Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen

Suicide Tourist –
Es gibt kein Entkommen

Dänemark, Norwegen, D, F, S 2019, 90 Minuten, norwegische OmU.
Regie: Jonas Alexander Arnby / Drehbuch: Rasmus Birch; Mit: Nikolaj Coster Waldau, Tuva Novotny, Robert Aramayo, Jan Bijvoet

Mann im Hotel

Eine existentielle Reise auf der Suche nach Wahrheit und der Unausweichlichkeit des Todes in der übernatürlich wirkenden Landschaft Norwegens.

„Suicide Tourist“ erzählt die Geschichte des schwer erkrankten Max, der an einem unheilbaren Gehirntumor leidet und beschließt, sich das Leben zu nehmen. Sein Plan sich zu erhängen scheitert jedoch im letzten Moment an seiner Willenskraft. Kurze Zeit später erhält er einen überraschenden Anruf seiner früheren Kundin Alice, die er als Versicherungsmakler betreut hat. Sie möchte den Tod ihres Mannes Arthur aufdecken, um endlich seine Lebensversicherung in Anspruch nehmen zu können. Bei seiner Recherche stößt Max auf einen Imagefilm des mysteriösen „Aurora“ Hotels, mit dem Arthur anscheinend Kontakt hatte. Die geheime Einrichtung ist insofern einzigartig, dass sie sich darauf spezialisiert hat, ihren Kunden die eigenen aufwendigen Selbstmord-Fantasien zu erfüllen und das geplante und betreute Suizide anbietet. Einmal dort eingecheckt, gibt es kein Zurück mehr. Max nimmt schließlich aus eigenem Interesse Kontakt auf unter der Vorgabe die Spuren Arthurs zu verfolgen. Im „Aurora Hotel“ angekommen begibt sich Max auf eine existentielle Reise auf der Suche nach Wahrheit und die Unausweichlichkeit des Todes…
Trailer: https://youtu.be/eUMGpgoPfZQ

Da der internationale Filmstart erst am 2.7.20  sein wird, liegen noch keine verwertbaren Filmkritiken vor.

Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen

Suicide Tourist –
Es gibt kein Entkommen

Dänemark, Norwegen, D, F, S 2019, 90 Minuten, norwegische OmU.
Regie: Jonas Alexander Arnby / Drehbuch: Rasmus Birch; Mit: Nikolaj Coster Waldau, Tuva Novotny, Robert Aramayo, Jan Bijvoet

Eine existentielle Reise auf der Suche nach Wahrheit und der Unausweichlichkeit des Todes in der übernatürlich wirkenden Landschaft Norwegens.

„Suicide Tourist“ erzählt die Geschichte des schwer erkrankten Max, der an einem unheilbaren Gehirntumor leidet und beschließt, sich das Leben zu nehmen. Sein Plan sich zu erhängen scheitert jedoch im letzten Moment an seiner Willenskraft. Kurze Zeit später erhält er einen überraschenden Anruf seiner früheren Kundin Alice, die er als Versicherungsmakler betreut hat. Sie möchte den Tod ihres Mannes Arthur aufdecken, um endlich seine Lebensversicherung in Anspruch nehmen zu können. Bei seiner Recherche stößt Max auf einen Imagefilm des mysteriösen „Aurora“ Hotels, mit dem Arthur anscheinend Kontakt hatte. Die geheime Einrichtung ist insofern einzigartig, dass sie sich darauf spezialisiert hat, ihren Kunden die eigenen aufwendigen Selbstmord-Fantasien zu erfüllen und das geplante und betreute Suizide anbietet. Einmal dort eingecheckt, gibt es kein Zurück mehr. Max nimmt schließlich aus eigenem Interesse Kontakt auf unter der Vorgabe die Spuren Arthurs zu verfolgen. Im „Aurora Hotel“ angekommen begibt sich Max auf eine existentielle Reise auf der Suche nach Wahrheit und die Unausweichlichkeit des Todes…

Trailer: https://youtu.be/eUMGpgoPfZQ

Da der internationale Filmstart erst am 2.7.20  sein wird, liegen noch keine verwertbaren Filmkritiken vor.

