Tel Aviv on Fire

Tel Aviv on Fire

Luxemburg / Frankreich / Israel / Belgien 2018,
97 min, hebr.-arab. O.m.U.
In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems:

Ein israelischer Militarist nimmt insgeheim Einfluss auf eine populäre, eigentlich anti-zionistische Seifenoper im TV. – „Eine geniale Komödie über den israelisch-palästinensischen Konflikt.“ (Variety). Eine absurde und unglaublich witzige Komödie, der Nah-Ost-Konflikt als Soap Opera! (Presseheft)

Tel Aviv on Fire

In Tel Aviv geht es heiß her. Zumindest laut der schnulzigen Soap Opera „Tel Aviv on Fire“, die jeden Abend über die TV-Bildschirme flimmert und Israelis wie Palästinenser vor der Glotze vereint. Der junge Palästinenser Salam ist Drehbuchautor des Straßenfegers und muss für die Dreharbeiten jeden Tag die Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland überqueren. Bei einer Checkpoint-Kontrolle gerät das Skript der nächsten Folge in die Hände des israelischen Kommandeurs Assi. Das kommt dem gelangweilten Grenzwächter gerade recht. Um seine Frau zu beeindrucken, zwingt er Salam das Drehbuch umzuschreiben. Ein Bombenerfolg! Von nun an denken sich Salam und Assi immer neue schnulzige Dialoge und absurde Plotentwicklungen aus. Der Einfluss des israelischen Militärs auf die populäre, eigentlich antizionistische Seifenoper wird immer größer. Aber dann soll die Serie abgesetzt werden, und Salam steht plötzlich vor einem Riesenproblem.

Der Nahostkonflikt als große Soap Opera. Vor dem Hintergrund des Nahostkonfliktes gelingt Regisseur Sameh Zoabi (UNDER THE SAME SUN) das Kunststück einer absurden und unglaublich witzigen Komödie. Zoabi verpackt das politisch brisante Thema auf humorvolle und subtile Art.

TEL AVIV ON FIRE lief im Wettbewerb des Toronto International Film Festivals 2018 und auf der Biennale in Venedig 2018 in der Sektion „Orrizonti“
Trailer: https://youtu.be/-qZHsqKvnis

Tel Aviv on Fire

Tel Aviv on Fire

Luxemburg / Frankreich / Israel / Belgien 2018,
97 min, hebr.-arab. O.m.U.

In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems:

Ein israelischer Militarist nimmt insgeheim Einfluss auf eine populäre, eigentlich anti-zionistische Seifenoper im TV. – „Eine geniale Komödie über den israelisch-palästinensischen Konflikt.“ (Variety). Eine absurde und unglaublich witzige Komödie, der Nah-Ost-Konflikt als Soap Opera! (Presseheft)

Tel Aviv on Fire

In Tel Aviv geht es heiß her. Zumindest laut der schnulzigen Soap Opera „Tel Aviv on Fire“, die jeden Abend über die TV-Bildschirme flimmert und Israelis wie Palästinenser vor der Glotze vereint. Der junge Palästinenser Salam ist Drehbuchautor des Straßenfegers und muss für die Dreharbeiten jeden Tag die Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland überqueren. Bei einer Checkpoint-Kontrolle gerät das Skript der nächsten Folge in die Hände des israelischen Kommandeurs Assi. Das kommt dem gelangweilten Grenzwächter gerade recht. Um seine Frau zu beeindrucken, zwingt er Salam das Drehbuch umzuschreiben. Ein Bombenerfolg! Von nun an denken sich Salam und Assi immer neue schnulzige Dialoge und absurde Plotentwicklungen aus. Der Einfluss des israelischen Militärs auf die populäre, eigentlich antizionistische Seifenoper wird immer größer. Aber dann soll die Serie abgesetzt werden, und Salam steht plötzlich vor einem Riesenproblem.

Der Nahostkonflikt als große Soap Opera. Vor dem Hintergrund des Nahostkonfliktes gelingt Regisseur Sameh Zoabi (UNDER THE SAME SUN) das Kunststück einer absurden und unglaublich witzigen Komödie. Zoabi verpackt das politisch brisante Thema auf humorvolle und subtile Art.

TEL AVIV ON FIRE lief im Wettbewerb des Toronto International Film Festivals 2018 und auf der Biennale in Venedig 2018 in der Sektion „Orrizonti“
Trailer: https://youtu.be/-qZHsqKvnis

Kaviar

Kaviar

Österreich 2019, 90 min, Deutsche Originalfassung
Regie: Elena Tikhonova, mit: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich und Simon Schwarz

Ein größenwahnsinniger russischer Oligarch will mitten in der Wiener Innenstadt eine Villa bauen – auf der Schwedenbrücke! Seine Dolmetscherin Nadja und ihre Freundinnen haben frei nach der Parole „Ran ans Kapital!“mit dem Schmiergeld ihre eigenen Pläne… Die austro-russische Regisseurin Elena Tikhonova nutzt ihren Insider-Blick auf die russische Schickeria in Wien für eine rasante Culture-Clash-Komödie.

