischen Filmpreis 2021, nominiert für den Auslandsoscar 2022.

Filmkritik von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/die-hand-gottes-%C3%A8-stata-la-mano-di-dio

Trailer: https://youtu.be/i_1VW_0i6vo

Die Hand Gottes

Die Hand Gottes
(È STATA LA MANO DI DIO) 

Italien 2021; Scope, Regie: Paolo Sorrentino; Mit: Filippo Scotti, Toni Servillo, Teresa Saponangelo, Luisa Ranieri u.a.; 130 Min, ital. OmU.

In der Anfangsszene sehen wir einen Rolls-Royce auf einer leeren Küstenstraße fahren. Er hält bei einer Haltestelle, wo Hunderte auf einen Bus warten. Der Mann im RR spricht eine attraktive Frau (Patrizia) an und lädt sie ein, sie nach Hause zu fahren. Sie zögert. Er offenbart sich als der Schutzpatron der Stadt, weiß viele Details aus ihren Leben, etwa dass sie keine Kinder haben kann und verspricht ihr eine Lösung dieses Problems. Sie steigt ein, ein kleiner Mönch taucht auf.

Wir sind in den 1980er Jahren. Maradona wird vom SCC Neapel für eine wahnwitzige Summe gekauft und führt den Club in die oberste Nationalliga. Fellini dreht Filme und castet möglichst schräge, unkonventionelle Typen. Hauptfigur ist aber der junge Fabietto, dessen Leben in Gottes Hand lag, als er Maradona im Fußball-Stadium bewunderte, während es im Ferienhaus seiner Eltern einen Kohlenmonoxid-Austritt gab, bei dem seine Eltern verstarben. Seine schöne Tante Patrizia mit ihrem fellineskem Riesenbusen (vgl. Amarcord), zeigt sich gerne nackt und treibt so ihren Gatten vor Eifersucht in den Wahnsinn. Er will Filmregisseur werden und wird nach deswegen nach Rom fahren.

Ähnlich wie Fellinis Amarcord gibt es hier einiges Autobiografisches von Regisseur Paolo Sorrentino (La grande belezza, Loro….), sehr schöne Landschaften und einige schräge Figuren beiderlei Geschlechts, die für Situationskomik sorgen. *** (N.Fink)

„ … ist ein Coming-of-Age-Film voller Italianità und eine Liebeserklärung an Neapel, den Fußball und das Leben.” (Zürich Film Festival.) In dem Drama verarbeitete der Regisseur seine eigene Jugend in Neapel der 1980er-Jahre, die von einem familiären Schicksalsschlag überschattet wurde. Das Werk wurde wiederholt als persönlichster Film Sorrentinos angepriesen. Es geht auch um Maradona, der für eine bis dahin undenkbare Ablösesumme aus Barcelona zum SSC Napoli kam, der mit ihm den ersten Meistertitel seiner Vereinsgeschichte gewann.

Silberner Löwe und bester italienischer Film, Venedig 2021; Publikumspreis Newport, 3 Nominationen für den Europäischen Filmpreis 2021, nominiert für den Auslandsoscar 2022.

Filmkritik von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/die-hand-gottes-%C3%A8-stata-la-mano-di-dio

Trailer: https://youtu.be/i_1VW_0i6vo

In the Hand of God

Die Hand Gottes –
È STATA LA MANO DI DIO

Italien 2021; Scope, Regie: Paolo Sorrentino; Mit: Filippo Scotti, Toni Servillo, Teresa Saponangelo, Luisa Ranieri u.a.; 130 Min, ital. OmU.

Es ist das erste Mal, dass der FKC einen Netflix-Film zeigt. Netflix muss jedoch jene Filme, die bei Festivals eingereicht werden, auch irgendwo eine Zeitlang in „selected cinemas“ zeigen, ansonsten wären es keine Kinofilme, sondern Fernsehfilme. So kommt auch der FKC, zusammen mit dem Bregenzer Filmforum und der Leinwandlounge zu der Ehre, den Film zeigen zu dürfen.

Ähnlich wie Fellinis Amarcord gibt es hier einiges Autobiografisches von Regisseur Paolo Sorrentino (La grande belezza, Loro….), sehr schöne Landschaften und einige schräge Figuren beiderlei Geschlechts, die für Situationskomik sorgen. ***

Filmbeschreibung von Norbert: https://www.fkc.at/event/die-hand-gottes/
Filmkritik von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/die-hand-gottes-%C3%A8-stata-la-mano-di-dio