Luzifer

Luzifer

Österreich 2021, 103 min, deutsche Originalfassung
Regie: Peter Brunner, Produzent: Ulrich Seidl
Mit Franz Rogowsky, Susanne Jensen

Glaube, Liebe, Natur, Tod. Der Kaspar-Hauser-artige Johannes (gespielt von Franz Rogowski) lebt mit seinem Adler und seiner streng gläubigen Mutter (gespielt von Susanne Jensen) zurückgezogen in den Bergen, fern von der Versuchung der Selbstzerstörung durch Alkohol und andere Alltagssünden einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft, die aus Profitgier alles Ursprüngliche absägt, um darauf Luftschlösser zu bauen. Der Alltag der beiden Einsiedler wird bestimmt von Gebeten und Ritualen. Der Glaube gibt ihnen Kraft und die Natur Halt, bis plötzlich moderne Fremdkörper und Störgeräusche beginnen, sich bedrohlich in ihre Welt einzuschleichen. Als dann die ersten Bäume in ihrem rauen, alpinen “Paradies” auch noch fallen und die touristische Erschließung Stück für Stück und Baum für Baum ihr selbstgeschaffenes, naturnahes Zuhause dem Erdboden gleichmacht, wird auch ihre innere Welt vergiftet und eine teuflische Kraft geweckt, die kein Erbarmen kennt. (Stadtkino Filmverleih)

Luzifer

Ein Mann lebt mit seiner strenggläubigen Mutter in völliger Abgeschiedenheit in einer Almhütte, doch der aufkommende Fremdenverkehr stellt für sie eine Bedrohung dar. –“Ein provokatives Meisterwerk.“ Inspiriert von einer wahren Begebenheit, erzählt Peter Brunners bildgewaltiger Heimatfilm von einer hermetischen Mutter-Sohn Beziehung, die in einer Katastrophe endet.  (epd Film)

Luzifer

Pressenotiz:
LUZIFER, der neue Spielfilm des Regisseurs Peter Brunner, widmet sich auf eine düstere und metaphorische Weise dem allgegenwärtigen Thema einer jungen und umweltbewussten Generation: der Umwelt bzw. Leben(sraum) zerstörung durch Profitgier und der damit verbundenen Einsamkeit und Suche nach Halt auf der anderen Seite.
Während vor allem die Rückkehr zum Ursprünglichen bzw. die Besinnung
auf Natürliches hier als eine befremdliche, teils verstörende Mutter- Sohn-Welt gezeigt wird, schafft LUZIFER es dennoch beiläufig, aber dafür nachwirkend, kritisch ein Statement an unsere „das Natürliche verdrängende“ Welt abzugeben. Ist eine Flucht vor unserer kapitalistischen Gesellschaft möglich?

Luzifer spielt zur Gänze in der Natur, abseits der Zivilisation. Von der ersten
Einstellung an sind die Bilder der Natur mit einem verstörenden Sound gekoppelt. Die Natur als Schauplatz ist kein Ort des Wohlbefindens.

Die Suche nach den Drehorten hat sich über drei Jahre gestreckt. Ein hermetisch naturbelassenes Hochmoor in dieser Höhe zu finden, das es erlaubt,
360 Grad zu drehen und unseren produktionellen Notwendigkeiten standhält, war eine Herausforderung. Unser Hautmotiv lag auf 2400 m Höhe. Wegen der Rostfarben der Vegetation und dem Nebel wollten Peter Flinckenberg und ich im späten Herbst drehen, weswegen wir mit Schnee rechnen mussten. Die Dreharbeiten verliefen wegen des unberechenbaren Wetters höchst wechselhaft. Die Planung änderte sich ständig. Es war ein Drahtseilakt für alle.

Auszeichnungen:
2021 feierte das Drama LUZIFER seine Weltpremiere im Hauptwettbewerb von Locarno und gewann dort den Preis der internationalen Presse:
Boccalino d’oro für Beste Regie.
Sitges Int. Film Festival 2021 – Bester Schauspieler – Franz Rogowski
Sitges Int. Film Festival 2021 – Beste Schauspielerin – Susanne Jensen
Austin Fantastic Fest 2021 – Bester Schauspieler – Franz Rogowski
Pendance Film Festival 2022 – Best Feature Film
Diagonale 22: Bestes Sounddesign

