Gestorben wird morgen (mit Event)

Gestorben wird morgen

Deutschland 2019, 73 min, engl. O.m.U.
Regie: Susan Gluth

Doku über die nur für Rentner entworfene Retortenstadt Sun City im US-Bundesstaat Arizona. Der Film hinterfragt das Leben im Seniorenreservat nicht, sondern porträtiert seine unternehmungslustigen Bewohner mit viel Sympathie. (filmdienst)

Sun City in Arizona ist ein Ort, an den man zum Sterben kommt. Aber bis es so weit ist, kann man ja noch etwas Spaß haben. Das kleine Paradies unter der Sonne Arizonas ist perfekt auf die Rentner eingestellt, mit extrabreiten Straßen, einer Überfülle an Apotheken und Discount-Bestattern. Das heißt aber nicht, dass es langweilig werden muss. Filmemacherin Susan Gluth taucht in den Alltag des Ortes ein und begleitet einige der Bewohner, die mit ihrer Haltung zum Alter überraschen: Im Alter kommen ja Schmerz und Leid. Das stimmt zwar, aber Olive (87) lässt sich trotzdem ihren kindlichen Humor nicht nehmen. Wenn die Schmerzen zu stark werden, könne man ja auch einfach eine Pille nehmen, wie Betty Jane (90) erklärt. Oder man lässt einfach wie Jim (83) Fünfe gerade sein. Roger (75) und Kitty (74) genießen Ausritte auf ihrer Harley und obwohl Dee (88) fast blind ist und nur schwer hören kann, hat sie den besten Sex ihres Lebens! Die jüngsten Protagonisten sind 65, der Älteste 101 Jahre!

„’Gestorben wird morgen‘ erzählt ungewöhnliche Alltagsgeschichten und bietet spannende Einblicke in eine fremde Welt, ohne jedoch die Ernsthaftigkeit der Thematik zu verschweigen.“ (programmkino.de)

„Eine Dokumentation, die mit Leichtigkeit und Witz schwere Themen behandelt und die Frage stellt, wie wir selbst leben wollen, wenn wir einmal in dem hohen Alter angekommen sind.“ (volkskino.net)

„Faszination zwischen Staunen, Wundern, Schrecken.“ (TV Spielfilm)

„Ein grandioser Dokumentarfilm, der auch visuell überzeugt.“ (3SAT Kulturzeit)

„Der Film ist nicht gänzlich frei von Realsatire, etwa wenn die Kamera die unzähligen Apotheken entlang der Straße abfährt oder eine Seniorin in Lederkluft mit einer Rockband einen Song namens „Menopause“ performt. Aber alte Menschen im Jugendwahn gibt es schließlich auch außerhalb von Sun City. Der Song bezeugt auch eine Selbstironie, die unter den Bewohnern erstaunlich ausgeprägt ist. Dass „Gestorben wird Morgen“ dieses Seniorenreservat nicht infrage stellt, wird manchen irritieren. Doch es spricht für den Film, dass er das Urteil über Sun City den Zuschauern überlässt.“ (Filmdienst.de)

Gestorben wird Morgen

Kann das Alter Glück sein? In Sun City, einer Stadt nur für Rentner, wo der Tod bereits um viele Ecken schleicht, lautet die Antwort meist: Ja! Mit der richtigen Haltung schon! – „Faszination zwischen Staunen, Wundern, Schrecken.“ (TV Spielfilm)

Trailer: https://player.vimeo.com/video/315466395

Bei der Vorstellung am Donnerstag wird die Regisseurin Susan Gluth,  der Landesobmann des Senorenbundes, Alt-Bürgermeister und Alt-Landtagsabgeordneter Werner Huber, sowie eine Vertreterin der Stadt anwesend sein und zur Diskussion zur Verfügung stehen.