Kaviar

Extrem turbulente Komödie um Igor, der auf der Schwedenbrücke eine Villa im Stile Hundertwassers errichten will (Vorbild: Ponte Vecchio in Florenz). Klaus, der umtriebige Ehemann von Nadjas bester Freundin Vera bekommt gleich mal drei Millionen Euro, um einen Stadtrat zu schmieren, der eigentlich immer schon den Donaukanal sanieren wollte. Als Vera, die Klaus im Internet kennengelernt hat, ihn der Untreue überführt, muss er die Wohnung wechseln und wird von den trinkfesten Freundinnen überwacht, die es vor allem auf sein Liechtensteiner Sparbuch abgesehen haben. Inzwischen verhandelt aber Igor selbst mit dem Stadtrat, der russisch kann, doch der kann seine Versprechen nicht halten und wird bestraft, während die Mädels die Millionen abschöpfen. Der ORF meinte, dass nach dem Ibiza-Video dieser Film recht realistisch wirke!

Nadja kennt den Oligarchen Igor in- und auswendig. Als seine Dolmetscherin weiß sie mehr von seinem Privatleben und seinen illegalen Geschäftsgebarungen, als ihr lieb ist. Sein jüngstes Projekt ist purer Aberwitz: Er will sich eine luxuriöse Villa auf der Schwedenbrücke in Wiens schickem ersten Bezirk bauen lassen. Doch Nadja, ihre beste Freundin Vera und Teresa, die Babysitterin ihrer Kinder, haben mit Igors Geld andere Pläne.

Regisseurin Elena Tikhonova erzählt in ihrer herrlichen Culture-Clash Komödie von taffen, gerissenen Frauen, die vor nichts zurückschrecken, und von unverschämten Männern, die vor lauter Geldgier blind werden. Die Regisseurin, Drehbuchautorin und VJane ist vor 19 Jahren selbst in Wien aufgeschlagen und hat erlebt, wie das Leben in Wien eine schräge Community entstehen lässt. Vor atemberaubender Wiener Kulisse (eh klar, reiche Russen leben und feiern am Roof Top) erzählt sie von Geldkofferübergaben beim Brunch, Wechseln über drei Millionen Euro, die auf einer Serviette unterschrieben werden, von Bestechung, dem flotten Austausch von Staatsbürgerschaften gegen „Wirtschaftsförderung“, von Geldwäsche und Puffbesuchen. Das ist einerseits ungemein komisch und haarsträubend, andererseits aber auch extrem glaubwürdig. So mancher österreichische Korruptions-Fall kommt einem in Erinnerung…

Doch das Wesentliche ist: Tikhonova erzählt uns eine Frauenfreundschaft, die alles aushält. Und – und da spricht ganz offensichtlich eine, die es wissen muss – sie erzählt von der Lebensrealität von Frauen mit Migrationshintergrund und ja, auch von Frauen, die sich in finanzielle Abhängigkeitsverhältnisse begeben, die sehr schnell sehr unschön werden können. Vom Glücksversprechen von Wodka aus Plastikbechern und traurigen Liedern. KAVIAR ist der Film gewordene Beweis für den gravierenden Unterschied, ob Russen-Klischees über Russen oder VON Russen erzählt werden. Und, wenn man so will, ein Hohelied auf die Umverteilung des Kapitals. Freundschaft! Gerechtigkeit! Und drei Millionen Euro!
Trailer:  https://youtu.be/HgI6L5JCoVc

Publikumspreis Max-Ophüls Preis, Saarbrücken 2019 – Gesehen und empfohlen von Norbert

Kaviar

Kaviar

Österreich 2019, 90 min, Deutsche Originalfassung
Regie: Elena Tikhonova, mit: Margarita Breitkreiz, Daria Nosik, Sabrina Reiter, Georg Friedrich und Simon Schwarz

Ein größenwahnsinniger russischer Oligarch will mitten in der Wiener Innenstadt eine Villa bauen – auf der Schwedenbrücke! Seine Dolmetscherin Nadja und ihre Freundinnen haben frei nach der Parole „Ran ans Kapital!“mit dem Schmiergeld ihre eigenen Pläne… Die austro-russische Regisseurin Elena Tikhonova nutzt ihren Insider-Blick auf die russische Schickeria in Wien für eine rasante Culture-Clash-Komödie.