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Spanien, NL, D 2018, 80 min, Cinemascope, spanische OmU.
Regie: Salvador Simó. Animationsfilm mit Szenen aus Filmen von Luis Buñuel

Dali-Sujet

Paris, 1930: Gemeinsam mit Salvador Dalí gehört Luis Buñuel zu den Hauptakteuren des Surrealismus. Mit „Ein andalusischer Hund“ wurde er 1928 berühmt, nach einem Skandal um seinen zweiten Film, „Das goldene Zeitalter“, haben sich Produzenten und Geldgeber jedoch von ihm abgewandt. Nur ein guter Freund, der Bildhauer Ramón Acín, hält zu ihm und verspricht ihm, bei einem Lotteriegewinn seinen nächsten Film zu finanzieren. Unglaublich aber wahr, doch das Glück ist tatsächlich auf seiner Seite: Acíns Lotterielos gewinnt – und Buñuels neuem Film steht nichts mehr im Weg: „Las Hurdes – Land ohne Brot“. So reist Buñuel mit Acín und einem kleinen Team in die verarmte Region Las Hurdes in der spanischen Extremadura, um das karge Leben der Bewohner zu dokumentieren…

Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Fermín Solís erzählt Regisseur Salvador Simó mit BUÑUEL IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN von der Entstehung des dritten Films von Luis Buñuel – eine faszinierende Episode der Filmgeschichte. Dabei zeigt Simó nicht nur, wie Buñuel sein Projekt mit höchst unorthodoxen Methoden umsetzt, er gewährt auch Einblicke in dessen Kindheit und verwebt die ausdrucksstarken Bilder seines Animationsfilms mit echtem Filmmaterial vom damaligen Dreh Buñuels. So entsteht das bewegende Portrait eines Künstlers, der seine Bestimmung sucht, und dessen Begegnung mit der Armut von Lars Hurdes zu einer einschneidenden Lebenserfahrung für ihn wird.

Trailer: https://youtu.be/cDzWSwPaPXI

Bester Animationsfilm – European Film Award 2019, Beste Musik & Jurypreis – Annecy International Animated Film Festival 2019; Bester Film – Chilemonos 2019; Bester Film & Beste Musik – Málaga Spanish Film Festival 2019; Bester Film – Periferias Festival 2019

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Buñuel im Labyrinth der Schildkröten

Spanien, NL, D 2018, 80 min, Cinemascope, spanische OmU.
Regie: Salvador Simó. Animationsfilm mit Szenen aus Filmen von Luis Buñuel

Stadtbild

Paris, 1930: Gemeinsam mit Salvador Dalí gehört Luis Buñuel zu den Hauptakteuren des Surrealismus. Mit „Ein andalusischer Hund“ wurde er 1928 berühmt, nach einem Skandal um seinen zweiten Film, „Das goldene Zeitalter“, haben sich Produzenten und Geldgeber jedoch von ihm abgewandt. Nur ein guter Freund, der Bildhauer Ramón Acín, hält zu ihm und verspricht ihm, bei einem Lotteriegewinn seinen nächsten Film zu finanzieren. Unglaublich aber wahr, doch das Glück ist tatsächlich auf seiner Seite: Acíns Lotterielos gewinnt – und Buñuels neuem Film steht nichts mehr im Weg: „Las Hurdes – Land ohne Brot“. So reist Buñuel mit Acín und einem kleinen Team in die verarmte Region Las Hurdes in der spanischen Extremadura, um das karge Leben der Bewohner zu dokumentieren…

Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Fermín Solís erzählt Regisseur Salvador Simó mit BUÑUEL IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN von der Entstehung des dritten Films von Luis Buñuel – eine faszinierende Episode der Filmgeschichte. Dabei zeigt Simó nicht nur, wie Buñuel sein Projekt mit höchst unorthodoxen Methoden umsetzt, er gewährt auch Einblicke in dessen Kindheit und verwebt die ausdrucksstarken Bilder seines Animationsfilms mit echtem Filmmaterial vom damaligen Dreh Buñuels. So entsteht das bewegende Portrait eines Künstlers, der seine Bestimmung sucht, und dessen Begegnung mit der Armut von Lars Hurdes zu einer einschneidenden Lebenserfahrung für ihn wird.

