Programm November 2007

1. Film   2. Film 3.Film Kinderrechtsfilmtage
Eintrittspreise: Normallänge 7€ - Weltlichtspiele Dornbirn

Es geht weiter - zumindest bis April 08 !!!


Donnerstag, 8.11.07, 19.30 Uhr; Freitag, 9.11.07, 21.30 Uhr

Iberia

Spanien 2005 / mit Sara Baras, Manolo Sanlucar, Antonio Canales u.a.
Regie: Carlos Saura

Der neue Tanzfilm von Carlos Saura (FLAMENCO, CARMEN) vereint die atemberaubende Disziplin, die Fertigkeit und das leidenschaftliche Herz des Flamencos mit der klassischen Musik, dem Ballett und dem zeitgenössischen Tanz. IBERIA ist eine Reise durch die
unterschiedlichen Regionen Spaniens, beschrieben allein durch die Kraft von Tanz und Musik. Saura arbeitet hierbei mit den grössten spanischen Talenten, beobachtet Vorbereitungen, Proben und die schrittweise Geburt der Aufführung, um letztendlich ein tiefgreifendes Universum aus Leidenschaft und Kreativität zu erschaffen.
 

Eine von Isaac Albéniz’ gleichnamiger Suite inspirierte musikalische Reise durch unterschiedliche Regionen Spaniens ohne Anspruch auf ethnische Authentizität, die vom Wechsel visueller und musikalischer Rhythmen lebt, scheinbar Unverbindbares verbindet und ein vielschichtiges Porträt spanischer Identität vermittelt. Die Stilisierung der einzelnen Regionen funktioniert durch die hervorragende Bildgestaltung, das Spiel mit Spiegeln, Farben, Licht und Schatten, vor allem aber durch Tanz und Musik, wobei Carlos Saura die grossen Meister des Flamenco zusammenbringt. (Filmdienst)

Trailer: http://art-tv.ch/iberia.html


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Spezialprogramm des FKC im Rahmen der Vorarlberger Kinderrechtsfilmtage:
Donnerstag, 15.11.07, 19.30 und Freitag, 16.11.07, 21.30 Uhr

Mondscheinkinder

 Deutschland 2005 / Regie: Manuela Stacke / Drehbuch: Kathrin Milhahn / Darsteller: Leonie Krahl (Lisa), Lucas Calmus (Paul), Lucas Hardt (Simon), Renate Krößner (Mutter) / 87 min. – Deutsche Fassung 

Die 13-jährige Lisa kümmert sich zu Hause um ihren halb so alten Bruder Paul, der an einer unheilbaren Hauterkrankung, der "Mondscheinkrankheit", leidet und deshalb nicht an die Sonne darf. Sie erfindet ihm eine faszinierende "planetarische" Fantasiewelt, mit ihm als Raumschiffkapitän im Mittelpunkt. Als Lisa aber erste zarte Liebesbande knüpft, reagiert der kleine Bruder eifersüchtig und sein Zustand verschlechtert sich zusehends ... - Ein einfühlsamer Film über Liebe, Leben und Verantwortung, bildstark inszeniert, gut gespielt, poetisch in den Realszenen, märchenhaft in den zahlreichen Animationssequenzen der Weltraum-Traumwelt.

 „Traurig, aber tröstlich finde ich die Geschichte um Lisas Erfahrungen zwischen liebevoller Verantwortung für den todkranken Bruder und ihrer ersten Liebe. Ich erzähle von der Aufregung und Romantik dieser ersten Liebe, die trotz allem nicht vergessen machen kann, dass der Kampf um Leben und Tod seinen Lauf nimmt. Die Schönheit dieser Geschichte liegt für mich in der ungewöhnlichen Phantasie und Eigenverantwortung, mit der Lisa dem Familienschicksal begegnet. Die drei Hauptfiguren schöpfen Hoffnung aus ihren nächtlichen Abenteuern, wenn auch die Versöhnung, die sie finden, vielleicht nur ein Traum ist.“ (Manuela Stacke) 

http://www.mondscheinkinder-der-film.de/html/synopsis.html


Spezialprogramm des FKC im Rahmen der Vorarlberger Kinderrechtsfilmtage:

Samstag, 17.11.07 - 17:30 und Sonntag, 18.11.07 - 17:30 Uhr

Quinceañera

    siehe hier    Kinderrechtsfilmtage- Broschüre


Donnerstag, 29.11.07, 19.30 Uhr; Freitag, 30.11.07, 21.30 Uhr

Vier Minuten
D 2006, 112 Min., dt. OF, Dolby DTS
Regie:
Chris Kraus
DarstellerInnen: Hannah Herzsprung, Monica Bleibtreu, Sven Pippig u.a.

Seit mehr als 60 Jahren gibt die Pianistin Traude Krüger Klavierunterricht in einem Frauengefängnis. Eine Schülerin wie Jenny hatte sie noch nie. Verschlossen, unberechenbar, zerstörerisch - und früher ein musikalisches Wunderkind. Sie könnte es schaffen, einen bedeutenden Klavierwettbewerb zu gewinnen, an dem sie trotz ihrer Haftstrafe teilnehmen darf. Die Vorbereitung auf den Wettbewerb wird zum Kräftemessen zwischen der aufsässigen Jenny und ihrer preußisch strengen Klavierlehrerin - ein Lebens- und Liebesduell, das an den tiefen, verborgenen Schmerz beider Frauen rührt. In einem furiosen Finale bleiben Jenny vier Minuten, um etwas zu tun, was niemand, nicht einmal Traude, von ihr erwartet.

Schwer traumatisiert vom Zweiten Weltkrieg fristet Traude Krüger als Organistin und Klavierlehrerin eines deutschen Frauengefängnisses jahrelang ein höchst bescheidenes Dasein. Per Zufall entdeckt sie eines Tages, dass die wegen Mordes einsitzende Jenny hoch musikalisch ist. Sie nimmt die kratzbürstige, junge Frau, deren destruktive Aggressivität sich abwechselnd gegen sich und ihre Umgebung richtet, unter ihre musikalischen Fittiche und meldet sie, den Bedenken des Gefängnisdirektors zum Trotz, zum nationalen Jugend-Musik-Wettbewerb an. Nun könnte alles paletti sein, aber vom Blatt Spielen und brav Tonleitern Üben ist nicht Jennys Sache, die jazzige Improvisation liebt. Und dann sind da auch noch die anderen Insassinnen, die eifersüchtig werden und Probleme machen.
Die von der erfahrenen Monica Bleibtreu und der quirligen Newcomerin Hannah Herzsprung kräftig gespielten Protagonistinnen liefern sich in Chris Kraus‘ virtuosem Film ein knallhartes Kräftemessen, fordern sich heraus, kratzen gegenseitig am Image und geben dabei Stück für Stück ihrer Herzen preis. Und auch wenn «Vier Minuten » streckenweise dem Klischee zuneigt, das Dekor bisweilen zu perfekt, das Schicksal der Protagonistinnen stets einen Dreh zu tragisch erscheint und das auf die Tränendrüsen drückende Ende kitschig ist: Unterm Strich ist Chris Kraus´ zweite Regiearbeit ein wunderbar kerniges deutsches Drama. (Irene Genhart, Independent Pictures)

http://www.vierminuten.de/de/start/


Dezember 2007

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