Programm April 2008

1. Film   2. Film 
Eintrittspreise: Normallänge 7€ - Weltlichtspiele Dornbirn


Donnerstag, 3.4. 2008 - 19.30 Uhr und Freitag, 4.4. 2008 - 21. 30 Uhr

 
GEFAHR UND BEGIERDE

Ang Lee, China, Taiwan, USA 2007, 157 Min - (Überlänge) - OmU

Prädikat: besonders wertvoll
 
Die Geschichte soll vage auf einem wahren Ereignis basieren, das sich in den Jahren 1939 und 1940 zugetragen haben soll. Sie ist während des Zweiten Weltkriegs in Shanghai angesiedelt und beschreibt eine Gruppe chinesischer Erstsemester, die geführt durch Kuang Yu-min eine Theatergruppe für Patriotisches Theater gründen. Bald finden sie heraus, dass ein gewisser Herr Yee ein einflussreicher Kollaborateur der japanischen Armee ist, und wollen diesen ermorden. Dabei benutzen sie die junge Wong Chia-chi als Lockvogel, welche sich zuerst als Frau Mak mit Frau Yee befreunden soll, aber bald ein Verhältnis mit Herrn Yee eingeht. Wegen eines Mordes der Theatergruppe an einem Erpresser und der Versetzung des Herrn Yee nach Shanghai trennen sich die Wege der Protagonisten.

1941, während der japanischen Besetzung, trifft Wong Chia-chi den Anführer der Theatergruppe Kuang Yu-min in Shanghai wieder, welcher sie überredet, sich dem chinesischen Widerstand anzuschließen und aus ihrer Position heraus wieder gegen Herrn Yee zu agieren. Wegen ihrer verarmten Situation und einer noch nicht ganz erloschenen Liebe zu Kuang schließt sie sich dem Widerstand an. Jedoch verliebt Wong Chia-chi sich in Herrn Yee und warnt ihn kurz vor dem geplanten Anschlag. Herr Yee kann fliehen und informiert den Sicherheitsdienst, der später die Straßen sperrt und die Theatergruppe inhaftiert. Zum Ende hin fliegt die ehemalige Theatergruppe auf, von denen sich alle dem Widerstand angeschlossen hatten. In der Schlussszene kniet die Theatergruppe vor einem Felsenabhang, während gleichzeitig Herr Yee den Exekutionsbefehl nicht widerwillig, aber sehr wohl mit gemischten Gefühlen unterschreibt. Der letzte Schuss wird nicht mehr gezeigt und gehört. (Wikipedia)

Goldener Löwe, Venedig 2007

Sein neues Spielfilm "Gefahr und Begierde" (im Original: "Se, jie") bringt Erotik und Spannung auf den Punkt - so sehr, dass die US-Zensurbehören schon die strengste Altersfreigabe über den Film verhängten. Als "erotischen Thriller" bezeichnete Lee selbst den Film, der zur Zeit der Besetzung Chinas durch Japan während des Zweiten Weltkrieges angesiedelt ist. (ORF)
http://www.filmering.at/content/view/1632/559/


Montag, 14.4. 08 - 18:30 Uhr - Restaurant Piazza (Messepark)
ordentliche Generalversammlung des Vereines "FKC Dornbirn
 

Einladungsschreiben, Tagesordnung



Donnerstag, 17.4. 2008 - 19.30 Uhr und Freitag, 18.4. 2008 - 21. 30 Uhr

DIE ZWEIGETEILTE FRAU

La Fille Coupée en Deux

F/D 2007, 115 min., franz. OmU,
Regie: Claude Chabrol. mit Ludivine Sagnier, Benoît Magimel , François Berléand, Valeria Cavalli, Mathilda May u.a.

http://www.lafillecoupeeendeux.com

Schauplatz ist diesmal Lyon, wo die beim Lokalsender für das Wetter zuständige Gabrielle zwischen zwei Männern steht. Da gibt es einerseits den attraktiven Erben Paul, andererseits tritt der lebenssatte Schriftsteller Charles in ihr Leben. Dieser ist dreißig Jahre älter als Gabrielle und führt mit seiner langjährigen Ehefrau Dona eine ebenso komplizierte Beziehung wie mit seiner sinnlichen Verlegerin Capucine. Je intensiver Gabrielle die beiden Männer kennenlernt, desto massiver werden ihre Ängste und Zweifel: Charles' Leben scheint nur von vordergründigem Genuss bestimmt zu sein, während Pauls Leben dunkle Geheimnisse offenbart.

Einmal mehr wendet sich der französische Altmeister Claude Chabrol seinem Lieblingsmilieu, der Bourgeoisie, zu. Eine junge Frau steht zwischen zwei Männern, zwischen einem älteren verheirateten Schriftsteller, der nicht ohne Eitelkeit seinen Ruf als großer Intellektueller genießt und einem jungen Industriellensohn, affektiert, infantil und unberechenbar. Während der jüngere vorerst das Nachsehen hat, genießt der Ältere ungeniert sein sexuelles Abenteuer.

Schein und Sein
Wie versteckt man Dinge, so dass sie sichtbar und verborgen zugleich sind? Wie sagt man Dinge, ohne sie auszusprechen? Der Kunst der Andeutung geht Claude Chabrol seit Jahrzehnten in seinen Filmen nach und auch "Die zweigeteilte Frau" fügt sich in dieses Vorhaben. Seine Filme, so Claude Chabrol, würden ständig zwischen dem Schein und der Wirklichkeit pendeln, zwischen Oberfläche und Tiefgründigkeit. (ORF Ö1)

 


Mai 2008
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