Gestorben wird morgen

Gestorben wird morgen

Deutschland 2019, 73 min, engl. O.m.U.
Regie: Susan Gluth

Gestorben wird Morgen

Der Film hinterfragt das Leben im Seniorenreservat nicht, sondern porträtiert seine unternehmungslustigen Bewohner mit viel Sympathie. (filmdienst)

Sun City in Arizona ist ein Ort, an den man zum Sterben kommt. Aber bis es so weit ist, kann man ja noch etwas Spaß haben. Das kleine Paradies unter der Sonne Arizonas ist perfekt auf die Rentner eingestellt, mit extrabreiten Straßen, einer Überfülle an Apotheken und Discount-Bestattern. Das heißt aber nicht, dass es langweilig werden muss. Filmemacherin Susan Gluth taucht in den Alltag des Ortes ein und begleitet einige der Bewohner, die mit ihrer Haltung zum Alter überraschen: Im Alter kommen ja Schmerz und Leid. Das stimmt zwar, aber Olive (87) lässt sich trotzdem ihren kindlichen Humor nicht nehmen. Wenn die Schmerzen zu stark werden, könne man ja auch einfach eine Pille nehmen, wie Betty Jane (90) erklärt. Oder man lässt einfach wie Jim (83) Fünfe gerade sein. Roger (75) und Kitty (74) genießen Ausritte auf ihrer Harley und obwohl Dee (88) fast blind ist und nur schwer hören kann, hat sie den besten Sex ihres Lebens! Die jüngsten Protagonisten sind 65, der Älteste 101 Jahre!

„’Gestorben wird morgen‘ erzählt ungewöhnliche Alltagsgeschichten und bietet spannende Einblicke in eine fremde Welt, ohne jedoch die Ernsthaftigkeit der Thematik zu verschweigen.“ (programmkino.de)

„Faszination zwischen Staunen, Wundern, Schrecken.“ (TV Spielfilm)

„Ein grandioser Dokumentarfilm, der auch visuell überzeugt.“ (3SAT Kulturzeit)

„Der Film ist nicht gänzlich frei von Realsatire, etwa wenn die Kamera die unzähligen Apotheken entlang der Straße abfährt oder eine Seniorin in Lederkluft mit einer Rockband einen Song namens „Menopause“ performt. Aber alte Menschen im Jugendwahn gibt es schließlich auch außerhalb von Sun City. Der Song bezeugt auch eine Selbstironie, die unter den Bewohnern erstaunlich ausgeprägt ist. Dass „Gestorben wird Morgen“ dieses Seniorenreservat nicht infrage stellt, wird manchen irritieren. Doch es spricht für den Film, dass er das Urteil über Sun City den Zuschauern überlässt.“ (Filmdienst.de)

Kann das Alter Glück sein? In Sun City, einer Stadt nur für Rentner, wo der Tod bereits um viele Ecken schleicht, lautet die Antwort meist: Ja! Mit der richtigen Haltung schon! – „Faszination zwischen Staunen, Wundern, Schrecken.“ (TV Spielfilm)

Trailer: https://player.vimeo.com/video/315466395

„Eine Dokumentation, die mit Leichtigkeit und Witz schwere Themen behandelt“
Hinweis: Eine Diskussion mit der Regisseurin Susan Gluth ist nur am Donnerstag möglich!

Le jeune Ahmed

Le jeune Ahmed

(Young Ahmed / Der junge Ahmed)

Belgien / Frankreich 2019, 84 min, franz. O.m.U.
Regie und Buch: Jean-Pierre & Luc Dardenne.

Le jeune Ahmed

DarstellerInnen: Idir Ben Addi (Ahmed), Olivier Bonnaud (Lehrer), Myriem Akheddiou (Inès), Victoria Bluck (Louise), Claire Bodson (Mutter), Othmane Moumen (Imam Youssouf) u.a

Der 13-jährige Ahmed ist ein guter und sehr ernsthafter Schüler. Gerade deshalb verwandelt er sich unter dem Einfluss eines Mentors in wenigen Monaten zum religiösen Fundamentalisten: Plötzlich beginnt er, die eigene Schwester für die Art, wie sie sich kleidet, und die eigene Mutter dafür, dass sie Alkohol trinkt, zu beschimpfen. Der Lehrerin, die ihn unterrichtet, seit er klein ist, will er nicht mehr die Hand geben, weil ihr neuer Freund ein Jude ist. Bald hegt er noch bösere Pläne gegen sie. Mit dem emphatischen, wertungsfreien Interesse, das zum Markenzeichen ihrer Filme geworden ist, verfolgen die Gebrüder Dardenne die fatalen Wege des kleinen Fanatikers – und wir müssen mit. (Barbara Schweizerhof, viennale.at)
Jean-Pierre und Luc Dardenne schreiben, produzieren und inszenieren ihre Filme gemeinsam und haben eine ganz eigene realistische Ästhetik ins europäische Erzählkino eingeführt, die präzise Gesellschaftsbilder zeichnet, ohne in simpler Sozialkritik aufzugehen. (leokino.at)

