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Liebe war es nie

5 Mai 17:30 - 19:00

€11

In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems:
Liebe war es nie

Israel / Österreich 2019, 80 min, hebräisch-deutsche O.m.U.
Regie: Maya Sarfaty
Eine unglaubliche, aber wahre Liebesgeschichte zwischen einem SS-Offizier und einer jüdischen Gefangenen. Eine Liebe, die in Auschwitz beginnt und 30 Jahre später in einem Wiener Gerichtssaal ihr Ende findet.

„Es war eine verbotene Beziehung, die das Leben beider täglich in Gefahr brachte. Rund dreißig Jahre nachdem sich der Lebensweg der beiden am Tor in Auschwitz trennte, sehen sie in einem Wiener Gerichtssaal einander wieder – Franz als Angeklagter, Helena als Zeugin.

Voller Lebensenergie wird Helena Citron als junge Frau nach Auschwitz gebracht. Schon bald findet sie Verständnis und Freundschaft bei dem SS-Offizier Franz Wunsch, der sich in Helena und ihre wunderschöne Gesangsstimme verliebt. Trotz des Risikos einer Exekution im Falle einer Aufdeckung dieser Beziehung, währte diese bis zur Befreiung von Auschwitz Als 30 Jahre später ein Brief von Wunsch’s Ehefrau eintrifft, in welchem sie Helena um eine Aussage zu Wunsch’s Gunsten bittet, wird sie mit einer unmöglichen Entscheidung und mit ihrer verbotenen Liebe in Auschwitz konfrontiert. Wird sie dem Mann, der an so großem Unglück Mitschuld trägt, aber ihr Leben rettete, die Unschuldsvermutung aussprechen? Ein Balanceakt zwischen Schuld und Unschuld, zwischen Zukunft und Erinnerung beginnt!

Liebe war es nie – Helena Citron vor der Einlieferung nach Auschwitz

PROTAGONISTINNEN|PROTAGONISTEN
Helena Citron (Zipora Tahori)  war eine der 1000 ersten Frauen, die nach Auschwitz gebracht wurden. Zweieinhalb Jahre lang hatte sie eine romantische Beziehung zum SS Offizier Franz Wunsch.
Rosa Citron (Shoshanna Orenstein) – Helena’s ältere Schwester. Sie wurde von dem Verehrer ihrer Schwester, dem SS Offizier Franz Wunsch gerettet, während ihre beiden Kinder ermordet wurden.
Franz Wunsch – SS Offizier in Auschwitz.
Er war für sein brutales Verhalten bekannt, allerdings unterstützte und half er Helena und ihren Freundinnen – er rettete Rosa vor der Gaskammer.

Preise: DOCAVIV – Best Israeli Documentary 2020
Begründung: “Außergewöhnlich in ihrer kraftvollen dramatischen Wirkung entfaltet sich diese Geschichte vor den Zuschauern. Überzeugend geführt, lernen sie fesselnde Charaktere kennen, erleben ausgezeichnete Schnitttechnik und entdecken brillant verarbeitetes Archivmaterial. Von Anfang bis Ende balanciert dieser Film auf dem schmalen Grat zwischen Aggressor und Opfer während er es schafft, die Schrecken des Krieges einzufangen, bewegende lebendige Zeugenaussagen zu präsentieren, die Themen Erinnerung und Vergessen zu erforschen und schmerzliche Fragen nach der trügerischen Kraft der Liebe zu stellen.”

Webseite des Films

Trailer: https://youtu.be/OQi4gpcw4as

Details

Datum:
5 Mai
Zeit:
17:30 - 19:00
Eintritt:
€11
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
Website:
http://www.cinema-dornbirn.at

Veranstalter

FKC Dornbirn
Jüdisches Museum Hohenems

Veranstaltungsort

Cinema Dornbirn
Sankt-Martin-Straße 3
Dornbirn, Vorarlberg 6850 Österreich
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Telefon:
05572/21973
Website:
http://www.cinema-dornbirn.at/