Trailer: https://vimeo.com/563604331

Luzifer

Luzifer

Österreich 2021, 103 min, deutsche Originalfassung
Regie: Peter Brunner, Produzent: Ulrich Seidl
Mit Franz Rogowsky, Susanne Jensen

Glaube, Liebe, Natur, Tod. Der Kaspar-Hauser-artige Johannes (gespielt von Franz Rogowski) lebt mit seinem Adler und seiner streng gläubigen Mutter (gespielt von Susanne Jensen) zurückgezogen in den Bergen, fern von der Versuchung der Selbstzerstörung durch Alkohol und andere Alltagssünden einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft, die aus Profitgier alles Ursprüngliche absägt, um darauf Luftschlösser zu bauen. Der Alltag der beiden Einsiedler wird bestimmt von Gebeten und Ritualen. Der Glaube gibt ihnen Kraft und die Natur Halt, bis plötzlich moderne Fremdkörper und Störgeräusche beginnen, sich bedrohlich in ihre Welt einzuschleichen. Als dann die ersten Bäume in ihrem rauen, alpinen “Paradies” auch noch fallen und die touristische Erschließung Stück für Stück und Baum für Baum ihr selbstgeschaffenes, naturnahes Zuhause dem Erdboden gleichmacht, wird auch ihre innere Welt vergiftet und eine teuflische Kraft geweckt, die kein Erbarmen kennt. (Stadtkino)

Luzifer

Ein Mann lebt mit seiner strenggläubigen Mutter in völliger Abgeschiedenheit in einer Almhütte, doch der aufkommende Fremdenverkehr stellt für sie eine Bedrohung dar. –“Ein provokatives Meisterwerk.“ Inspiriert von einer wahren Begebenheit, erzählt Peter Brunners bildgewaltiger Heimatfilm von einer hermetischen Mutter-Sohn Beziehung, die in einer Katastrophe endet.  (epd Film)

Luzifer

Pressenotiz:
LUZIFER, der neue Spielfilm des Regisseurs Peter Brunner, widmet sich auf eine düstere und metaphorische Weise dem allgegenwärtigen Thema einer jungen und umweltbewussten Generation: der Umwelt bzw. Leben(sraum) zerstörung durch Profitgier und der damit verbundenen Einsamkeit und Suche nach Halt auf der anderen Seite.
Während vor allem die Rückkehr zum Ursprünglichen bzw. die Besinnung
auf Natürliches hier als eine befremdliche, teils verstörende Mutter- Sohn-Welt gezeigt wird, schafft LUZIFER es dennoch beiläufig, aber dafür nachwirkend, kritisch ein Statement an unsere „das Natürliche verdrängende“ Welt abzugeben. Ist eine Flucht vor unserer kapitalistischen Gesellschaft möglich?

Luzifer spielt zur Gänze in der Natur, abseits der Zivilisation. Von der ersten
Einstellung an sind die Bilder der Natur mit einem verstörenden Sound gekoppelt. Die Natur als Schauplatz ist kein Ort des Wohlbefindens.

Die Suche nach den Drehorten hat sich über drei Jahre gestreckt. Ein hermetisch naturbelassenes Hochmoor in dieser Höhe zu finden, das es erlaubt,
360 Grad zu drehen und unseren produktionellen Notwendigkeiten standhält, war eine Herausforderung. Unser Hautmotiv lag auf 2400 m Höhe. Wegen der Rostfarben der Vegetation und dem Nebel wollten Peter Flinckenberg und ich im späten Herbst drehen, weswegen wir mit Schnee rechnen mussten. Die Dreharbeiten verliefen wegen des unberechenbaren Wetters höchst wechselhaft. Die Planung änderte sich ständig. Es war ein Drahtseilakt für alle.

Auszeichnungen:
2021 feierte das Drama LUZIFER seine Weltpremiere im Hauptwettbewerb von Locarno und gewann dort den Preis der internationalen Presse:
Boccalino d’oro für Beste Regie.
Sitges Int. Film Festival 2021 – Bester Schauspieler – Franz Rogowski
Sitges Int. Film Festival 2021 – Beste Schauspielerin – Susanne Jensen
Austin Fantastic Fest 2021 – Bester Schauspieler – Franz Rogowski
Pendance Film Festival 2022 – Best Feature Film
Diagonale 22: Bestes Sounddesign