Trailer: https://youtu.be/cDzWSwPaPXI

Preise:
Bester Animationsfilm – European Film Award 2019, Beste Musik & Jurypreis – Annecy International Animated Film Festival 2019; Bester Film – Chilemonos 2019; Bester Film & Beste Musik – Málaga Spanish Film Festival 2019; Bester Film – Periferias Festival 2019

La Gomera

La Gomera –
Verpfiffen und verraten

Rumänien / Frankreich / Deutschland 2019, 98 min, Cinemascope, rumänische OmU. Regie: Corneliu Porumboiu

Darsteller*innen: Vlad Ivanov (Cristi), Catrinel Marlon (Gilda), Agustí Villaronga (Paco), Rodica Lazar, Sabin Tambrea, István Teglas u.a.;

La Gomera

Corneliu Poumboiu dekonstruiert den Film noir – und setzt ihn als absurde und düstere Ost-West-Moritat neu zusammen: Ein korrupter Polizist soll der Mafia helfen, einen Unternehmer aus dem Gefängnis zu befreien, und verfängt sich dabei in einem Netz von Lügen. (epd-Film)

Ausführliche Beschreibung von Walter Gasperi:
https://www.film-netz.com/post/la-gomera-verpfiffen-und-verraten

Der Polizist Cristi (Vlad Ivanov) lässt sich mit der Mafia ein und fliegt auf. Nun folgen ihm verdeckte Ermittler auf Schritt und Tritt und hören seine Wohnung ab. Daher gibt sich die schöne Gilda (Catrinel Marlon) als seine Geliebte aus und drängt ihn zu einer Reise nach La Gomera. Cristi soll die geheime Pfeifsprache der Inselbewohner lernen, damit er trotz Überwachung mit der Gaunerbande kommunizieren kann. Pfeifend versuchen sie den Matratzenfabrikanten Zsolt (Sabin Tambrea) aus dem Gefängnis zu befreien, denn der ist der einzige, der weiß, wo die 30 Millionen des letzten Coups versteckt sind. Doch alle Beteiligten spielen ein doppeltes Spiel und bald geraten die Ereignisse außer Kontrolle.

Der rumänische Matratzenfabrikant Zsolt wird verpfiffen und muss ins Gefängnis. Der Grund: Er wäscht Geld für die Drogenmafia. Da er allerdings scheinbar als Einziger über den Verbleib von 30 Millionen Euro Bescheid weiß, sind verschiedene Gruppen daran interessiert, ihn schnellstmöglich wieder zu befreien.

Der Polizist Cristi ermittelt, allerdings arbeitet er nicht nur für den Staat, sondern steht auch im Dienst der Drogenhändler. Außerdem wird er von Zsolts Freundin Gilda bedrängt, die Ermittlungen zu beeinflussen. Um der Überwachung zu entkommen, reist Cristi auf die kanarische Insel La Gomera, wo er die Pfeifsprache „El Silbo” erlernt und außerdem Zsolt zur Flucht verhelfen soll. Doch nicht nur seine Wohnung ist verwanzt, auch das Büro seiner Chefin wird abgehört. Wer arbeitet hier eigentlich für wen? (aus: kino.de)

Corneliu Porumboiu gilt als einer der Wegbereiter des neuen rumänischen Kinos. Mit LA GOMERA liefert er einen höchst unterhaltsamen Neo-Noir-Polizeithriller, gespickt mit ironischen Filmzitaten und unerwartet komischen Elementen und sorgte damit bereits im Wettbewerb von Cannes für Aufruhr.