Kaviar

Extrem turbulente Komödie um Igor, der auf der Schwedenbrücke eine Villa im Stile Hundertwassers errichten will (Vorbild: Ponte Vecchio in Florenz). Klaus, der umtriebige Ehemann von Nadjas bester Freundin Vera bekommt gleich mal drei Millionen Euro, um einen Stadtrat zu schmieren, der eigentlich immer schon den Donaukanal sanieren wollte. Als Vera, die Klaus im Internet kennengelernt hat, ihn der Untreue überführt, muss er die Wohnung wechseln und wird von den trinkfesten Freundinnen überwacht, die es vor allem auf sein Liechtensteiner Sparbuch abgesehen haben. Inzwischen verhandelt aber Igor selbst mit dem Stadtrat, der russisch kann, doch der kann seine Versprechen nicht halten und wird bestraft, während die Mädels die Millionen abschöpfen. Der ORF meinte, dass nach dem Ibiza-Video dieser Film recht realistisch wirke!

Nadja kennt den Oligarchen Igor in- und auswendig. Als seine Dolmetscherin weiß sie mehr von seinem Privatleben und seinen illegalen Geschäftsgebarungen, als ihr lieb ist. Sein jüngstes Projekt ist purer Aberwitz: Er will sich eine luxuriöse Villa auf der Schwedenbrücke in Wiens schickem ersten Bezirk bauen lassen. Doch Nadja, ihre beste Freundin Vera und Teresa, die Babysitterin ihrer Kinder, haben mit Igors Geld andere Pläne.

Regisseurin Elena Tikhonova erzählt in ihrer herrlichen Culture-Clash Komödie von taffen, gerissenen Frauen, die vor nichts zurückschrecken, und von unverschämten Männern, die vor lauter Geldgier blind werden. Die Regisseurin, Drehbuchautorin und VJane ist vor 19 Jahren selbst in Wien aufgeschlagen und hat erlebt, wie das Leben in Wien eine schräge Community entstehen lässt. Vor atemberaubender Wiener Kulisse (eh klar, reiche Russen leben und feiern am Roof Top) erzählt sie von Geldkofferübergaben beim Brunch, Wechseln über drei Millionen Euro, die auf einer Serviette unterschrieben werden, von Bestechung, dem flotten Austausch von Staatsbürgerschaften gegen „Wirtschaftsförderung“, von Geldwäsche und Puffbesuchen. Das ist einerseits ungemein komisch und haarsträubend, andererseits aber auch extrem glaubwürdig. So mancher österreichische Korruptions-Fall kommt einem in Erinnerung…

Doch das Wesentliche ist: Tikhonova erzählt uns eine Frauenfreundschaft, die alles aushält. Und – und da spricht ganz offensichtlich eine, die es wissen muss – sie erzählt von der Lebensrealität von Frauen mit Migrationshintergrund und ja, auch von Frauen, die sich in finanzielle Abhängigkeitsverhältnisse begeben, die sehr schnell sehr unschön werden können. Vom Glücksversprechen von Wodka aus Plastikbechern und traurigen Liedern. KAVIAR ist der Film gewordene Beweis für den gravierenden Unterschied, ob Russen-Klischees über Russen oder VON Russen erzählt werden. Und, wenn man so will, ein Hohelied auf die Umverteilung des Kapitals. Freundschaft! Gerechtigkeit! Und drei Millionen Euro!
Trailer:  https://youtu.be/HgI6L5JCoVc

Publikumspreis Max-Ophüls Preis, Saarbrücken 2019 – Gesehen und empfohlen von Norbert

Gehört, gesehen – ein Radiofilm

GEHÖRT, GESEHEN – Ein Radiofilm

Dokumentarfilm, AT 2019, 90 min, dOF
Regie: Jakob Brossmann, David Paede

Jakob Brossmann und David Paede blicken hinter die Kulissen eines der größten Kultursender Europas, Ö1. Dabei spüren sie den gegenwärtigen Herausforderungen nach, Radio in einer Zeit zu machen, in der öffentlich-rechtliche Medien von verschiedenen Seiten unter Druck geraten. GEHÖRT, GESEHEN – Ein Radiofilm ist nicht nur ein Film über das Produzieren von anspruchsvollem Journalismus und qualitativ hochwertigem Kulturprogramm jenseits von Echokammern und Filterblasen, sondern auch voller einzigartiger Klangerlebnisse, die das Hinhören lohnen. (Katalog Diagonale)

Der Kulturradiosender Ö1 gehört zu den außergewöhnlichsten Sendern der Welt. Tag für Tag bereiten die RadiomacherInnen aktuelle Ereignisse, langfristige Entwicklungen und künstlerische Produktionen unterschiedlichsten Maßstabs auf.