Trailer: https://vimeo.com/563604331

I Am The Tigress

A / D / USA 2021, 80 min, engl. O.m.U.
Regie: Philipp Fussenegger (geb. 1989 in Dornbirn)

Phillipp Fusseneggers Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Welt des weiblichen Bodybuilding und das Leben einer sensiblen Kämpferin. – „Melancholisch-intimes, von Sympathie getragenes Porträt einer ebenso widersprüchlichen wie faszinierenden Frau.“ (Filmdienst)

The Tigress

Ein intimer Dokumentarfilm über eine Frau, die mit hartem Muskeltraining ihr Übergewicht bekämpfte und als Endvierzigerin über viel Kraft, aber nicht unbedingt immer über großes Selbstbewusstsein verfügt.

Als junge Frau war Trisha Thomas mal richtig dick, wie sie auf alten Fotos zeigt. 150 Kilogramm habe sie damals auf die Waage gebracht, erklärt sie. Hinsichtlich der Ursachen ihres Übergewichts macht sie nur Andeutungen. Da ist von Mobbing zu Schulzeiten und ein paar unglücklichen Beziehungen die Rede. Irgendwann beschloss die heute 47-jährige dann, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und an sich zu arbeiten. Vor allem körperlich. Sie erlegte sich ein hartes Trainingsprogramm auf, stemmte Eisen in Fitnessstudios und strebte eine Karriere als professionelle Bodybuilderin an. Heute scheint Trisha, die sich den Künstlernamen „The Tigress“ gab, nur noch aus Muskeln zu bestehen. Wofür sie noch immer hart arbeitet. Und sie ist mächtig stolz auf ihren Körper. Auch wenn es mit der glamourösen Karriere nicht so ganz geklappt hat. (Reinhard Lüke)

Über mehr als zwei Jahre haben Philipp Fussenegger und sein Co-Regisseur und Kameramann Dino Osmanovic den Alltag von Trisha Thomas begleitet. Und das Leben der Protagonistin wie auch der Film haben so gar nichts von der Heldengeschichte eines Arnold Schwarzenegger, der es vom schmächtigen Jungen aus der Steiermark zum „Mr. Universum“, Schauspieler und Politiker brachte. Man sieht, wie Trisha in ihrem kleinen New Yorker Appartement sitzt, mit ein paar Hautfalten an ihrem straffen Bauch hadert, sich irgendwelche Substanzen spritzt oder ausnahmsweise mal ihre Perücke abnimmt und entspannt einen Joint raucht.

The Tigress

Zwischendurch kommt ihre Tochter mit den Enkelkindern vorbei, und dann muss die Oma auch Geld verdienen. Denn um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, bietet Trisha Online-Sex an, verdingt sich als Erotik-Modell oder arbeitet als Domina. Womit sie kein Problem hat. Das sei doch besser, als es für ein paar Drinks zu tun, sagt sie lapidar. Und dann ist da noch Ed. Ein älterer Mann mit Bart und Basecap, der bei ihr wohnt und sie überallhin begleitet. Was die Beziehung der beiden genau ausmacht, wird nicht ganz klar. Jedenfalls hört er sich ihre Schimpftiraden meist wortlos an und gibt den Tröster, wenn Trisha mal wieder down ist. Und sie ist oft down. (Filmdienst)

Trailer hier

I Am The Tigress

A / D / USA 2021, 80 min, engl. O.m.U.
Regie: Philipp Fussenegger (geb. 1989 in Dornbirn)

Phillipp Fusseneggers Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Welt des weiblichen Bodybuilding und das Leben einer sensiblen Kämpferin. – „Melancholisch-intimes, von Sympathie getragenes Porträt einer ebenso widersprüchlichen wie faszinierenden Frau.“ (Filmdienst)

The Tigress

Ein intimer Dokumentarfilm über eine Frau, die mit hartem Muskeltraining ihr Übergewicht bekämpfte und als Endvierzigerin über viel Kraft, aber nicht unbedingt immer über großes Selbstbewusstsein verfügt.