Der preisgekrönte Regisseur Corneliu Porumboiu (12:08 EAST OF BUCHAREST) gilt als einer der Wegbereiter des neuen rumänischen Kinos. Mit LA GOMERA liefert er einen höchst unterhaltsamen Neo-Noir-Polizeithriller, gespickt mit ironischen Filmzitaten und unerwartet komischen Elementen.
Trailer:

La Gomera

La Gomera –
Verpfiffen und verraten

Rumänien / Frankreich / Deutschland 2019, 98 min, Cinemascope, rumän.m.U.
Regie: Corneliu Porumboiu

Darsteller*innen: Vlad Ivanov (Cristi), Catrinel Marlon (Gilda), Agustí Villaronga (Paco), Rodica Lazar, Sabin Tambrea, István Teglas u.a.;

Corneliu Poumboiu dekonstruiert den Film noir – und setzt ihn als absurde und düstere Ost-West-Moritat neu zusammen: Ein korrupter Polizist soll der Mafia helfen, einen Unternehmer aus dem Gefängnis zu befreien, und verfängt sich dabei in einem Netz von Lügen. (epd-Film)

Ausführliche Beschreibung von Walter Gasperi:
https://www.film-netz.com/post/la-gomera-verpfiffen-und-verraten

Der Polizist Cristi (Vlad Ivanov) lässt sich mit der Mafia ein und fliegt auf. Nun folgen ihm verdeckte Ermittler auf Schritt und Tritt und hören seine Wohnung ab. Daher gibt sich die schöne Gilda (Catrinel Marlon) als seine Geliebte aus und drängt ihn zu einer Reise nach La Gomera. Cristi soll die geheime Pfeifsprache der Inselbewohner lernen, damit er trotz Überwachung mit der Gaunerbande kommunizieren kann. Pfeifend versuchen sie den Matratzenfabrikanten Zsolt (Sabin Tambrea) aus dem Gefängnis zu befreien, denn der ist der einzige, der weiß, wo die 30 Millionen des letzten Coups versteckt sind. Doch alle Beteiligten spielen ein doppeltes Spiel und bald geraten die Ereignisse außer Kontrolle.

Der rumänische Matratzenfabrikant Zsolt wird verpfiffen und muss ins Gefängnis. Der Grund: Er wäscht Geld für die Drogenmafia. Da er allerdings scheinbar als Einziger über den Verbleib von 30 Millionen Euro Bescheid weiß, sind verschiedene Gruppen daran interessiert, ihn schnellstmöglich wieder zu befreien.

Der Polizist Cristi ermittelt, allerdings arbeitet er nicht nur für den Staat, sondern steht auch im Dienst der Drogenhändler. Außerdem wird er von Zsolts Freundin Gilda bedrängt, die Ermittlungen zu beeinflussen. Um der Überwachung zu entkommen, reist Cristi auf die kanarische Insel La Gomera, wo er die Pfeifsprache „El Silbo” erlernt und außerdem Zsolt zur Flucht verhelfen soll. Doch nicht nur seine Wohnung ist verwanzt, auch das Büro seiner Chefin wird abgehört. Wer arbeitet hier eigentlich für wen? (aus: kino.de)

Corneliu Porumboiu gilt als einer der Wegbereiter des neuen rumänischen Kinos. Mit LA GOMERA liefert er einen höchst unterhaltsamen Neo-Noir-Polizeithriller, gespickt mit ironischen Filmzitaten und unerwartet komischen Elementen und sorgte damit bereits im Wettbewerb von Cannes für Aufruhr.