Vor dem Hintergrund neuer Phänomene wie der „postfaktischen Gesellschaft“ und dem Umstand, dass sich ganze Bevölkerungsgruppen in eigene Informationsblasen zurückziehen, zeigt der Film das tägliche Ringen um objektive Information und den Wert des Öffentlich-Rechtlichen für die Gesellschaft. Durch die Allgegenwart von Musik, die bei diesem Projekt zumeist im ON entsteht, wird der Film zu einer sinnlichen und berührenden Erfahrung.

„‘Gehört, gesehen‘ bietet mehr als nur Moderatoren, die in kleinen Kabinen in ihre Mikrofone sprechen, sondern ist ein extrem informativer, lustiger und unterhaltsamer Dokumentarfilm, der einer oft kritisierten Institution ein Gesicht gibt.“ (film.at)

„Hinreißend und kurzweilig. Ein wichtiger Film zur richtigen Zeit.“ (Kleine Zeitung)

„Ein in Anbetracht der schwelenden Diskussion um die Gebührenfinanzierung auch eminent politischer Film.“ (Falter)

„Am Ende des tatsächlich unbedingt sehenswerten Films stehen nicht nur erfreuliche Zahlen. Es ist auch klar, dass einer aufgeklärten Gesellschaft ein Medium wie Ö1 sehr viel wert sein sollte.“ (Der Standard)

Karl Markovics in einem Ö1 Hörspiel

Laut aktuellem RadioTest erreicht Ö1 in Österreich derzeit 661.000 HörerInnen in der Altersgruppe 10+. Das entspricht einer Tagesreichweite von 8,5 und einem Marktanteil von 7 Prozent.
Ö1 ist damit laut EBU (European Broadcasting Union) der erfolgreichste Kultursender Europas. Ö1 ist der einzige werbefreie Sender Ödes ORF.

Ich schrieb nach der Sichtung des Films in Graz:
Es gab tobenden Applaus im ausverkauften KIZ Royal Kino zur Weltpremiere und selbst ich als täglicher Ö1-Hörer wurde überrascht, wie vielfältig das Programm von Radio Ö1 und wie sorgfältig produziert es ist. Dabei diskutieren die ModeratorInnen mit Programmchef Klein durchaus auch jene Probleme, die man nicht senden darf, etwa wenn Programme aus Kostengründen eingestellt werden müssen, er rügt dabei u.a. Mirjam Jessa, wenn sie in sozialen Medien soetwas sagte. Auch meinte eine Moderatorin, die Musik auf Ö1 werde zunehmend marginalisiert und der Wortanteil sei zu hoch (finde ich auch!).

****Als treuer Ö1-Hörer seit über 50 Jahren (Ö1 gibt es wie Ö3 seit Herbst 1968) sah ich mit großer Freude diese von der Geyrhalter Filmproduktion in gewohnter Präzision erstellten Doc über den wohl weltweit besten Kultursender.
Der Film errang bei der Diagonale 2019  den Publikumspreis der Kleinen Zeitung Graz

Trailer:
https://youtu.be/BxpEltm9zUk

Gehört, Gesehen

GEHÖRT, GESEHEN – Ein Radiofilm

Dokumentarfilm, AT 2019, 90 min, dOF
Regie: Jakon Brossmann, David Paede

Jakob Brossmann und David Paede blicken hinter die Kulissen eines der größten Kultursender Europas, Ö1. Dabei spüren sie den gegenwärtigen Herausforderungen nach, Radio in einer Zeit zu machen, in der öffentlich-rechtliche Medien von verschiedenen Seiten unter Druck geraten. GEHÖRT, GESEHEN – Ein Radiofilm ist nicht nur ein Film über das Produzieren von anspruchsvollem Journalismus und qualitativ hochwertigem Kulturprogramm jenseits von Echokammern und Filterblasen, sondern auch voller einzigartiger Klangerlebnisse, die das Hinhören lohnen. (Katalog Diagonale)

Der Kulturradiosender Ö1 gehört zu den außergewöhnlichsten Sendern der Welt. Tag für Tag bereiten die RadiomacherInnen aktuelle Ereignisse, langfristige Entwicklungen und künstlerische Produktionen unterschiedlichsten Maßstabs auf.

Vor dem Hintergrund neuer Phänomene wie der „postfaktischen Gesellschaft“ und dem Umstand, dass sich ganze Bevölkerungsgruppen in eigene Informationsblasen zurückziehen, zeigt der Film das tägliche Ringen um objektive Information und den Wert des Öffentlich-Rechtlichen für die Gesellschaft. Durch die Allgegenwart von Musik, die bei diesem Projekt zumeist im ON entsteht, wird der Film zu einer sinnlichen und berührenden Erfahrung.