Packendes Porträt des 13-jährigen Ahmeds, eines guten und gewissenhaften Schülers, der sich unter dem Einfluss eines Mentors innert kurzer Zeit zum religiösen Fundamentalisten wandelt.
Filmkritik in der Wiener Zeitung: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/film/2075352-Jeune-Ahmed-Im-Namen-des-Koran.html

„Zu Töten im Namen des Koran? Das ist eindeutig darin festgeschrieben, findet Ahmed. Davon lässt er sich zunächst auch nicht abbringen. Nicht einmal von einem Kuss der gleichaltrigen, pubertierenden Louise, die er auf dem Bauernhof kennenlernt. Hernach empfindet er sich, der gerade erstmals in seinem Leben die Liebe gespürt hat, als unreinen Moslem. „(M. Greuling, Wiener Zeitung)

Ausführliche Beschreibung von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/le-jeune-ahmed

Trailer: https://youtu.be/Y-5sUs5mLf0

Le jeune Ahmed

Le jeune Ahmed

(Young Ahmed / Der junge Ahmed)

Belgien / Frankreich 2019, 84 min, franz. O.m.U.
Regie und Buch: Jean-Pierre & Luc Dardenne.

Le jeune Ahmed

DarstellerInnen: Idir Ben Addi (Ahmed), Olivier Bonnaud (Lehrer), Myriem Akheddiou (Inès), Victoria Bluck (Louise), Claire Bodson (Mutter), Othmane Moumen (Imam Youssouf) u.a

Der 13-jährige Ahmed ist ein guter und sehr ernsthafter Schüler. Gerade deshalb verwandelt er sich unter dem Einfluss eines Mentors in wenigen Monaten zum religiösen Fundamentalisten: Plötzlich beginnt er, die eigene Schwester für die Art, wie sie sich kleidet, und die eigene Mutter dafür, dass sie Alkohol trinkt, zu beschimpfen. Der Lehrerin, die ihn unterrichtet, seit er klein ist, will er nicht mehr die Hand geben, weil ihr neuer Freund ein Jude ist. Bald hegt er noch bösere Pläne gegen sie. Mit dem emphatischen, wertungsfreien Interesse, das zum Markenzeichen ihrer Filme geworden ist, verfolgen die Gebrüder Dardenne die fatalen Wege des kleinen Fanatikers – und wir müssen mit. (Barbara Schweizerhof, viennale.at)
Jean-Pierre und Luc Dardenne schreiben, produzieren und inszenieren ihre Filme gemeinsam und haben eine ganz eigene realistische Ästhetik ins europäische Erzählkino eingeführt, die präzise Gesellschaftsbilder zeichnet, ohne in simpler Sozialkritik aufzugehen. (leokino.at)

Packendes Porträt des 13-jährigen Ahmeds, eines guten und gewissenhaften Schülers, der sich unter dem Einfluss eines Mentors innert kurzer Zeit zum religiösen Fundamentalisten wandelt.

Filmkritik in der Wiener Zeitung: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/film/2075352-Jeune-Ahmed-Im-Namen-des-Koran.html

„Zu Töten im Namen des Koran? Das ist eindeutig darin festgeschrieben, findet Ahmed. Davon lässt er sich zunächst auch nicht abbringen. Nicht einmal von einem Kuss der gleichaltrigen, pubertierenden Louise, die er auf dem Bauernhof kennenlernt. Hernach empfindet er sich, der gerade erstmals in seinem Leben die Liebe gespürt hat, als unreinen Moslem. „(M. Greuling, Wiener Zeitung)

Ausführliche Beschreibung von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/le-jeune-ahmed

Trailer: https://youtu.be/Y-5sUs5mLf0

Il traditore – Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra

IL TRADITORE –
Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra

Regie: Marco Bellocchio, Italien/F/D/Brasilien 2019; 153 min; italienisch-sizillianisch-portugiesisch-englische OmU;

