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Werden die Weltlichtspiele abgerissen ?

Aktueller Stand: die Schließung  der Weltlichtspiele und ihr Abriss erfolgt keinesfalls schon am 1.8.03, wie ursprünglich kolportiert. Es wird noch einige Monate lang weitergehen, vielleicht sogar bis Jahresende bzw. Frühjahr 2004, wann tatsächlich mit dem Abriss / Neubau begonnen werden soll.

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Thema 1: keine US-Filme im FKC
letzte Meldungen sind oben, Beginn der Diskussion unten
wir zeigten auch "Bowling for Columbine " nicht - und siehe da - der Film fand von selbst wochenlang in die Kinos !

Thema 2: Nachbesprechungen zu FKC Filmen
hier klicken um dorthin zu springen - update 26.11.02

Thema 3: Darf man das Ende verraten ?
7.11.02
Thema 4 - Wunschfilme
wir sind an sich kein Wunschfilmclub und möchten eher das Niveau noch steigern - wir möchten aber 2003 euch die Internet-User um Rat bitten, was wir denn programmieren sollen. Ab März 2003 ist es dann realisierbar.
z.B. BELLA MARTHA - Norbert hat er gefallen (ich esse ja auch gern), Urs fand ihn oberflächlich ....
"Va savoir rivette" -  oder "Mademoiselle" wer kann dazu was sagen ?
Uttara - neu von Trigon
Sexy Beast - Kritik schon betagt, gesehen San Sebastian 2000

oder BAADER - die Geschichte des Terroristen, der ein  pseudophilosophierender Autodieb war ...


Hallo, durch zufall stieß ich auf eure seite – weil ich die filmmusik von „lucia und der sex“ gesucht habe und dank eurer seite nun gott sei dank den namen des komponisten weiß. Deshalb gefiel mir eure seite gleich sehr gut – v.a. weil man auch ein bisschen was über die filme lesen kann – ob sie einen interessieren, usw. auch eure programmauswahl ist toll.

 So, jetzt hab ich euch gelobt, jetzt kann ich auch schimpfen:

 UM GOTTES WILLEN!!!

 Is ja gut und schön, etwas über den film lesen zu können – ABER MAN MUSS DOCH NICHT GLEICH DAS ENDE VERRATEN!!!!

 Damit meine ich den film „sprich mit ihr“ wo ihr (danke!) gleich mal verratet, wer am ende stirbt und dass sie geschwängert wird. MENSCH! Ich muss schon sagen, jetzt ist meine freude auf den film schon getrübt und ich bin echt enttäuscht. Und verärgert.

 Also – bitte bitte in zukunft so was nicht mehr schreiben, oder – für die, die’s wissen wollen – ein riesengroßes granatrotes ausrufezeichen davor setzen und ein „VORSICHT – hier wird jetzt das ende verraten – NUR bei interresse weiterlesen!!!!“

 Aber ich schau ihn mir trotzdem noch an, den film. Und rede mir ein, ihr habt einen ganz anderen film gemeint.  Grüße nach dornbirn

Ciao Sandi.

uns ist der Stil wichtiger als der Inhalt, würdest Du etwa nicht auch die Mona Lisa im Original anschauen, obwohl du weißt, dass  es nur ein Portrait ist ?
aber trotzdem, etwas vorstichtiger sollte ich offenbar sein!


Lieber Nobi,
als "Diskussion" finde ich das Thema USA ja oder nein auch sehr interessant! Wie Du weisst, finde ich es auch sehr schade, dass keine US-Produktionen bei Dir gezeigt werden!

Allerdings muss ich auch Herrn "Sigi" das eine oder andere Mal wiedersprechen: Erstens hat nicht das Filmforum Bregenz, sondern die Weltlichtspiele Dornbirn "BUFFALO 66" als erstes in Vorarlberg gezeigt und dies trifft auch auf Filme wie "ALMOST FAMOUS" usw. zu! Viele von den im Mail genannten Filme die - angeblich - nicht nach Vorarlberg kommen, haben wir in unserem regulären Programm gezeigt! Und "MULHOLLAND DRIVE" wird ebenfalls demnächst bei uns im offiziellen Programm gezeigt! Und wer die OMU sehen möchte, kann dies demnächst in Feldkirch...