„‘Gehört, gesehen‘ bietet mehr als nur Moderatoren, die in kleinen Kabinen in ihre Mikrofone sprechen, sondern ist ein extrem informativer, lustiger und unterhaltsamer Dokumentarfilm, der einer oft kritisierten Institution ein Gesicht gibt.“ (film.at)

„Hinreißend und kurzweilig. Ein wichtiger Film zur richtigen Zeit.“ (Kleine Zeitung)

„Ein in Anbetracht der schwelenden Diskussion um die Gebührenfinanzierung auch eminent politischer Film.“ (Falter)

„Am Ende des tatsächlich unbedingt sehenswerten Films stehen nicht nur erfreuliche Zahlen. Es ist auch klar, dass einer aufgeklärten Gesellschaft ein Medium wie Ö1 sehr viel wert sein sollte.“ (Der Standard)

gehört,gesehen

Laut aktuellem RadioTest erreicht Ö1 in Österreich derzeit 661.000 HörerInnen in der Altersgruppe 10+. Das entspricht einer Tagesreichweite von 8,5 und einem Marktanteil von 7 Prozent.
Ö1 ist damit laut EBU (European Broadcasting Union) der erfolgreichste Kultursender Europas. Ö1 ist der einzige werbefreie Sender Ödes ORF.

Ich schrieb nach der Sichtung des Films in Graz:
Es gab tobenden Applaus im ausverkauften KIZ Royal Kino zur Weltpremiere und selbst ich als täglicher Ö1-Hörer wurde überrascht, wie vielfältig das Programm von Radio Ö1 und wie sorgfältig produziert es ist. Dabei diskutieren die ModeratorInnen mit Programmchef Klein durchaus auch jene Probleme, die man nicht senden darf, etwa wenn Programme aus Kostengründen eingestellt werden müssen, er rügt dabei u.a. Mirjam Jessa, wenn sie in sozialen Medien soetwas sagte. Auch meinte eine Moderatorin, die Musik auf Ö1 werde zunehmend marginalisiert und der Wortanteil sei zu hoch (finde ich auch!).

****Als treuer Ö1-Hörer seit über 50 Jahren (Ö1 gibt es wie Ö3 seit Herbst 1968) sah ich mit großer Freude diese von der Geyrhalter Filmproduktion in gewohnter Präzision erstellten Doc über den wohl weltweit besten Kultursender.
Der Film errang bei der Diagonale 2019  den Publikumspreis der Kleinen Zeitung Graz

Trailer:
https://youtu.be/BxpEltm9zUk

Burning

Burning

Südkorea 2018, 148 min, koran. O.m.U.
Regie: Lee Chang-dong. Darsteller: Yoo Ah-In, Steven Yeun, Jeon Jong-seo.
Der Südkoreaner Lee Chang-dong macht aus einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami ein vielschichtiges Drama über drei Menschen und ihre Sehnsüchte. Der Film entwickelt eine Spannung, der man sich ebenso wenig entziehen kann, wie der beeindruckenden Präsenz der Darsteller. – “Ein unfassbar fesselndes Meisterwerk” (BFI)

Burning

Inhalt:

Jong-soo (Yoo Ah-in) lebt in der südkoreanischen Stadt Paju, wo er sich mit Auslieferungsjobs über Wasser hält – dabei hat er eigentlich studiert und träumt davon, einmal Schriftsteller zu werden. Doch ihm fehlt der Fokus im Leben, den er schließlich zu finden scheint, als er seine ehemalige Klassenkameradin Hae-mi (Jeon Jong-seo) zufällig auf der Straße trifft. Die beiden freunden sich wieder an und verbringen sogar eine gemeinsame Nacht, bevor Hae-mi für eine Weile nach Afrika verschwindet. Jong-soo fiebert der Rückkehr seiner Freundin entgegen und ist dann völlig entgeistert, als sie ihm Ben (Steven Yeun) vorstellt, den sie auf ihrem Trip kennengelernt hat. Der gutaussehende Typ an der Seite seiner Angebeteten scheint nämlich nicht nur reich zu sein, sondern auch noch jede Menge Selbstbewusstsein zu haben, das Jong-soo zunehmend einschüchtert. Dennoch schließt er sich immer wieder Unternehmungen von Hae-mi und Ben an, bis dieser eines Tages von seinem unorthodoxen Hobby erzählt, Gewächshäuser in Brand zu stecken…

Burning – Jongsu

‚Burning‘ ist das Wunderwerk eines chamäleongleich in vielen Facetten schillernden Films, der selbst mehrfaches Sehen dankt.“ (epd Film)
„Eine Kurzgeschichte von Haruki Murakami nimmt der Südkoreaner Lee Chang-dong als Ausgangspunkt einer tranceartigen Geschichte, die ebenso vielschichtig wie rätselhaft ist.“ (programmkino.de)
„Brillant ( New York Times)
„Überwältigend“ (Rolling Stone)
„Ein unfassbar fesselndes Meisterwerk“ (BFI)

