Schlagwort-Archiv: Georgien

Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

Was sehen wir, wenn wir
zum Himmel schauen?

RAS VKHEDAVT, RODESAC CAS VUKUREBT?

Deutschland / Georgien 2021, 150 min, georg.m.U.
Regie: Alexandre Koberidze
Ein Mannes und eine Frau verlieben sich auf den ersten Blick, doch im nächsten Moment erkennen sie sich nicht wieder. – „Zweieinhalb Stunden Kinoglück“ (Der Spiegel)

Was sehen wir…Ein Mann und eine Frau stolpern vor den Toren einer Schule in der georgischen Stadt Kutaissi ineinander und verlieben sich auf den ersten Blick; doch ein Fluch lässt ihre Verabredung für den nächsten Tag scheitern. Im Rückgriff auf das Stummfilmkino und die Poesie des magischen Realismus entfaltet sich ein Film der Abschweifungen und Ziellosigkeit, geheimnisvoll, lakonisch und wunderschön. Dabei geschehen allerhand wundersame Begebenheiten, die mitunter mit übernatürlichen Dingen zu tun haben, meistens aber im alltäglichen Leben wurzeln.- Sehenswert ab 14. (Filmdienst)

Was sehen wir, wenn wir in den Himmel schauen?

Der Film von Alexandre Koberidze folgt einer ganz eigenen Erzähl- und Bildlogik – und dazu einem sehr eigenen Begriff von Wirklichkeit. Zu den Merkwürdigkeiten und übernatürlichen Vorkommnissen zählt etwa der Fluch des bösen Blicks, der Lisa und Giorgi dazu verdammt, am nächsten Tag mit einem anderen Aussehen zu erwachen und der verhindert, dass sie sich bei ihrer Verabredung in einem Café wiedererkennen. Eine Rolle spielen auch sprechende Objekte wie ein Busch, eine Überwachungskamera und eine alte Regenrinne. Die Magie der Dinge liegt dabei nicht in der Fantasy, sondern in der emphatischen Behauptung. Wobei der Film die Sprache der emotionalen Überhöhung ebenso spricht wie die des lakonischen Understatements.

Trailer hier

Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

Was sehen wir, wenn wir
zum Himmel schauen?

RAS VKHEDAVT, RODESAC CAS VUKUREBT?

Deutschland / Georgien 2021, 150 min, georg.m.U.
Regie: Alexandre Koberidze
Ein Mannes und eine Frau verlieben sich auf den ersten Blick, doch im nächsten Moment erkennen sie sich nicht wieder. – „Zweieinhalb Stunden Kinoglück“ (Der Spiegel)

Was sehen wir…

Ein Mann und eine Frau stolpern vor den Toren einer Schule in der georgischen Stadt Kutaissi ineinander und verlieben sich auf den ersten Blick; doch ein Fluch lässt ihre Verabredung für den nächsten Tag scheitern. Im Rückgriff auf das Stummfilmkino und die Poesie des magischen Realismus entfaltet sich ein Film der Abschweifungen und Ziellosigkeit, geheimnisvoll, lakonisch und wunderschön. Dabei geschehen allerhand wundersame Begebenheiten, die mitunter mit übernatürlichen Dingen zu tun haben, meistens aber im alltäglichen Leben wurzeln.- Sehenswert ab 14. (Filmdienst)

Der Film von Alexandre Koberidze folgt einer ganz eigenen Erzähl- und Bildlogik – und dazu einem sehr eigenen Begriff von Wirklichkeit. Zu den Merkwürdigkeiten und übernatürlichen Vorkommnissen zählt etwa der Fluch des bösen Blicks, der Lisa und Giorgi dazu verdammt, am nächsten Tag mit einem anderen Aussehen zu erwachen und der verhindert, dass sie sich bei ihrer Verabredung in einem Café wiedererkennen. Eine Rolle spielen auch sprechende Objekte wie ein Busch, eine Überwachungskamera und eine alte Regenrinne. Die Magie der Dinge liegt dabei nicht in der Fantasy, sondern in der emphatischen Behauptung. Wobei der Film die Sprache der emotionalen Überhöhung ebenso spricht wie die des lakonischen Understatements.

Trailer hier

Glory to the Queen

GLORY TO THE QUEEN

Tatia Skhirtladze | AT/GE/RS 2020 | 82 min | OmU
Nach dem Netflix-Renner „The Gambit Queen“ zeigt dieser Doc die Geschichte von vier Frauen aus der ehemaligen Georgischen Sowjetepublik, die es geschafft haben sich über Jahrzehnte an der Schachweltspitze zu halten: Nona Gaprindaschwili, Nana Alexandria, Maia Tschiburdanidze und Nana Iosseliani.
Viele junge Paare wurden damals dazu motiviert, ihre weiblichen Neugeborenen nach ihnen zu benennen. Und so interviewt der Film auch jene Frauen von heute, die noch stolz den Namen jener Schachweltmeisterinnen tragen. Der Film zeigt viele kleine Details aus Georgien, die vielleicht manchmal vom Thema ablenken – etwa der neue Luxuszug zwischen Batumi und Tiflis. Immerhin hat der Kommunismus damals den Frauen doch eine gewisse Chance gegeben, zu solchem Ruhm zu Ehren der UdSSR zu gelangen – nur eine von ihnen war ein überzeugtes Parteimitglied. Im Kino.

***1/2 – informativ