Liebe Grüsse,
Michael Wieser
WELTLICHTSPIELE KINO GMBH 1.4.2002

Hallo Siegfried,
ich bin dir keinesfalls böse für deine sehr sachliche und fundierte Kritik an unserem - von der Generalversammlung mehrfach abgesegneten Beschluss keine US-Filme zu zeigen (Ausnahmen wären in den USA selbst aus politischen Gründen verbotene Filme). Auch ich mag die Coen Brüder-Filme, manchen Woody Allen und natürlich die alten Hitchcocks. Nur: die Rosinen aus dem US-Kuchen zu picken wäre genau das was die Yankees gerne hätten, damit sogar noch die Filmclubs die US-Quote erhöhen würden.
Ich darf daran erinnern, dass derzeit das letzte Bollwerk gegen den US-Schund, die Franzosen, wo US-Filme nur 40% (!) Marktanteil haben und der Film vom GATT ausgenommen ist und nicht als Handelsware wie Bananen, sondern noch als förderungswürdiger Kulturgut gilt, in Gefahr ist den kampf aufzugeben, da sich zur Umgehung dieser Ausnahmeregelung ein US-Mayor in Vivendi eingekauft hat und sich natürlich darum kümmern will, auch in F die verlorenen gegangenen Marktanteile zugunsten des US-Films zurückzuerobern. Und das im Jahr der erfolgreichsten F-Exporte, wie Amilie eben. Auch deshalb schon aus politischen Gründen: nein.
Natürlich wäre die Sache anders, würde ich ein echtes Programmkino führen und hätte täglich Programm zu machen. Ich würde dann eine reziproke Qutoenregelung (100- Us-Anteil = x) für vertretbar halten. Aber nur zwei Termine im Monat sind zuwenig, um auch US-Filme zeigen zu können.
Natürlich sind die Grenzen zwischen Programmkino-Filmen und Kommerzware immer verwischten. Amelie oder Tiger & Dragon sind herrliche Filme, und zu meiner großen Verwunderung konnte ich vorgestern sogar den Dogma-Film "Italienisch für Anfänger" im Apollo (gehört zur Cineplexx-Gruppe) nahe meinem Hotel sehen und mich über den guten Zulauf nur wundern.
Wenn du nichts dagegen, häng ich deine Meinung gerne mal auf unsere Internetseite, möchte ohnehin gerne mal auch was kritisches von den Usern hineingeben...
Liebe Grüße Norbert


Siegfried Gruber wrote:
Hallo, Norbert
danke für dein promptes Rückmail. Deine Ausführungen dazu, dass und warum der FKC keine amerikanischen Filme zeigt, veranlassen mich, dir noch mal zu antworten.

Natürlich hast du Recht, wenn du schreibst, dass der Markt von US-Filmen dominiert wird; und natürlich steht eine sehr kommerziell ausgerichtete Kulturindustrie hinter einem Grossteil der amerikanischen Filme - Filme, die meist zu Recht auch dann nicht die Filmclubs beschäftigen, wenn es sich (ausnahmsweise?) um interessantes Hollywood-Kino handelt: Wieso sollte ein Programmkino oder gar ein ehrenamtlich geführter Filmclub z.B. *Crouching Tiger, Hidden Dragon* bringen, wenn der auch in den Cineplexx-Kinos laeuft?

Andererseits muss man zugeben, dass es sehr wohl auch ein US-Kino abseits des - blödes Wort - *Mainstream* gibt, das von diesem genau so weit entfernt ist wie - sagen wir einmal - der lateinamerikanische Film. Ein Film wie *Buffalo 66* von Vincent Gallo hat es meines Erachtens beispielsweise nicht verdient, ignoriert zu werden, nur weil er halt zufaellig aus den USA stammt. Man kann vom Film und Regisseur halten, was man will (wurde ja auch recht kontroversiell diskutiert), ein Produkt für ein Publikum, das nicht ausschließlich Blockbuster und Stars sehen will, ist er allemal. Und gezeigt wird der in Vorarlberg nirgends, wenn ihn nicht ein Filmclub (in diesem Fall das Filmforum) bringt.