Trailer:  https://youtu.be/3CxtVRcsCBM?t=2

Burning

Die rätselhafte Haemi

Burning

Südkorea 2018, 148 min, koran. O.m.U.
Regie: Lee Chang-dong. Darsteller: Yoo Ah-In, Steven Yeun, Jeon Jong-seo.
Der Südkoreaner Lee Chang-dong macht aus einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami ein vielschichtiges Drama über drei Menschen und ihre Sehnsüchte. Der Film entwickelt eine Spannung, der man sich ebenso wenig entziehen kann, wie der beeindruckenden Präsenz der Darsteller. – “Ein unfassbar fesselndes Meisterwerk” (BFI)

Inhalt:

Jong-soo (Yoo Ah-in) lebt in der südkoreanischen Stadt Paju, wo er sich mit Auslieferungsjobs über Wasser hält – dabei hat er eigentlich studiert und träumt davon, einmal Schriftsteller zu werden. Doch ihm fehlt der Fokus im Leben, den er schließlich zu finden scheint, als er seine ehemalige Klassenkameradin Hae-mi (Jeon Jong-seo) zufällig auf der Straße trifft. Die beiden freunden sich wieder an und verbringen sogar eine gemeinsame Nacht, bevor Hae-mi für eine Weile nach Afrika verschwindet. Jong-soo fiebert der Rückkehr seiner Freundin entgegen und ist dann völlig entgeistert, als sie ihm Ben (Steven Yeun) vorstellt, den sie auf ihrem Trip kennengelernt hat. Der gutaussehende Typ an der Seite seiner Angebeteten scheint nämlich nicht nur reich zu sein, sondern auch noch jede Menge Selbstbewusstsein zu haben, das Jong-soo zunehmend einschüchtert. Dennoch schließt er sich immer wieder Unternehmungen von Hae-mi und Ben an, bis dieser eines Tages von seinem unorthodoxen Hobby erzählt, Gewächshäuser in Brand zu stecken…

Burning – Jongsu

; ‚Burning‘ ist das Wunderwerk eines chamäleongleich in vielen Facetten schillernden Films, der selbst mehrfaches Sehen dankt.“ (epd Film)
„Eine Kurzgeschichte von Haruki Murakami nimmt der Südkoreaner Lee Chang-dong als Ausgangspunkt einer tranceartigen Geschichte, die ebenso vielschichtig wie rätselhaft ist.“ (programmkino.de)
„Brillant ( New York Times)
„Überwältigend“ (Rolling Stone)
„Ein unfassbar fesselndes Meisterwerk“ (BFI)

Trailer:  https://youtu.be/3CxtVRcsCBM?t=2

Erde

Erde

Österreich 2019, 115 min, Englisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Spanisch mit dt. Untertiteln , Dokumentarfilm
Regie und Kamera: Nikolaus Geyrhalter

Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt – mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit. Nikolaus Geyrhalter beobachtet in Minen, Steinbrüchen, Großbaustellen Menschen bei ihrem ständigen Kampf, sich den Planeten anzueignen. – „Einer der wichtigsten und ergreifendsten umweltpolitischen Dokumentarfilme der vergangenen Jahre“ (Cineuropa)

Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt – mit Baggern, Bohrern oder Dynamit. Nikolaus Geyrhalter beobachtet in Minen und Steinbrüchen, an Großbaustellen und Kohleabbaugebieten die Menschen bei ihrem ständigen Bestreben, sich den Planeten untertan zu machen und sich seine Rohstoffe anzueignen: Eine Bestandsaufnahme der Menschheit als wichtigster Einflussfaktor auf die fundamentalen und unwiderruflichen Veränderungen ihres Heimatplaneten.
In sieben Kapiteln führt Nikolaus Geyrhalter an Stätten des Tage- und des Tiefbaus in Europa und Nordamerika, die sonst nur schwer zugänglich sind. Am Brenner wird ein Basistunnel durch den Berg getrieben, um die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt zu ermöglichen. Um die weltweite Nachfrage zu stillen werden in den Marmorsteinbrüchen im italienischen Carrara heute hundert Mal mehr Blöcke abgetragen als noch vor dreißig Jahren. Im ehemaligen Salzbergwerk im deutschen Wolfenbüttel wiederum ist man darum bemüht, größtmögliche Stabilität zu bewahren, damit – bis ein neues Endlager gefunden wird – der dort gelagerte Atommüll keine weiteren Schäden verursachen kann.
Der Film zeigt Baustellen und Tagebaugebiete, die durch unermüdliche Umwälzungen von immensem Ausmaß offene Wunden in der Erdkruste zurücklassen: im Braunkohletagebau im ungarischen Gyöngyös inmitten eines prähistorischen Sumpfzedernwaldes, in den Kupferminen am spanischen Rio Tinto, wo seit dem Römischen Reich Metall abgebaut wird, inmitten der Ölsande im kanadischen Alberta auf dem Gebiet einer First Nation oder auf einer Riesenbaustelle im kalifornischen San Fernando Valley, wo Berge geschliffen werden, um leicht zu bebauende Grundstücke für neue Städte zu schaffen.
Zwischen der abstrakten Choreographie der maschinellen Abläufe und des  akkuraten Ineinandergreifens der einzelnen Arbeitsprozesse kommen die daran beteiligten ArbeiterInnen und TechnikerInnen zu Wort. Sie erzählen vom leidenschaftlichen „Kampf des Menschen gegen die Erde“, der täglichen Faszination, „Berge zu versetzen“ und einem Astronaut gleich Material zu
berühren, „das davor noch niemand berührt hat“.
Sie sprechen aber auch voll Demut und Respekt und im Bewusstsein der unwiederbringlichen Veränderungen, die ihr Tun hinterlässt – und von den Grenzen, die längst überschritten sind. (Presseheft Stadtkino-Verleih)

