Hail Caesar!

Hail Caesar!
USA/GB 2016, 106 Min.
Die Coen-Brüder eröffneten mit dieser Parodie auf die Sandalenfilme Hollywoods außer Konkurrenz die diesjährige Berlinale. Mich persönlich hat dieser Film etwas enttäuscht. Die 50er Jahre waren eine Blütezeit Hollywoods und im Kampf gegen das Fernsehen wurde Cinemascope und 70mm entwickelt. Es ist für mich also unverständlich, warum dieser Film nicht auch in Cinemascope gedreht wurde, zumal die Filme, auf die er anspielt in diesem schönen Format gedreht wurden.
Eddie Mannix arbeitet von frühmorgens bis spät in die Nacht für ein großes Studio in Hollywood. Er soll als „Fixer“ alle PR-schädlichen Probleme lösen und die Presse desinformieren. Doch es wird ihm ein Star eines neuen Christus-Films von den Kommunisten entführt. Während das Lösegeld in den Fluten versinkt, setzt sich deren Anführer mit einem sowjetischen U-Boot ab. Eddie wird von Lockheed umworben, wo er ein besseres Gehalt und normale Arbeitszeiten hätte, doch was gibt es schöneres als die Traumfabrik?
Auch die Szene, wo ein Rabbiner, ein katholischer, evangelischer und orthodoxer Geistlicher einen neuen Jesus-Film „begutachten“ wäre noch ausbaufähig gewesen. Zweifellos hat der Film ein paar starke Bilder und neben George Clooney viele weitere Stars, war aber zumindest in der DF nicht so lustig wie erhofft. **1/2

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