Als junge Frau war Trisha Thomas mal richtig dick, wie sie auf alten Fotos zeigt. 150 Kilogramm habe sie damals auf die Waage gebracht, erklärt sie. Hinsichtlich der Ursachen ihres Übergewichts macht sie nur Andeutungen. Da ist von Mobbing zu Schulzeiten und ein paar unglücklichen Beziehungen die Rede. Irgendwann beschloss die heute 47-jährige dann, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und an sich zu arbeiten. Vor allem körperlich. Sie erlegte sich ein hartes Trainingsprogramm auf, stemmte Eisen in Fitnessstudios und strebte eine Karriere als professionelle Bodybuilderin an. Heute scheint Trisha, die sich den Künstlernamen „The Tigress“ gab, nur noch aus Muskeln zu bestehen. Wofür sie noch immer hart arbeitet. Und sie ist mächtig stolz auf ihren Körper. Auch wenn es mit der glamourösen Karriere nicht so ganz geklappt hat. (Reinhard Lüke)

Über mehr als zwei Jahre haben Philipp Fussenegger und sein Co-Regisseur und Kameramann Dino Osmanovic den Alltag von Trisha Thomas begleitet. Und das Leben der Protagonistin wie auch der Film haben so gar nichts von der Heldengeschichte eines Arnold Schwarzenegger, der es vom schmächtigen Jungen aus der Steiermark zum „Mr. Universum“, Schauspieler und Politiker brachte. Man sieht, wie Trisha in ihrem kleinen New Yorker Appartement sitzt, mit ein paar Hautfalten an ihrem straffen Bauch hadert, sich irgendwelche Substanzen spritzt oder ausnahmsweise mal ihre Perücke abnimmt und entspannt einen Joint raucht.

The Tigress

Zwischendurch kommt ihre Tochter mit den Enkelkindern vorbei, und dann muss die Oma auch Geld verdienen. Denn um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, bietet Trisha Online-Sex an, verdingt sich als Erotik-Modell oder arbeitet als Domina. Womit sie kein Problem hat. Das sei doch besser, als es für ein paar Drinks zu tun, sagt sie lapidar. Und dann ist da noch Ed. Ein älterer Mann mit Bart und Basecap, der bei ihr wohnt und sie überallhin begleitet. Was die Beziehung der beiden genau ausmacht, wird nicht ganz klar. Jedenfalls hört er sich ihre Schimpftiraden meist wortlos an und gibt den Tröster, wenn Trisha mal wieder down ist. Und sie ist oft down. (Filmdienst)

Trailer hier

Ride back to Freedom (Event)

Ride Back to Freedom

Österreich / Italien 2021, 101 min, Cinemascope, deutsche Fassung,
Regie: Hermann Weiskopf

Ride back to freedom

Was bedeutet Freiheit, wenn die ganze Welt aufgrund einer nie dagewesenen Pandemie gefangen ist? In Italien, dem Land seiner großen Sehnsucht, geht der österreichische Regisseur Hermann Weiskopf dieser Frage nach. Er stellt sich nach dem Film auch der Diskussion.

Der Gourmet und Weinliebhaber Hermann Weiskopf aus Innsbruck fährt mit seiner weinroten Vespa am 15.6.2020 um Punkt 0 Uhr, als nach langem Corona-Lockdown die Grenzen wieder geöffnet wurden, als Erster über die Grenze am Brenner nach Italien. Er fragt viele unterschiedliche Menschen „Was bedeutet Freiheit für dich? Wie hast du den Lockdown erlebt?“ Die Antworten sind sehr vielfältig. Viele haben durch Covid Freunde verloren, andere haben das Virus überlebt.  Weiskopf genießt immer wieder die Geschmackserlebnisse der italienischen Küche als Freiheitserlebnis, er referiert seine persönlichen Erfahrungen zu Italien.

Ride back to freedom

Die Reise führt bei Sonne und Regen, u.a. vom Brenner nach Verona, Venedig, Po, Parma, Riccione, Assisi, Todi, Gagliano Aterno, Rom, Pomigliano d´Arco, Neapel, Minori, Amalfi, Certosi di Padalfi, Maratea, Calabria, Sizilien, Taormina, Valguerneve Caropepe bis zum Porta d’Europa auf Lampedusa.

Ein Road-Movie mit vielen Bildern von Italien, wie wir es lieben und vielen verschiedenen Definitionen von Freiheit in Corona-Zeiten.


Trailer hier

Hinweis:

Portrait Hermann Weiskopf

Am Donnerstag,  7.7.22 um 19:30 ist Hermann Weiskopf anwesend und stellt sich der Diskussion

Vespa-Fahrer erhalten gegen Nachweis 2€ Rabatt und zahlen somit gleich wenig wie FKC-Mitglieder (10€).

Nach dem Film am Donnerstag kleiner Imbiss!