„Die Ökumenische Jury verleiht ihren Preis an ERDE für die Beschreibung der Verwüstung unseres Planeten durch menschliches Eingreifen – ein drängendes Thema unserer Zeit. Dieser Dokumentarfilm zeigt brennend scharfe Bilder von der Zerstörung der Topographie der Erde und ebenso offenherzige Gespräche mit Arbeitern, Ingenieuren und Wissenschaftlern. Die Jury hebt besonders das Klagelied einer indigenen Kanadierin für Mutter Erde am Ende des Films hervor, das uns dazu einlädt, unsere Verantwortung zu reflektieren.“
Aus der Begründung der Jury – Preis der Ökumenischen Jury, Berlinale Forum 2019
„Einmal mehr beweist Geyrhalter, dass er im internationalen Kino einzigartig ist … Er untermauert dies mit unheimlichen und überwältigenden Landschaftsaufnahmen, die mittlerweile zu einem unverwechselbaren Merkmal seiner Arbeit zählen: Bilder von Kubrick‘scher Fremdartigkeit, wie
Aufnahmen von einem anderen Planeten: Ein entfernter, düsterer und mineralreicher Mond, den wir rücksichtslos ausbeuten, weil er uns egal ist.“
The Guardian

Mein Kommentar nach Sichtung des Films:
Er zeigt wie grob der Mensch mit der Erde umgeht: Im San Fernando Valley, wo aus einer hügeligen Wüstenlandschaft eine ebene Stadt entstehen soll, der Brenner- Basistunnel zwischen Österreich und Italien erzeugt Unmengen an Aushub, der auch irgendwo die Landschaft verändern wird; die berühmten Marmorsteinbrüche im italienischen Carrara fördern dank riesiger Bagger heute 100 Mal mehr als noch vor 30 Jahren; das vorläufige deutsche Atommüll-Endlager Wolfenbüttel soll herausfinden, wie man für eine Million Jahre Atommüll sicher lagern kann , die Lignit-Tagebaugebiete im ungarischen Gyöngyös, die Kupferminen am spanischen Rio Tinto existieren seit der Römerzeit und die Ölsande im kanadischen Alberta bedrohen das Leben der indigenen Bevölkerung. Geyrhalter zeigt die Arbeiter bei ihrer Arbeit auf ihren riesigen Maschinen und interviewt sie. Dabei entlockt er ihnen durchaus auch kritische Töne.
Übrigens: es ist fein kühl im Kino, wesentlich kühler als im Biergarten!

FESTIVALS:

Berlinale Forum, 2019
Diagonale, Festival des österreichischen Films, Graz, 2019
Lichter Filmfest Frankfurt International, 2019
Buenos Aires International Independent Film Festival (BAFICI), 2019
Copenhagen Architecture Festival, 2019
Festival of Tolerance – JFF Zagreb, 2019
Magnificent 7, Belgrad, 2019
Moskau International Film Festival, 2019
Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, 2019
Docs Against Gravity Film Festival, Warsaw, 2019
Seoul Eco Film Festival, 2019
Docaviv International Film Festival, Tel Aviv, 2019
CinemAmbiente Filmfestival, Turin, 2019
Sheffield International Documentary Festival, 2019

u.a.