Mit: Pierfrancesco Favino, Luigi Lo Cascio, Fausto Russo Alesi  u.a.;

Ein angesehenes Mitglied der Cosa Nostra wechselt nach seiner Verhaftung die Seiten und bricht sein Schweigegelübde. – „Ein kraftvoller, virtuos inszenierter und packender Film ganz in der Tradition großer Kino-Epen wie ‚Der Pate‘.“

Tommaso Buscetta ist kein Sympathieträger, eher eine Mischung aus Macho und Gangster. Buscetta gehörte der mittleren Ebene der sizilianischen Mafia an, und war in Brasilien tätig, als in Sizilien der zweite Mafiakrieg zwischen den rivalisierenden Clans Hunderte Opfer kostete – darunter auch die Söhne Buscettas. Nach seiner Verhaftung und Auslieferung an Italien entschließt sich der Gangster angesichts seiner aussichtslosen Lage mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Auf seine Aussage geht die Verhaftung von 366 Mafiosi in den 80ern zurück. (nach: viennale.at)

Regie-Altmeister Marco Bellocchio erzählt in IL TRADITORE von jenem Mafioso, der die halbe Cosa Nostra hinter Gitter brachte. – Anfang der 1980er-Jahre tobt auf Sizilien ein Krieg zwischen verfeindeten Mafia-Clans, mittendrin: Tommaso Buscetta, seit seinem 18. Lebensjahr Mitglied der Cosa Nostra. Als es ihm in Sizilien zu gefährlich wird, setzt er sich nach Brasilien ab, doch die brasilianische Polizei spürt ihn auf und liefert ihn in die Heimat aus. Dort entscheidet er sich für einen radikalen Schritt: Als erstes hochrangiges Mitglied der Cosa Nostra bricht er mit der Omertà, dem großen Schweigen, und sagt als Kronzeuge aus. Buscettas Zusammenarbeit mit der Justiz, insbesondere dem legendären Anti-Mafia-Richter Giovanni Falcone, ermöglicht die Verurteilung hunderter Mafiosi. (nach: cineman.ch)

„Bellocchios Film steht in der Tradition großer Mafia-Epen und könnte bei oberflächlicher Betrachtung als Variation und Nachfolger von DER PATE durchgehen, wäre da nicht eben doch der andere Geist des Filmes zu spüren, der die kriminelle Vereinigung nicht glorifiziert, sondern auf vielerlei Weise die Grausamkeit und Bestialität der Cosa Nostra verdeutlicht.”
(Joachim Kurz, kino-zeit.de)

Ausführliche Beschreibung von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/il-traditore-als-kronzeuge-gegen-die-cosa-nostra

IL TRADITORE – Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra

IL TRADITORE –
Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra

Regie: Marco Bellocchio, Italien/F/D/Brasilien 2019; 153 min; italienisch-sizillianisch-portugiesisch-englische OmU;

Mit: Pierfrancesco Favino, Luigi Lo Cascio, Fausto Russo Alesi  u.a.;

Ein angesehenes Mitglied der Cosa Nostra wechselt nach seiner Verhaftung die Seiten und bricht sein Schweigegelübde. – „Ein kraftvoller, virtuos inszenierter und packender Film ganz in der Tradition großer Kino-Epen wie ‚Der Pate‘.“


Tommaso Buscetta ist kein Sympathieträger, eher eine Mischung aus Macho und Gangster. Buscetta gehörte der mittleren Ebene der sizilianischen Mafia an, und war in Brasilien tätig, als in Sizilien der zweite Mafiakrieg zwischen den rivalisierenden Clans Hunderte Opfer kostete – darunter auch die Söhne Buscettas. Nach seiner Verhaftung und Auslieferung an Italien entschließt sich der Gangster angesichts seiner aussichtslosen Lage mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Auf seine Aussage geht die Verhaftung von 366 Mafiosi in den 80ern zurück. (nach: viennale.at)