Ride Back to Freedom

Ride Back to Freedom

Österreich / Italien 2021, 101 min, Cinemascope, deutsche Fassung,
Regie: Hermann Weiskopf

Ride back to freedom

Was bedeutet Freiheit, wenn die ganze Welt aufgrund einer nie dagewesenen Pandemie gefangen ist? In Italien, dem Land seiner großen Sehnsucht, geht der österreichische Regisseur Hermann Weiskopf dieser Frage nach. Er stellt sich nach dem Film auch der Diskussion.

Der Gourmet und Weinliebhaber Hermann Weiskopf aus Innsbruck fährt mit seiner weinroten Vespa am 15.6.2020 um Punkt 0 Uhr, als nach langem Corona-Lockdown die Grenzen wieder geöffnet wurden, als Erster über die Grenze am Brenner nach Italien. Er fragt viele unterschiedliche Menschen „Was bedeutet Freiheit für dich? Wie hast du den Lockdown erlebt?“ Die Antworten sind sehr vielfältig. Viele haben durch Covid Freunde verloren, andere haben das Virus überlebt.  Weiskopf genießt immer wieder die Geschmackserlebnisse der italienischen Küche als Freiheitserlebnis, er referiert seine persönlichen Erfahrungen zu Italien.

Ride back to freedom

Die Reise führt bei Sonne und Regen, u.a. vom Brenner nach Verona, Venedig, Po, Parma, Riccione, Assisi, Todi, Gagliano Aterno, Rom, Pomigliano d´Arco, Neapel, Minori, Amalfi, Certosi di Padalfi, Maratea, Calabria, Sizilien, Taormina, Valguerneve Caropepe bis zum Porta d’Europa auf Lampedusa.

Ein Road-Movie mit vielen Bildern von Italien, wie wir es lieben und vielen verschiedenen Definitionen von Freiheit in Corona-Zeiten.


Trailer hier

Hinweis:
Vespa-Fahrer erhalten gegen Nachweis 2€ Rabatt und zahlen somit gleich wenig wie FKC-Mitglieder (10€).

 

Elvis

Elvis

Biopic über den Musiker und Schauspieler Elvis Aaron Presley (1935-1977), dargestellt von Austin Butler. Mit Tom Hanks als den „Colonel Tom Parker” und Olivia de Longe als Priscilla.
Regie und Buch: Baz Luhrmann; AUS, USA  2022, 159 Min, Cinemascope, Dolby 7.1.
Das Positive gleich mal zu Beginn. Gut ersichtlich ist die einfache Herkunft von Elvis Aaron Presley, er wohnte – zur Zeit der Apartheid – in einer an sich schwarzen Gegend, besuchte mit seinen farbigen Freunden die von Gospelmusik durchdrungenen Gottesdienste und versuchte als Weißer Musik im Sounddesign der Afroamerikaner zu machen. Er ist fasziniert vom Blues eines B.B. King. Seine erste Platte brachte er mit 20 Jahren bei SUN Records, einem für schwarze Musik spezialisierten Label heraus und sie wurde sowohl von schwarzen wie weißen Sendern gespielt und war auf Anhieb ein Erfolg. So wird der mehr als zwielichtige angebliche „Colonel“ Tom Parker auf ihn aufmerksam und drängt sich ihm als Manager auf und wechselt auf den nationalen Plattenlaben RCA, kassiert die Hälfte der Einnahmen und hetzt ihn von Show zu Show, bringt ihn ins neue Medium Fernsehen. Doch er kann auch wegen ihm nie im Ausland auftreten, da der Colonel dort wohl gleich verhaftet würde…
Erzählt wird auch das Ganze bis zu Elvis´ bitteren Tod mit des Colonels Stimme aus dem Off.

Ein Biopic hat nun mal die Eigenschaft keine Doc zu sein. So sehen und hören wir den wahren Elvis kaum, gesungen und gespielt wird er von Austin Butler. Wer Elvis´ Musik kennt, schätzt seine Vielfalt. Von wildem Sound bei „Hound Dog“, wo er mit dem Unterkörper und den Beinen so fibrierte, dass Frauen in Ekstase fielen bis zu samtweichen Liebesliedern und auch kritischen Songs wie „In The Ghetto“. Der Sound im Film ist zu sehr der einer schmetternden Big Band mit schwarzen Tänzerinnen, wie er sich im damaligen Hotel International in Las Vegas wochenlang inszenierte und spiegelt seine Vielfalt kaum wieder.