Der preisgekrönte Regisseur Corneliu Porumboiu (12:08 EAST OF BUCHAREST) gilt als einer der Wegbereiter des neuen rumänischen Kinos. Mit LA GOMERA liefert er einen höchst unterhaltsamen Neo-Noir-Polizeithriller, gespickt mit ironischen Filmzitaten und unerwartet komischen Elementen.
Trailer:

Cancion Sin Nombre

La cancion sin nombre
(Lied ohne Namen)

Peru, CH, USA  2019, 97 Min, schwarzweiß, 3:4, Regie:  Melina León; Buch: Melina León, Michael J. White; Darsteller: Pamela Mendoza, Tommy Párraga, Lucio Rojas, u.a.

Der Film wurde vom Kinderhandel mit armen Frauen in Peru in den 80er Jahren inspiriert und basiert auf wahren Gegebenheiten. Georgina Condori, ist eine Peruanische Frau in einer mehrfach prekären Situation (Frau, Indigene, Arme und Migrantin). Als sie hochschwanger ist und auf dem Markt Kartoffeln verkauft, hört sie aus einem Lautsprecher, dass eine Institution ihr helfe, eine sichere Geburt in einer Klinik durchzuführen.
Doch dort wird ihr das neugeborene Mädchen gestohlen und ins Ausland verkauft.

In Peru herrscht Krieg zwischen dem Leuchtenden Pfad (Sendero Luminoso) und dem Heer, Pedro Campos, ein junger Journalist aus Lima, hört sich die Geschichte von Georgina an und beginnt zusammen mit der verzweifelten Mutter die Suche nach den Entführern. Der Justizapparat reagiert kaum und es fallen Kommentare, dass es dem Mädchen wohl bei wohlhabenden Eltern besser gehe.

Ein Film, der die politische Situation im Peru der 80er Jahre widerzuspiegelt, ein Film bei dem man Szene für Szene Wut empfindet. Musik spielt dabei eine wichtige Rolle, sie entführt uns in eine Welt der Klassengegensätze und voller Dunkelheit.

Stilistisch schaut der Film wie ein alter schwarzweißer 16mm-Film aus, mit ausgefranstem 3:4-Bildfenster.

Er war der große Gewinner des 45. Internationalen Iberoamerikanischen Filmfestivals von Huelva 2019 und wurde u.a. mit dem Goldenen Columbus für den Besten Spielfilm und dem Silbernen Columbus für die Beste Regie ausgezeichnet. Viele andere Preise!

**** herausragend, berührend und von dokumentarischer Genauigkeit!

(Gesehen an Bord von Thai Airways in spanischer OmeU)

 

4 x 4 (Ruedas)

4 x 4 (Ruedas)

Regie: Mariano Cohn, Buch: + Gaston Duprat
Argentinien/ Spanien 2019, 90 Min.

Ein junger Mann bricht in einen großen SUV mit abgedunkelten Scheiben ein, montiert das Autoradio und Navi ab und möchte dann abhauen. Doch alle Türen sind verschlossen, der Wagen schalldicht abgedichtet und es sieht niemand in den Wagen hinein. Doch dann realisiert der Dieb, dass sich weder Türen noch Fenster öffnen lassen und er in eine Falle geraten ist. Er versucht mit roher Gewalt irgendwie herauszukommen, vergebens, er verletzt sich nur dabei. Plötzlich kommt ein Anruf an das Kommunikationssystem des Wagens und es meldet sich ein Psychiater, der schon öfters Opfer von Diebstählen und Verbrechen geworden ist und spricht mit ihm, verlangt dass er eine Reihe von kriminellen Handlungen zugibt, sagt ihm wo etwas Wasser oder Schokolade versteckt ist, dreht mal die Heizung auf Saunatemperaturen, mal auf Tiefkühler, verlängert sein Leid.
Es ist klar, der Herr Doktor übt Selbstjustiz und straft den Dieb ab. Letztlich will er vor laufenden Fernsehkameras die Zuseher darüber abstimmen lassen, ob er ihn erschießen soll oder nicht….
*** Eine spannende Lektion in Sachen Selbstjustiz. Mit relativ einfachen Mitteln, gut gemachter und hochspannender Film