Regie-Altmeister Marco Bellocchio erzählt in IL TRADITORE von jenem Mafioso, der die halbe Cosa Nostra hinter Gitter brachte. – Anfang der 1980er-Jahre tobt auf Sizilien ein Krieg zwischen verfeindeten Mafia-Clans, mittendrin: Tommaso Buscetta, seit seinem 18. Lebensjahr Mitglied der Cosa Nostra. Als es ihm in Sizilien zu gefährlich wird, setzt er sich nach Brasilien ab, doch die brasilianische Polizei spürt ihn auf und liefert ihn in die Heimat aus. Dort entscheidet er sich für einen radikalen Schritt: Als erstes hochrangiges Mitglied der Cosa Nostra bricht er mit der Omertà, dem großen Schweigen, und sagt als Kronzeuge aus. Buscettas Zusammenarbeit mit der Justiz, insbesondere dem legendären Anti-Mafia-Richter Giovanni Falcone, ermöglicht die Verurteilung hunderter Mafiosi. (nach: cineman.ch)

„Bellocchios Film steht in der Tradition großer Mafia-Epen und könnte bei oberflächlicher Betrachtung als Variation und Nachfolger von DER PATE durchgehen, wäre da nicht eben doch der andere Geist des Filmes zu spüren, der die kriminelle Vereinigung nicht glorifiziert, sondern auf vielerlei Weise die Grausamkeit und Bestialität der Cosa Nostra verdeutlicht.”
(Joachim Kurz, kino-zeit.de)

Il traditore

Ausführliche Beschreibung von Walter Gasperi: https://www.film-netz.com/post/il-traditore-als-kronzeuge-gegen-die-cosa-nostra

Trailer: https://youtu.be/18X4e5P7wRw

Smuggling Hendrix

Smuggling Hendrix

Deutschland / Zypern / Griechenland 2018, 92 min, griech.-engl.-türk. O.m.U., Cinemascope;  Regie: Marios Piperides

Musik: Kostantis Papakonstantinou; DarstellerInnen: Adam Bousdoukos (Yiannis); Fatih Al (Hasan); Vicky Papadopoulou (Kika); Özgür Karadeniz (Tuberk); Giannis Kokkinos (griechischer Grenzoffizier) u.a.;

Ein Musiker muss auf Zypern durch seinen davongelaufenen Hund eine absurde Reise in die Pufferzone zwischen dem griechischen und dem türkischen Teil des Landes antreten. –“ Eine entzückende, lustige und intelligente Komödie.“ (Variety)

Ein Typ, ein klassischer Loser (will die Insel verlassen, hat Schulden bei der Vermieterin und bei zwielichtigen Typen, seine Ex-Freundin hat einen Neuen und so weiter), geht mit dem Hund in Nicosia spazieren, da kommt ihm von einer Seite die Ex-Freundin und deren neuer Typ und auf der anderen Seite die zwielichtigen Typen entgegen, denen er allen sehr offensichtlich nicht begegnen will. Er versteckt sich, der Hund rennt ihm weg – über die Grenze, auf die türkische Seite. Ein Soldat hilft ihm, ihn zu lokalisieren, er geht über die Grenze, holt den Hund, will zurück, wird nicht mehr reingelassen, wegen der EU-Regulierung der Einfuhr von Tieren und tierischen Produkten. Und die Uhr tickt. Es passiert ihm ein Scheiß nach dem anderen. Aber er schließt eine unwahrscheinliche Freundschaft und verbringt Zeit mit seiner Ex-Freundin und dem Hund.
Eine gelungene Komödie über eine der schrägsten Sachen dieser Welt: Grenzen und was sie mit den Menschen hier und dort machen.

Filmplakat Smuggling Hendrix

Marios Piperides: „So entstand SMUGGLING HENDRIX, eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Dass ein Mann so treu an seinem Hund hängt, ist ein unbeschwerter Einstieg, der die Diskrepanz zu den ernsteren Themen ausgleichen kann. Im Kleinen spiegelt die Handlung die komplexe soziale Dynamik der heutigen Zeit wider: die geteilte Insel Zypern, die rechtlichen Probleme mit verlorenem Besitztum und das heikle Thema der türkischen Siedler, die all die Jahre nie ein Gesicht erhalten haben und von Politikern beider Seiten als Verhandlungsmasse benutzt wurden.”
(nach Leokino.at)