Erfreulicherweise ist der Film trotz seiner Länge nie langweilig, die deutsche Epoche, wo er als Soldat in Deutschland dienen musste (sonst drohte man ihm, ihn wegen seiner unzüchtigen Bewegungen einzubuchten) erfährt man nur, dass er dort seine Frau Priscilla kennen lernte, auch sein Niedergang in Drogen und unter fragwürdiger ärztlicher Betreuung wird eher knapp gehalten, der Konflikt mit seinem dominanten Manager steht im Vordergrund.
Für Fans der Musik von Elvis, dem „King of Rock & Roll“ und erfolgreichster Einzelunterhalter aller Zeiten sehenswert.  ***

Cittadini del Mondo

Cittadini del mondo – In der Ferne liegt das Glück

Italien 2019, 92 min, italienische O.m.U.
Regie: Gianni Di Gregorio.
Drehbuch:
Marco Pettenello, Gianni Di Gregorio, nach der Erzählung ‚Poracciamente vivere‘ von Gianni Di Gregorio
Darsteller: Gianni Di Gregorio, Ennio Fantastichini, Giorgio Colangeli, Daphne Scoccia,

Man ist nie zu alt, um sein Leben zu ändern. Das hoffen zumindestens Attilio, Giorgetto und der Professore, drei auf unterschiedliche Weise leidgeprüfte Römer Rentner, die sich entschließen, ihr altes Quartierleben aufzugeben und sich im Ausland niederzulassen. Aber wo genau ist dieses Ausland? Das ist nur eine von vielen Fragen, die es zu klären gilt. Als sie schon bei den Vorbereitungen den jungen Malier Abu kennen lernen, nehmen sie sich des mittellosen Flüchtlings an.

“Die Filme von Gianni Di Gregorio durchzieht eine Liebe zu den Underdogs, sie stehen für Bescheidenheit und Menschlichkeit, und sie lassen weder Humor noch Menschlichkeit zu kurz kommen. Man ahnt, dass das Vorhaben der drei Protagonisten von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Aber träumen kostet ja glücklicherweise nichts. ” (Tagesanzeiger)

„Aber nicht nur der warmherzige Blick und die Menschenfreundlichkeit nehmen für diesen kleinen, aber stimmigen Film ein. Beglückend ist auch wie die Kamera von Gogò Bianchi das Viertel Trastevere einfängt, das mit seinen engen Gassen, Bars und Innenhöfen mit Brunnen, sofern keine Touristenströme durchziehen, immer noch sehr dörflich und idyllisch wirkt.“ (film-netz.com)

Plakat Cittadini del Mondi

„Ein leichtfüßiger Film über das Älterwerden, der auch sozialkritische Themen wie Altersarmut nicht ausspart. Mit viel Witz und Fingerspitzengefühl fragt er uns: Was bedeutet eigentlich Heimat? Und wie finden wir heraus, wo wir zuhause sind?“ (kinoluzern.ch)

Ausführliche Rezension unter: https://www.film-netz.com/post/cittadini-del-mondo

Trailer: https://youtu.be/LaDQqVTfyxU

Cittadini del Mundo

Cittadini del mondo – In der Ferne liegt das Glück

Italien 2019, 92 min, italienische O.m.U.
Regie: Gianni Di Gregorio.
Drehbuch:
Marco Pettenello, Gianni Di Gregorio, nach der Erzählung ‚Poracciamente vivere‘ von Gianni Di Gregorio
Darsteller: Gianni Di Gregorio, Ennio Fantastichini, Giorgio Colangeli, Daphne Scoccia,

Cittadini del Mondo

Man ist nie zu alt, um sein Leben zu ändern. Das hoffen zumindestens Attilio, Giorgetto und der Professore, drei auf unterschiedliche Weise leidgeprüfte Römer Rentner, die sich entschließen, ihr altes Quartierleben aufzugeben und sich im Ausland niederzulassen. Aber wo genau ist dieses Ausland? Das ist nur eine von vielen Fragen, die es zu klären gilt. Als sie schon bei den Vorbereitungen den jungen Malier Abu kennen lernen, nehmen sie sich des mittellosen Flüchtlings an.

