Schlagwort-Archiv: Erster Weltkrieg; Wien; Krimi

Hinterland

Entfällt wegen Lockdowns!

Hinterland

Österreich /L/B/D 2021, 98 min, DF, Scope; Regie: Stefan Ruzowitzky;
Mit
: Murathan Muslu, Liv Lisa Fries, Maximilian von der Groeben, Marc Limpach, Margarethe Tiesel, Aaron Friesz Stipe Erceg, Trystan Pütter, Matthias Schweighöfer.

Wien 1920: Nach Jahren in Kriegsgefangenschaft kehrt der ehemalige Kriminalbeamte Peter Perg aus dem ersten Weltkrieg nach Hause zurück. Das Kaiserreich ist zusammengebrochen. Die neue österreichische Republik lebt von sozialer und künstlerischer Freiheit, hat aber auch bereits mit dem Aufkommen antidemokratischer Bewegungen und Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Im Haus regiert die Concierge, seine geliebte Frau hat mit dem Kind die Stadt schon lange verlassen. Perg ist ein Fremder in seiner Heimatstadt. Gerade als er sich auf den Weg zu seiner Familie machen will, wird er mit dem grausamen Mord an einem seiner ehemaligen Kameraden konfrontiert – und das bleibt nicht der einzige Fall dieser Art. Perg erkennt, dass er mit allen Opfern persönlich verbunden ist und dass er bleiben muss, um den Mörder zu finden. Die kühle Gerichtsmedizinerin Dr. Theresa Körner wird zu seiner Verbündeten. (Constantin-Film Pressedienst)

Hinterland / Liv Lisa Fries

Ich schrieb nach der Sichtung des Films:
https://www.fkc.at/hinterland/

Der ehemalige Kriminalkommissar Perg kehrt nach russischer Kriegsgefangenschaft verdreckt aus dem Ersten Weltkrieg nach Wien zurück. Er lässt sich Zeit, seine Frau und Tochter wieder zu sehen. Die einstige Großmacht Österreich ist nur noch winzig, den Kaiser gibt’s nicht mehr, sondern eine junge, fragile Republik, viele hungern und laufen in Lumpen herum. Der Kampf für Gott, Kaiser und Vaterland war nicht nur umsonst, es hat den Menschen auch verändert. Er sieht die Welt offenbar besonders schräg. Mehrere extrem grausame Morde geschehen. Perg wird erst als Verdächtiger geführt, da er alle Opfer kannte, dann zu Hilfe gerufen, als die Kommissare sich diese Serie nicht erklären können. Ein Ereignis aus der Kriegsgefangenschaft und ein uraltes Dilemma liefert die Lösung. Erst als Perg diese Fälle löst, kann für ihn ein normales Leben nach den Schrecken des Krieges beginnen, eine Affäre mit der Gerichtsmedizinerin hilft ihm zwischenzeitlich emotionell.

Der Film ist gänzlich (außer der Schlussszene) in Blue-Screen-Technik gedreht, alle Hintergründe sind am Computer entstanden und zeigen ein verzerrtes, schiefes Bild von Wien, Häuser und rechte Winkel sind geneigt und geben eine an expressionistische Stummfilmklassiker erinnernde düstere Ästhetik. Großartig ist auch das Sounddesign.

Ausführliche Rezension von Walter Gasperi unter: https://www.film-netz.com/post/hinterland


Trailer:
https://youtu.be/jnAS2eVaR7g

 

Hinterland

Entfällt wegen Lockdowns!

Hinterland

Österreich /L/B/D 2021, 98 min, DF, Scope; Regie: Stefan Ruzowitzky;
Mit
: Murathan Muslu, Liv Lisa Fries, Maximilian von der Groeben, Marc Limpach, Margarethe Tiesel, Aaron Friesz Stipe Erceg, Trystan Pütter, Matthias Schweighöfer.

Wien 1920: Nach Jahren in Kriegsgefangenschaft kehrt der ehemalige Kriminalbeamte Peter Perg aus dem ersten Weltkrieg nach Hause zurück. Das Kaiserreich ist zusammengebrochen. Die neue österreichische Republik lebt von sozialer und künstlerischer Freiheit, hat aber auch bereits mit dem Aufkommen antidemokratischer Bewegungen und Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Im Haus regiert die Concierge, seine geliebte Frau hat mit dem Kind die Stadt schon lange verlassen. Perg ist ein Fremder in seiner Heimatstadt. Gerade als er sich auf den Weg zu seiner Familie machen will, wird er mit dem grausamen Mord an einem seiner ehemaligen Kameraden konfrontiert – und das bleibt nicht der einzige Fall dieser Art. Perg erkennt, dass er mit allen Opfern persönlich verbunden ist und dass er bleiben muss, um den Mörder zu finden. Die kühle Gerichtsmedizinerin Dr. Theresa Körner wird zu seiner Verbündeten. (Constantin-Film Pressedienst)

Hinterland

Ich schrieb nach der Sichtung des Films:
https://www.fkc.at/hinterland/

Der ehemalige Kriminalkommissar Perg kehrt nach russischer Kriegsgefangenschaft verdreckt aus dem Ersten Weltkrieg nach Wien zurück. Er lässt sich Zeit, seine Frau und Tochter wieder zu sehen. Die einstige Großmacht Österreich ist nur noch winzig, den Kaiser gibt’s nicht mehr, sondern eine junge, fragile Republik, viele hungern und laufen in Lumpen herum. Der Kampf für Gott, Kaiser und Vaterland war nicht nur umsonst, es hat den Menschen auch verändert. Er sieht die Welt offenbar besonders schräg. Mehrere extrem grausame Morde geschehen. Perg wird erst als Verdächtiger geführt, da er alle Opfer kannte, dann zu Hilfe gerufen, als die Kommissare sich diese Serie nicht erklären können. Ein Ereignis aus der Kriegsgefangenschaft und ein uraltes Dilemma liefert die Lösung. Erst als Perg diese Fälle löst, kann für ihn ein normales Leben nach den Schrecken des Krieges beginnen, eine Affäre mit der Gerichtsmedizinerin hilft ihm zwischenzeitlich emotionell.

Der Film ist gänzlich (außer der Schlussszene) in Blue-Screen-Technik gedreht, alle Hintergründe sind am Computer entstanden und zeigen ein verzerrtes, schiefes Bild von Wien, Häuser und rechte Winkel sind geneigt und geben eine an expressionistische Stummfilmklassiker erinnernde düstere Ästhetik. Großartig ist auch das Sounddesign.

Ausführliche Rezension von Walter Gasperi unter: https://www.film-netz.com/post/hinterland


Trailer:
https://youtu.be/jnAS2eVaR7g