Und mir scheint, es gibt auch - wie soll ich sagen - *halbgroße* US-Filme, Filme, die aufgrund der Hoehe ihres Produktions- und Marketingbudgets, der Bekanntheit des Regisseurs o.Ae. kein - schon wieder so ein Wort, mit dem viel Schindluder getrieben wird -, kein hungerleidendes *Independent* Kino mehr, aber auch definitiv noch kein blaugepauster, alles verstopfender Mainstream sind. *Ghost Dog* von Jim Jarmusch oder *Almost Famous* von Cameron Crowe fielen mir dazu als Beispiele aus den letzten Jahren ein. Die laufen vielleicht in den größeren Städten in einem der Nebensäle eines Multiplexx- oder Cineplexx-Kinos, in Vorarlberg fallen sie auch bei den (bzw. dem) Großkino(s) durch den Rost. Wieso sich dann nicht darum kümmern?

Nicht zuletzt gäb's auch Interessantes aus der amerikanischen Filmgeschichte zu entdecken. Ich bin Tiroler, habe in Innsbruck studiert, und ich erinnere mich z.B., dass - ich glaube: irgendwann Mitte der 90er Jahre - das Cinemathograph in Innsbruck eine Viennale-Retrospektive aller Filme von John Cassavetes übernommen hat. Ich kenne mich ja in eurem Geschäft nicht aus, habe keine Ahnung, ob es schwer ist, ältere Filme zu bekommen - aber: Was spricht dagegen, sich einmal um - beispielsweise - Filme wie *Badlands* von Terence Malick, *Two Lane Blacktop* von Monte Hellman oder *The Last Picture Show* von Peter Bogdanovich zu bemuehen (diese Filme waren vor ein paar Jahren mal in einer Viennale-Sonderreihe *New Hollywood* zu sehen). Die Qualität sicher nicht. Und dass es US-Kino ist - kann's nicht trotzdem a) gut und b) eine Initiative durch einen Filmclub oder ein Programmkino wert sein (weil's halt sonst niemand spielt)?

Dass einem das aufgrund der Marktsituation schwer zugängliche lateinamerikanische Kino, afrikanische Kino oder andere Filmszenen, die an den Rand gedraengt werden, am Herzen liegen, finde ich ja gut. Aber ich verstehe jedenfalls nicht diesen Justament-Standpunkt: *so gut der Film auch sein mag, wenn er aus den USA kommt, spielen wir ihn nicht*. Nicht einmal dann, wenn er sehr gut wäre, ihn sonst niemand zeigen und er daher im Laendle ungespielt bleiben wuerde!? Kultiviert man damit nicht Pauschalurteile, die eben auch sehenswerte, kleinere US-Produktionen treffen und so halt diese vom - zumindest Vorarlberger - Kinomarkt ausschließen? Denn die Großkinos und -verleiher interessiert der neue Lynch u.dgl. wohl auch nicht (und wenn's hundertmal ein US-Film ist), die würden ihr Geld ohnehin am liebsten mit einer Hand voll Blockbustern verdienen.

Keine Frage, ein Programmkino wie Cinemathograph/Leo geht in Vorarlberg ziemlich ab; und solang's das nicht gibt, sollte man die Leute meines Erachtens nicht einfach nach Innsbruck (oder sonst wo hin) schicken, wenn sie einen prämierten und offensichtlich wirklich außergewöhnlichen Film wie *Mulholland Drive* sehen wollen (von dem immerhin gerade Kopien in österreichischen Kinos laufen; eine davon ins Ländle zu bringen, dürfte wohl nicht so schwer sein).

Nichts für ungut - das sollte keine böse Kritik sein, sondern nur ein Beitrag zu einer Diskussion, die ich mit deinem Mail eröffnet gesehen habe. Dass ich nach wie vor froh über die Existenz des FKC bin, ist eh' klar.

