Nichts zu verschenken

Manual de un Tacaño (deutsch: Nichts zu verschenken)
(Handbuch eines Geizigen; frz. Original: Radin!) gesehen in der spanischen Fassung.

Regie: Fred Cavayé, Frankreich 2017, Cinemascope, 90 Min.
Mit Dany Boon in der Hauptrolle.

Das spanische und französische Plakat für den Film zeigt auf, wie teuer es kommen kann, wenn man sich verliebt. Es fallen zusätzliche Kosten an für
Blumen, Restaurants, Eintrittsgelder, Handygebühren;
Süßigkeiten, Champagner, Reisen; Friseur, Trinkgelder, Taxis; Getränke, Präservative, Bekleidung, Parfüm.
Francois ist der erste Violinist des lokalen Sinfonieorchesters und hat einen schweren“ Defekt“: er ist extrem geizig, zu sich und zu den anderen. Er meidet jede Situation, wo er einen finanziellen Beitrag leisten sollte, schenkt niemandem etwas und hat deshalb praktisch kein soziales Leben, sieht man von den Kontakten zu seinen Schülern ab. Sein einziger Freund ist der Bankdirektor, der sein gehortetes Geld verwaltet.

Zwei Frauen ändern aber sein Leben: da taucht Valerie auf, die neue Cellistin, in die er sich verliebt und die ihn zu Wohltätigkeitskonzerten verführt. Laura, eine junge Frau, gibt sich hartnäckig als seine Tochter aus und will bei ihm wohnen. Sie verteidigt ihn und behauptet, er spende sein ganzes Geld an Waisenkinder in Mexiko. Ist sie entstanden, weil er seit Jahren abgelaufene Präservative benutzte? Jedenfalls darf auch sie  nicht lange warm duschen oder das Licht einschalten.
Laura zog jedoch zu ihm, weil in der Nähe eine Dialysestation ist, die sie dringend braucht und in Folge der Wohltätigkeitskonzerte bleibt ihm nichts mehr anderes übrig, als tatsächlich großzügig für eine Waisenhaus in Mexiko zu spenden. Nachdem er Laura sogar eine Niere spendete, fahren sie zu diesem Waisenhaus nach Mexiko.

*** Familiengerechte Komödie, welche die Hoffnung in sich birgt, auch der hartnäckigste Fall könne sich noch zum Besseren verändern.

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