Erde

Erde

Österreich 2019, 115 min, Englisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Spanisch mit dt. Untertiteln , Dokumentarfilm
Regie und Kamera: Nikolaus Geyrhalter

Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt – mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit. Nikolaus Geyrhalter beobachtet in Minen, Steinbrüchen, Großbaustellen Menschen bei ihrem ständigen Kampf, sich den Planeten anzueignen. – „Einer der wichtigsten und ergreifendsten umweltpolitischen Dokumentarfilme der vergangenen Jahre“ (Cineuropa)

Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt – mit Baggern, Bohrern oder Dynamit. Nikolaus Geyrhalter beobachtet in Minen und Steinbrüchen, an Großbaustellen und Kohleabbaugebieten die Menschen bei ihrem ständigen Bestreben, sich den Planeten untertan zu machen und sich seine Rohstoffe anzueignen: Eine Bestandsaufnahme der Menschheit als wichtigster Einflussfaktor auf die fundamentalen und unwiderruflichen Veränderungen ihres Heimatplaneten.
In sieben Kapiteln führt Nikolaus Geyrhalter an Stätten des Tage- und des Tiefbaus in Europa und Nordamerika, die sonst nur schwer zugänglich sind. Am Brenner wird ein Basistunnel durch den Berg getrieben, um die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt zu ermöglichen. Um
die weltweite Nachfrage zu stillen werden in den Marmorsteinbrüchen im italienischen Carrara heute hundert Mal mehr Blöcke abgetragen als noch vor dreißig Jahren. Im ehemaligen Salzbergwerk im deutschen Wolfenbüttel wiederum ist man darum bemüht, größtmögliche Stabilität zu bewahren, damit – bis ein neues Endlager gefunden wird – der dort gelagerte Atommüll
keine weiteren Schäden verursachen kann.
Der Film zeigt Baustellen und Tagebaugebiete, die durch unermüdliche Umwälzungen von immensem Ausmaß offene Wunden in der Erdkruste zurücklassen: im Braunkohletagebau im ungarischen Gyöngyös inmitten eines prähistorischen Sumpfzedernwaldes, in den Kupferminen am spanischen Rio Tinto, wo seit dem Römischen Reich Metall abgebaut wird, inmitten der
Ölsande im kanadischen Alberta auf dem Gebiet einer First Nation oder auf einer Riesenbaustelle im kalifornischen San Fernando Valley, wo Berge geschliffen werden, um leicht zu bebauende Grundstücke für neue Städte zu schaffen.
Zwischen der abstrakten Choreographie der maschinellen Abläufe und des akkuraten Ineinandergreifens der einzelnen Arbeitsprozesse kommen die daran beteiligten ArbeiterInnen und TechnikerInnen zu Wort. Sie erzählen vom leidenschaftlichen „Kampf des Menschen gegen die Erde“, der täglichen Faszination, „Berge zu versetzen“ und einem Astronaut gleich Material zu
berühren, „das davor noch niemand berührt hat“.
Sie sprechen aber auch voll Demut und Respekt und im Bewusstsein der unwiederbringlichen Veränderungen, die ihr Tun hinterlässt – und von den Grenzen, die längst überschritten sind. (Presseheft Stadtkino-Verleih)

„Die Ökumenische Jury verleiht ihren Preis an ERDE für die Beschreibung der Verwüstung unseres Planeten durch menschliches Eingreifen – ein drängendes Thema unserer Zeit. Dieser Dokumentarfilm zeigt brennend scharfe Bilder von

Erde

der Zerstörung der Topographie der Erde und ebenso offenherzige Gespräche mit Arbeitern, Ingenieuren und Wissenschaftlern. Die Jury hebt besonders das Klagelied einer indigenen Kanadierin für Mutter Erde am Ende des Films hervor, das uns dazu einlädt, unsere Verantwortung zu reflektieren.“
Aus der Begründung der Jury – Preis der Ökumenischen Jury, Berlinale Forum 2019
„Einmal mehr beweist Geyrhalter, dass er im internationalen Kino einzigartig ist … Er untermauert dies mit unheimlichen und überwältigenden Landschaftsaufnahmen, die mittlerweile zu einem unverwechselbaren Merkmal seiner Arbeit zählen: Bilder von Kubrick‘scher Fremdartigkeit, wie
Aufnahmen von einem anderen Planeten: Ein entfernter, düsterer und mineralreicher Mond, den wir rücksichtslos ausbeuten, weil er uns egal ist.“
The Guardian

FESTIVALS:

Berlinale Forum, 2019
Diagonale, Festival des österreichischen Films, Graz, 2019
Lichter Filmfest Frankfurt International, 2019
Buenos Aires International Independent Film Festival (BAFICI), 2019
Copenhagen Architecture Festival, 2019
Festival of Tolerance – JFF Zagreb, 2019
Magnificent 7, Belgrad, 2019
Moskau International Film Festival, 2019
Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, 2019
Docs Against Gravity Film Festival, Warsaw, 2019
Seoul Eco Film Festival, 2019
Docaviv International Film Festival, Tel Aviv, 2019
CinemAmbiente Filmfestival, Turin, 2019
Sheffield International Documentary Festival, 2019

u.a.