Ausführliche Besprechung von Walter Gasperi unter: https://www.film-netz.com/post/smuggling-hendrix


Trailer: https://youtu.be/KtlWbX1_0yk

Smuggling Hendrix

Smuggling Hendrix

Deutschland / Zypern / Griechenland 2018, 92 min, griech.-engl.-türk. O.m.U., Cinemascope;  Regie: Marios Piperides

Musik: Kostantis Papakonstantinou; DarstellerInnen: Adam Bousdoukos (Yiannis); Fatih Al (Hasan); Vicky Papadopoulou (Kika); Özgür Karadeniz (Tuberk); Giannis Kokkinos (griechischer Grenzoffizier) u.a.;

Ein Musiker muss auf Zypern durch seinen davongelaufenen Hund eine absurde Reise in die Pufferzone zwischen dem griechischen und dem türkischen Teil des Landes antreten. –“ Eine entzückende, lustige und intelligente Komödie.“ (Variety)

Ein Typ, ein klassischer Loser (will die Insel verlassen, hat Schulden bei der Vermieterin und bei zwielichtigen Typen, seine Ex-Freundin hat einen Neuen und so weiter), geht mit dem Hund in Nicosia spazieren, da kommt ihm von einer Seite die Ex-Freundin und deren neuer Typ und auf der anderen Seite die zwielichtigen Typen entgegen, denen er allen sehr offensichtlich nicht begegnen will. Er versteckt sich, der Hund rennt ihm weg – über die Grenze, auf die türkische Seite. Ein Soldat hilft ihm, ihn zu lokalisieren, er geht über die Grenze, holt den Hund, will zurück, wird nicht mehr reingelassen, wegen der EU-Regulierung der Einfuhr von Tieren und tierischen Produkten. Und die Uhr tickt. Es passiert ihm ein Scheiß nach dem anderen. Aber er schließt eine unwahrscheinliche Freundschaft und verbringt Zeit mit seiner Ex-Freundin und dem Hund.
Eine gelungene Komödie über eine der schrägsten Sachen dieser Welt: Grenzen und was sie mit den Menschen hier und dort machen.

Smuggling Hendrix

Marios Piperides: „So entstand SMUGGLING HENDRIX, eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Dass ein Mann so treu an seinem Hund hängt, ist ein unbeschwerter Einstieg, der die Diskrepanz zu den ernsteren Themen ausgleichen kann. Im Kleinen spiegelt die Handlung die komplexe soziale Dynamik der heutigen Zeit wider: die geteilte Insel Zypern, die rechtlichen Probleme mit verlorenem Besitztum und das heikle Thema der türkischen Siedler, die all die Jahre nie ein Gesicht erhalten haben und von Politikern beider Seiten als Verhandlungsmasse benutzt wurden.”
(nach Leokino.at)

Ausführliche Besprechung von Walter Gasperi unter: https://www.film-netz.com/post/smuggling-hendrix


Trailer: https://youtu.be/KtlWbX1_0yk

Master Cheg in Pohjanjoki

MASTER CHENG IN POHJANJOKI
(Mestari Cheng)

Regie: Mika Kaurismäki; Buch: Hannu Oravisto.
Finnland/China 2019; 114 Min., englisch-mandarin-finnische OmU

Zeit für einen Lichtblick am Horizont: Der neue Film von Mika Kaurismäki ist ein zu Herzen gehendes Feelgoodmovie um einen chinesischen Koch, der mit seinem Sohn in einem nordfinnischen Dorf strandet und sich in eine junge Restaurantbesitzerin verliebt. Genau das richtige Rezept für den Kinosommer nach der Krise.

Master heng

Chefkoch Cheng reist nach dem Tod seiner Frau mit seinem Sohn Nunjo nach Finnland. In dem kleinen Dorf Pohjanjoki will er einen finnischen Freund aufsuchen, den er einst in Schanghai getroffen hat, doch in der Ortschaft scheint diesen niemand zu kennen. Café-Besitzerin Sirkka bietet Cheng stattdessen eine Unterkunft an und der Koch revanchiert sich, indem er in ihrer Küche chinesische Spezialitäten zaubert. Nach und nach helfen seine Gerichte bei den Stammgästen und im Dorf die kulturellen Unterschiede zu überbrücken, und der Fremde wird zu einem gern gesehenen Mitglied der kleinen Gemeinschaft. Doch dann läuft sein Touristen-Visum ab.