Schöne Grüße
Sigi
gruber_siegfried@utanet.at

----- Original Message -----
From:Nobi Fink
To: Siegfried Gruber Sent: Tuesday, March 12, 2002 9:05 PM    Subject: Re: Mulholland Drive

Hallo Siegfried,
danke für dein Mail.
nun so gut der Film auch sein mag, wenn er aus den USA kommt spielen wir ihn nicht, da US-Filme keine ehrenamtliche Promotion brauchen und ohnehin überall den Markt überschwemmen. Und Kritiker loben immer die US-Filme und machen sich über den Rest der Welt lustig .....
Ich hab ihn selber noch nicht gesehen, aber wer weiss ... ich fliege morgen nach Wien ...
bis Mai haben wir schon programmiert...
vergiß nicht, dass wir demnächst Alma Gitana zeigen, den wir mit großer Mühe via spanische Botschaft direkt aus Madrid bekommen haben, ein Klassiker des Flamenco-Films und bei uns unbekannt, weil wegen der US-Filme kein Verleih und kein Kino Platz hat für den europäischen oder den lateinamerikanischen Film, der mir mehr am Herzen liegt. Innsbruck ist ja nicht weit, ich bin schon wegen Filmfestivals bis Kiev, Havanna und Andalusien geflogen !
Liebe Grüße
Norbert

Siegfried Gruber wrote:
Hallo,
da der letzte Lynch von der Kritik ja wieder wahre Lobeshymnen eingefahren hat, wuerde ich mir den wirklich gern ansehen. Bisher scheint der Film aber nicht weiter nach Westen als bis Innsbruck gekommen zu sein, wo er noch bis, ich glaube, Donnerstag laeuft. Ich haette daher gern erfahren, ob der FKC diesen Film in naechster Zeit in Vbg. zeigen wird (und - wenn ja: zu welchem Termin?).

Vielen Dank fuer eine rasche Antwort.

Siegfried Gruber
:gruber_siegfried@utanet.at


Thema 2: Nachbesprechungen zu FKC Filmen

Der Film "Nicht von dieser Welt" hat ziemlich kontroverse Reaktionen ausgelöst, während einige Frauen sehr positiv angetan waren und mir dafür dankten, fiel er bei den männlichen Betrachtern um; zugegeben, hätte ich ihn vorher gesehen, hätte ich ihn vielleicht nicht programmiert, war er doch sehr brav und die "irdische Welt" auch nicht so schlimm; und es ist ja nichts zwischen den Liebenden passiert, gut, wenn sie am Schluss geheiratet hätten, wäre es unerträglich kitschig gewesen, aber einmal hätten sie doch "sündigen"  dürfen ....

Was meinst Du ?


Hallo Pauline,
leider habe ich den Seidl Film "Hundstage" noch nicht gesehen, Seidls Filme sind natürlich von manchmal abstoßender Distanzlosigkeit, haben aber unbestritten einen eigenen und unverwechselbaren Stil
und sind in der Regel gut recherchiert. Natürlich gefallen mir manche Szenen auch nicht, wahrscheinlich werden wieder aller beleibten Männer als betrunken und pervers dargestellt, nur weil Seidl selber ein schmächtiger Draht ist .... was soll ich da sagen?
Übrigens, "Italienisch für Anfänger" ist ein warmherziger und witziger Film, wenngleich das Happyend (Heirat der beiden Verlierertypen) doch etwas sehr bürgerlich ist.... (demnächst im FKC!)
Liebe Grüße
Nobi 1.4.02

Wie ich lesen konnte, hat der FKC in den nächsten Wochen ein interessantes Programm.
"Khandahar" hab' ich schon gesehen, fand ich sehr gut, aber deprimierend. "Hundstage" war ja schon in den
Weltlichtspielen: Diesen Film hielt ich kaum fast zwei Stunden durch. Es ist schon klar,
dass es solche Menschen und Geschichten gibt, aber muss ich mir das dann noch
im Kino Länge mal Breite geben??? Bei der Szene, als dieser Ober-Macker der Lehrerin
den Kopf in die Kloschüssel steckt, hab' ich nur noch gewürgt. Überhaupt werden die Frauen
in dem Film entweder als hörig, debil oder nymphoman dargestellt. Die Männer haben wieder mal alle Macht-Fäden in der Hand: Halt wie im richtigen Leben. Hast du ihn dir schon angeschaut?

