Programm Mai 2008

1. Film   2. Film  3.Film

Eintrittspreise: Normallänge 7€ - Weltlichtspiele Dornbirn


Donnerstag, 1.5. 2008 - 19.30 Uhr und Freitag, 2.5. 2008 - 21. 30 Uhr

4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage
4 luni, 3 saptamâni si 2 zile


Rumänien 2007, 113 min, OmU, Regie und Drehbuch: Cristian Mungiu.

Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen. Gabita ist schwanger, Abtreibung in Rumänien illegal - und die jungen Frauen, die keine Ahnung haben, was in einer solchen Situation zu tun ist, schlittern in ein Fiasko.

Bukarest 1987: Die Geschichte zweier Frauen, wobei sich eine von ihnen zu einer Abtreibung durchringt. Der professionelle Engelmacher erweist sich aber als gewalttätiger Erpresser. Die Studentin Gabita ist im fünften Monat schwanger und entschließt sich zu einer späten Abtreibung. Angesichts des Umstands, dass sie damit eine schwere Gefängnisstrafe riskiert, liefert sie sich gegen viel geliehenes Geld in einem trostlosen Hotelzimmer einem Kurpfuscher aus. Otilia, ihre Mitbewohnerin im Studentenheim, wird ihr beistehen und, so lautet der Plan, den Fötus sofort verschwinden lassen, irgendwo in einem Hochhaus-Müllschlucker fern in einem anderen Stadtbezirk. Doch der scheinbare Retter, der bald eintrifft und mit brutaler Kaltschnäuzigkeit seinen Vorteil sucht, will mehr als nur Geld.

Ausgezeichnet mit der Goldene Palme von Cannes und dem Europäischen Filmpreis 2007


 
Donnerstag, 15.5. 2008 - 19.30 Uhr und Freitag, 16.5. 2008 - 21. 30 Uhr

Heimatklänge - vom Juchzen und anderen Gesängen



CH, D 2007, Regie und Buch: Stefan Schwietert, 81 Min.

Auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften dringt HEIMATKLÄNGE in die wundersamen
Stimmwelten von drei exzeptionellen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit über das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen würden.
Es wird gesungen, gejuchzt und musiziert, dass es eine Lust ist. Gar keine Frage: Die urtümliche Musik lebt. Außergewöhnliche Protagonisten kommen zu Wort und zu Gehör. Stefan Schwieterts Dokumentarfilm zeigt stimmige Bilder vom «Juchzen» und andere Gesänge.

Nein, mit klischeehafter Heimatduselei, Tourismus-Kitsch oder telegener Volksmusikshow haben die Akteure und Filmer Schwietert weder etwas am Hut noch im Sinn. «Heimatklänge» ist ein stimmiger Streifzug durch Volksmusik abseits kommerzieller Pfade. Stefan Schwietert, in Deutschland geboren und in Basel aufgewachsen, befasst sich seit einem Jahrzehnt mit Musik in ihren schillernden Facetten, abseits kommerzieller Ströme. Etwa mit der unverwüstlichen jüdischen Old-Boys-Group der Epstein-Brüder und ihrer Klezmer-Musik in «A Tickle in the Heart» (1996). Dem Alphorn erwies er 2003 seine Referenz.   Daran knüpft die Filmreise «
Heimatklänge» an. Juchzer und Jodel sind in der Landschaft verwurzelt und beheimatet. Es gibt keinen schöneren Konzertsaal als die Landschaft für den Urgesang - das gilt für Appenzell oder die Innerschweiz ebenso wie für die Steppe in der Mongolei.

 



Donnerstag, 29.5. 2008 - 19.30 Uhr und Freitag, 30.5. 2008 - 21. 30 Uhr

Die Band von nebenan
The Band´s Visit

Israel, Frankreich 2007, 83 min, OmU, Regie und Drehbuch: Eran Kolirin.



Eine kleine ägyptische Polizeikapelle strandet in Israel. Die Band von Nebenan kreist um die kleinen Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Menschen aus zwei Ländern, die seit langer Zeit eine Nachbarschaft des “kalten Friedens” miteinander pflegen.

Einst, vor nicht allzu langer Zeit, landete eine kleine ägyptische Polizeikapelle in Israel. Sie waren gekommen, um bei der Eröffnung eines arabischen Kulturzentrums aufspielen. Doch Bürokratie, Pech oder einfach nur dumme Zufälle ließen sie bereits am Flughafen stranden. Sie versuchten, sich auf eigene Faust durchzuschlagen, um sich schließlich in einem gottverlassenen Nest mitten in der israelischen Wüste wieder zu finden. Eine verlorene Kapelle an einem verlorenen Ort... Und da es in dem trostlosen Städtchen auch kein Hotel gibt, muss die schüchterne Truppe private Quartiere für die Nacht finden. Ganz unvorhergesehen kommen sich Ägypten und Israel durch dieses dumme Missgeschick sehr nah.
http://www.thebandsvisit.com/


Juni 2008
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