Mika Kaurismäki, älterer Bruder von Aki Kaurismäki und nicht ganz so lakonisch wie dieser, überrascht „mit einer leicht lakonisch-romantischen Komödie, bei deren Zubereitung er sehr viel Wert auf gute Zutaten gelegt hat. So ist die Grundlage ein leichter Humor, der sich durch den gesamten Film zieht und ihm die richtige Würze gibt. Dazu eine große Portion Warmherzigkeit, eine Prise Schwermut und natürlich eine Messerspitze romantische Sehnsucht mit heiterem Sommerflair.” (nach: moviepilot.de; filme.de)
„Vor der idyllischen Postkarten-Kulisse finnischer Wälder und Seen präsentiert sich die Begegnung der unterschiedlichen Kulturen als hübsches Beispiel, wie aus Fremden bald Freunde werden. Zum Salz in der Suppe dieser warmherzigen Komödie geraten jene fernöstlichen Köstlichkeiten, die der Titelheld mit leichter Hand samt philosophischer Weisheit zubereitet und sein Regisseur genussvoll zelebriert. Kino und Kochen hat eben fast immer Gelinggarantie.”
(Dieter Oßwald, programmkino.de, leokino.at)

Ausführliche Kritik von Walter Gasperi und Trailer 

Master Cheng in Pohjanjoki

MASTER CHENG IN POHJANJOKI
(Mestari Cheng)

Regie: Mika Kaurismäki; Buch: Hannu Oravisto.
Finnland/China 2019; 114 Min., englisch-mandarin-finnische OmU

Zeit für einen Lichtblick am Horizont: Der neue Film von Mika Kaurismäki ist ein zu Herzen gehendes Feelgoodmovie um einen chinesischen Koch, der mit seinem Sohn in einem nordfinnischen Dorf strandet und sich in eine junge Restaurantbesitzerin verliebt. Genau das richtige Rezept für den Kinosommer nach der Krise.

Master Cheng

Chefkoch Cheng reist nach dem Tod seiner Frau mit seinem Sohn Nunjo nach Finnland. In dem kleinen Dorf Pohjanjoki will er einen finnischen Freund aufsuchen, den er einst in Schanghai getroffen hat, doch in der Ortschaft scheint diesen niemand zu kennen. Café-Besitzerin Sirkka bietet Cheng stattdessen eine Unterkunft an und der Koch revanchiert sich, indem er in ihrer Küche chinesische Spezialitäten zaubert. Nach und nach helfen seine Gerichte bei den Stammgästen und im Dorf die kulturellen Unterschiede zu überbrücken, und der Fremde wird zu einem gern gesehenen Mitglied der kleinen Gemeinschaft. Doch dann läuft sein Touristen-Visum ab.

Mika Kaurismäki, älterer Bruder von Aki Kaurismäki und nicht ganz so lakonisch wie dieser, überrascht „mit einer leicht lakonisch-romantischen Komödie, bei deren Zubereitung er sehr viel Wert auf gute Zutaten gelegt hat. So ist die Grundlage ein leichter Humor, der sich durch den gesamten Film zieht und ihm die richtige Würze gibt. Dazu eine große Portion Warmherzigkeit, eine Prise Schwermut und natürlich eine Messerspitze romantische Sehnsucht mit heiterem Sommerflair.” (nach: moviepilot.de; filme.de)
„Vor der idyllischen Postkarten-Kulisse finnischer Wälder und Seen präsentiert sich die Begegnung der unterschiedlichen Kulturen als hübsches Beispiel, wie aus Fremden bald Freunde werden. Zum Salz in der Suppe dieser warmherzigen Komödie geraten jene fernöstlichen Köstlichkeiten, die der Titelheld mit leichter Hand samt philosophischer Weisheit zubereitet und sein Regisseur genussvoll zelebriert. Kino und Kochen hat eben fast immer Gelinggarantie.”
(Dieter Oßwald, programmkino.de, leokino.at)

Ausführliche Kritik von Walter Gasperi und Trailer