Ich frage mich oft, wo die witzigen, warmherzigen, eindrucksvollen Filme bleiben...
Herzliche Grüße
Pauline 1.4.02


Nachbesprechung von ASALTAR LOS CIELO 
(für das Programmkino Wels)

hallo hanna,
wie versprochen sende ich dir hier einen bericht über den film, nachdem ich ihn selber erst gesehen habe.
das besucherecho war sehr schlecht 2+ 8 besucherinnen.
der film ist ein reiner dokumentarfilm, ich weiss nicht, warum es da schauspieler geben soll, vielleicht sind teile pseudofiction / dokufiction. die musik spielt eine wichtige rolle, ist sehr gut und wird massiv eingesetzt.
die kopie ist in dolby sr und tadellos, wenngleich es sich um eine faz bester qualität handelt.
produzent war das tve (television espanola) 

 es beginnt mit dem leben der familie mercader in barcelona, das damals nicht nur die stadt der avantgarde war, sondern auch eine intellektuelle
 und revolutionäre hochburg war, von wo aus die spanische republik geboren wurde und wo der bürgerkrieg gegen das faschistische franco
 regime begann. die familie war gutbürgerlich, und bohemisch... nachdem ein erster versuch trotzky in seinem exil in mexiko durch
 mörderbanden im sold des kgb zu ermorden kläglich scheiterte, verschanzte sich trotzky in seiner villa und erhöhte die mauern und
 sicherheitsposten. mercader, ein hübscher und gebildeter mann, aber gläubiger moskautreuer kommunist schlief auch mit frida kahlo, und erreichte über sie und riviera zugang zu trotzky. er hatte 3 waffen bei sich und wählte einen eispickel, um ihn zu ermorden. er schlug auf ihn ein und zertrümmerte seine schädeldecke,  dennoch gelang es trotzky noch aufzustehen und sich zu wehren und um hilfe zu rufen. die wachen überwältigten den mörder und lieferten ihn der polizei aus, trotzky kam ins krankenaus, wo er erst nach 3 tagen verstarb.
mercader wurde inhaftiert und sass 20 jahre im gefängnis, wobei er dort ein beliebter häftling war (interviews mit mithäftlingen). 1960 wurde er
entlassen (1959 war die revolution in cuba) und setzte sich in havanna ab. damals war fidel castro aber noch kein kommunist (das änderte sich erst
nach der us-invasion in der schweinbuch und der daraufhin angebotenen brüderlichen hilfe der udssr) von der sowjetunion wurde er mit orden ausgestattet und nach seinem tod auf kuba wurde seine asche in einem ehrengrab in moskau verwahrt, erst vor kurzem wurde sein wahrer name, ramón mercader hinzugefügt,  er wechselte als kgb agent natürlich oft die identität.
 wie gesagt es ist alles im stile eines docs, allerdings stark mit alten bildern, filmen und musik aufgelockert, es sehr guter doc, aber docs ziehen mal nicht so wie spielfilme.
er dürfte historiker und an spanien oder trotzky interessierte schon ansprechen. mir hat er recht gut gefallen. das spanisch, vor allem von der sprecherin ist leicht verständlich, das mancher mexik. zeugen etwas schwieriger. untertitel sind in englisch.

ALMA GITANA
Der recht gut besuchte Film war eine positive Überraschung, man befürchtete ja eine recht banale Liebesgeschichte und viel Musik im Stil der“Gypsy Kings“, erfreulicherweise war der Film durchaus mit dem neuen „Vengo“ von Gatlif  zu vergleichen, hebt er doch die gegenseitigen Vorurteile der „weissen“ Spanier und der Zigeuner („gitanos“) als Thema hervor, beide Seiten sind gleich „stur“, wenn es darum geht, dass ein Familienmitglied eine(n) solchen Fremde(n) heiraten will, ja allein schon ausgehen ist fast unmöglich. Dazu kommen noch Rückblenden über den mysteriösen Tod eines Mannes, der plötzlich mit neuer Identität wieder auftaucht, was dem Film zusätzliche Spannung und einen zweiten Handlungsstrang verleiht.
Auch die Kameraführung ist bemerkenswert, echte Flamenco-Afictionados hätten vielleicht gerne ein paar längere und detaillierte Flamenco-Ausschnitte gesehen.



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