(Gesehen an Bord von Thai Airways in spanischer OmeU)

Born in Evin

Zum Weltfrauentag in dieser Woche:

Born in Evin

Deutschland / Österreich 2019, 98 min, mehrsprachige O.m.U.
Regie: Maryam Zaree

Born in Evin

Die Schauspielerin und Regisseurin Maryam Zaree spürt ihrer iranischen Herkunft, insbesondere den Hintergründen der eigenen Geburt 1983 im politischen Gefängnis von Evin nach. – „Ein berührender, lebendiger und wahrhaftiger Film“ (Deutsche Filmbewertungsstelle)
BORN IN EVIN erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtig­tsten politischen Gefängnisse der Welt macht. Vor genau vierzig Jahren wurde der Shah und mit ihm die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung Zehntausende von politischen Gegnern verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen waren auch die Eltern der Filmemacherin, die nach Jahren im Gefängnis überlebt haben und nach Deutschland fliehen konnten.

Innerhalb der Familie konnte nie über die Verfolgung und das Gefängnis gesprochen werden. Maryam Zaree stellt sich dem jahrzehntelangen Schweigen und geht den eigenen Fragen nach dem Ort und den Umständen ihrer Geburt nach. Sie trifft andere Überlebende, spricht mit ExpertenInnen und sucht nach Kindern, die wie sie im gleichen Gefängnis geboren wur­den. Dabei versucht sie Antworten auf ihre persönlichen wie politischen Fragen zu finden. Was sind die persönlichen Konsequenzen von Verfolgung und Gewalt, wenn dieselben Täter bis heute an der Macht sind und die Opfer ihre Geschichte internalisieren? Und was bedeutet es politisch, sich innerhalb der Familie dem Schweigen zu nähern? Das Private ist politisch und das Politische privat – mit dieser Überzeugung arbeitet sich Maryam Zaree durch das Dickicht des Verdrängten.

Trailer: http://stadtkinowien.at/film/1200/

Born in Evin

Zum Weltfrauentag in dieser Woche:

Born in Evin

Deutschland / Österreich 2019, 98 min, mehrsprachige O.m.U.
Regie: Maryam Zaree

Unter Wasser

Die Schauspielerin und Regisseurin Maryam Zaree spürt ihrer iranischen Herkunft, insbesondere den Hintergründen der eigenen Geburt 1983 im politischen Gefängnis von Evin nach. – „Ein berührender, lebendiger und wahrhaftiger Film“ (Deutsche Filmbewertungsstelle)
BORN IN EVIN erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtig­tsten politischen Gefängnisse der Welt macht. Vor genau vierzig Jahren wurde der Shah und mit ihm die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung Zehntausende von politischen Gegnern verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen waren auch die Eltern der Filmemacherin, die nach Jahren im Gefängnis überlebt haben und nach Deutschland fliehen konnten.

Innerhalb der Familie konnte nie über die Verfolgung und das Gefängnis gesprochen werden. Maryam Zaree stellt sich dem jahrzehntelangen Schweigen und geht den eigenen Fragen nach dem Ort und den Umständen ihrer Geburt nach. Sie trifft andere Überlebende, spricht mit ExpertenInnen und sucht nach Kindern, die wie sie im gleichen Gefängnis geboren wur­den. Dabei versucht sie Antworten auf ihre persönlichen wie politischen Fragen zu finden. Was sind die persönlichen Konsequenzen von Verfolgung und Gewalt, wenn dieselben Täter bis heute an der Macht sind und die Opfer ihre Geschichte internalisieren? Und was bedeutet es politisch, sich innerhalb der Familie dem Schweigen zu nähern? Das Private ist politisch und das Politische privat – mit dieser Überzeugung arbeitet sich Maryam Zaree durch das Dickicht des Verdrängten.

Trailer: http://stadtkinowien.at/film/1200/