Programm
Mai 2007
1. Film 2.
Film 3. Film
Eintrittspreise: Normallänge 7 - Weltlichtspiele Dornbirn
Es geht hier weiter - zumindest bis
Herbst 07 !!!
Donnerstag, 3.5. 07 - 19.30 Uhr und
Freitag, 4.5. 07 - 21. 30 Uhr
Adam´s Äpfel
Dänemark 2005, 89 Minuten, Farbe, 35 mm/Cinemascope/Dolby SRD, OmU
Regie und Drehbuch: Anders Thomas Jensen.
Mit: Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nicolas Bro, Ali Kazim, Paprika
Steen, Nikolaj Lie Kaas, Ole Thestrup, Gyrfd Lóvqvist, Lars Ranthe, u. a.
Dänemark 2005, 89 Minuten, Farbe, 35 mm/Cinemascope/Dolby SRD, DF, OmU

Adams Äpfel - so nennt Ivan,
Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum,
seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen.
Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige
zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem
gewalttätigen Neo-Nazi Adam der Trinker und Vergewaltiger Gunnar und der
arabische Tankstellenräuber Khalid.
Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, begegnet Pfarrer Ivan allem und
jedem mit unerschütterlichem Verständnis, auch dem rüden Verhalten seiner
Schützlinge. Doch bald entpuppt sich seine Barmherzigkeit als Besessenheit, die
keine Widerrede duldet. Während Gunnar und Khalid Auseinandersetzungen mit Ivan
aus dem Weg gehen, stellt sich Adam der manischen Güte. Er beschließt, den Kampf
aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu
verpassen. An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden
scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung
unterziehen will.
ADAMS ÄPFEL ist eine bissige Komödie mit Tiefgang über menschliche Schwächen,
göttliche Willkür und die Frage, wie viel Güte ein Mensch ertragen kann.
Donnerstag, 17.5. 07 - 19.30 Uhr und
Freitag, 18.5. 07 - 21. 30 Uhr
Princesas
Spanien / Frankreich 2005, 113 min., 35 mm,
Farbe, 1: 1,85, Dolby Digital. spanische OmU
Buch und Regie: Fernando León de Aranoa
Musik: Alfonso de Vilallonga,
Manu Chao
Mit: Candela Peña , Micaela
Nevárez , Mariana Cordero , Llum Barrera

PRINCESAS erzählt von zwei Frauen in Madrid, zwei Huren, zwei Prinzessinnen. Caye ist knapp dreißig, mit frecher Ponyfrisur und eigenwilligem Charme, die Prinzessin von nebenan, erfahren im Umgang mit Freiern, mädchenhaft in ihren Träumen vom Glück, das kommen wird. Zulema kommt aus Lateinamerika, eine Prinzessin im Exil, die sich als Illegale in Madrid durchs Leben schlägt, um ihrem kleinen Sohn zuhause eine Zukunft zu geben. Als sich Caye und Zulema begegnen, stehen sie auf unterschiedlichen Seiten. Viele der spanischen Mädchen auf der Straße sind nicht gut zu sprechen auf die exotische Konkurrenz durch die Immigrantinnen. Aber es sind die gleichen Dinge, von denen ihr Leben abhängt. Caye und Zulema werden Komplizinnen, Prinzessinnen auf der Suche nach ihrem Königreich.
Goya 2006: Beste Hauptrolle (Candela Peña) – beste Nebenrolle (Micaela Nevárez) sowie bester Titelsong (Manu Chao)
http://www.princesaslapelicula.com/ (Spanische Originalseite)
27.
Ordentliche Jahreshauptversammlung des
Vereines "Filmkulturclub Dornbirn"
Am Montag, 21.5.2006
findet um 18.00 Uhr im Restaurant Piazza, Dornbirn – Messepark
mehr ...
Donnerstag, 31.5. 07 - 19.30 Uhr und
Freitag, 1.6. 07 - 21. 30 Uhr
.
Scoop - der Knüller
der neue
Woody Allen

GB u.a. 2006, 96 Min., englische OmU
mit
Scarlett Johansson,
Hugh Jackman,
Woody Allen,
Ian McShane,
Jody Halse
Der erfolgreiche Londoner Journalist Joe Strombel kann es nicht fassen. Auf
einem Schiff erfährt er von der Story seines Lebens. Doch die Sache hat einen
Haken: Er ist tot und befindet sich auf der Überfahrt ins Jenseits - mit dem
Sensemann am Ruder. Aber so schnell gibt ein Joe Strombel nicht auf. Er springt
kurzerhand von dem Totenschiff und sein Geist schafft es so, mit der jungen
Journalistik-Studentin Sondra Pransky, die gerade auf der Bühne des Magiers Sid
Waterman in einem Zauberkasten eingesperrt ist, Kontakt aufzunehmen. Er trägt
der Amerikanerin auf, den Fall des Tarotkarten-Mörders zu verfolgen.
Unglaublich: Der steinreiche, attraktive britische Aristokrat Peter Lyman
soll der Killer sein. Die überaus quirlige Sondra heftet sich mit widerwilliger
Hilfe Watermans, der als ihr Vater auftritt, an die Fersen des Millionärs und
verliebt sich zu allem Überfluss gleich in ihn - was gar auf Gegenliebe stößt,
aber für ihre Ermittlungen nicht unbedingt förderlich ist...
"Scoop" ist Woody Allens zweiter Film, den er vollständig in London und Umgebung
gedreht hat. Und es ist das zweite Mal, dass er den erst 22-jährigen "Lost in
Translation"-Star Scarlett Johansson in einer Hauptrolle besetzt, wie zuvor
schon in "Match Point". Ein Amerikaner in London - Woody Allen scheint sich in
der britischen Metropole pudelwohl zu fühlen. "Scoop" übertrifft bei weitem alle
letzten Allen-Filme an Humor, Geisteswitz und Feinsinnigkeit. Die Dialoge - wie
stets hat Allen das Drehbuch selbst verfasst - sprudeln nur so vor Humorigkeit
und Charme, so manchen Einzeiler ist man versucht, sich unbedingt zu merken,
doch der nächste lässt den vorherigen schon wieder vergessen. (BR "kino kino")