“Die Filme von Gianni Di Gregorio durchzieht eine Liebe zu den Underdogs, sie stehen für Bescheidenheit und Menschlichkeit, und sie lassen weder Humor noch Menschlichkeit zu kurz kommen. Man ahnt, dass das Vorhaben der drei Protagonisten von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Aber träumen kostet ja glücklicherweise nichts. ” (Tagesanzeiger)

„Aber nicht nur der warmherzige Blick und die Menschenfreundlichkeit nehmen für diesen kleinen, aber stimmigen Film ein. Beglückend ist auch wie die Kamera von Gogò Bianchi das Viertel Trastevere einfängt, das mit seinen engen Gassen, Bars und Innenhöfen mit Brunnen, sofern keine Touristenströme durchziehen, immer noch sehr dörflich und idyllisch wirkt.“ (film-netz.com)

„Ein leichtfüßiger Film über das Älterwerden, der auch sozialkritische Themen wie Altersarmut nicht ausspart. Mit viel Witz und Fingerspitzengefühl fragt er uns: Was bedeutet eigentlich Heimat? Und wie finden wir heraus, wo wir zuhause sind?“ (kinoluzern.ch)

Ausführliche Rezension unter: https://www.film-netz.com/post/cittadini-del-mondo

Trailer: https://youtu.be/LaDQqVTfyxU

A Hero

A Hero –
Die verlorene Ehre des Herrn Soltani

(Ghahreman)

Frankreich / Iran 2021, 128 min, farsi O.m.U.
Regie: Asghar Farhadi
Mit: Amir Jadidi, Mohsen Tanabandeh, Fereshteh Sadre Orafaiy, Sahar Goldoust

Plakat A Hero

Ein kraftvolles Plädoyer für das Gute im Menschen und zugleich die erschütternde Bestandsaufnahme einer Gesellschaft, die genauso schnell Heldenbilder erschafft wie sie bereit ist, diese zu zerstören. – „Ein genialer und fesselnder Film.“ (New York Times)

Als Rahims Freundin eine Handtasche voller wertvoller Münzen findet, ist er sich sicher: Es ist ein Wunder! Mit Hilfe der Münzen hofft er, einen Teil seiner Schulden abbezahlen und seine Haftstrafe verkürzen zu können – so könnte er seine Freundin endlich heiraten und mehr Zeit mit seinem Sohn verbringen. Doch es kommt alles anders: Rahim wird von seinem Gewissen eingeholt und entscheidet sich, die Handtasche doch zurückzugeben. Während eines zweitägigen Ausgangs kann er die Besitzerin ausfindig machen. Als die Gefängnisdirektion von seiner guten Tat erfährt, stürzen sich sogleich Journalisten und Fotografen auf ihn – an diesem Mann sollte sich die Gesellschaft ein Beispiel nehmen! Schon nach kurzer Zeit beginnen die ersten jedoch, an der Geschichte des frisch gekürten Helden zu zweifeln. Die Besitzerin der Handtasche ist unauffindbar, und sein Gläubiger lässt sowieso kein gutes Haar an ihm. Rahim sieht sich in einer zunehmend komplizierteren Situation gefangen, in der ihn jeder noch so kleine Fehltritt die zum Greifen nahe Freiheit kosten kann.

A Hero

Ein iranischer Maler, der nach der Insolvenz eines kleinen Copy-Shops im Gefängnis sitzt, erhält zwei Tage Freigang, um seine Angelegenheiten zu regeln. Doch der Versuch, mit 17 Goldmünzen, die seine Freundin an einer Bushaltestelle gefunden hat, seine Schulden zu begleichen, setzt ein Drama in Gang, das mit jedem Anlauf, die Situation zum Besseren zu wenden, diese nur noch schlimmer macht. Das packend inszenierte und mit magischer Klarheit fotografierte Drama führt in jenen Graubereich, in dem egoistisches und altruistisches Verhalten nicht leicht voneinander zu unterscheiden sind. Aus der anwachsenden Kaskade an Unstimmigkeiten, Halbwahrheiten und Unterstellungen erwächst ein Unheil, das durch die sozialen Medien ins gesellschaftlich Monströse gesteigert wird und darüber die für die iranische Gesellschaft zentralen Kategorien von Ehre und Entehrung hinterfragt. – Sehenswert ab 14. (Filmdienst)

Ausführliche Kritik von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/a-hero-die-verlorene-ehre-des-herrn-soltani

Trailer: https://youtu.be/_dGCdkqossM