Filmkritik

Planet der Affen: Survival (8/10/2017) - Planet der Affen: Survival 3D Regie: Matt Reeves, USA 2017, 140 Min Es ist nun schon fast 50 Jahre her, als der erste Film der „Planet der Affen“ – Serie erschien. Der neue Film ist wahlweise in 2D und 3D … Weiterlesen
Dunkirk (8/8/2017) - Dunkirk Christopher Nolan,  GB, NL, F, USA 2017, 106 Min Der technisch brillante Film – er wurde in analogem 70mm (teils im noch größeren IMAX 65, teils in Panavison 65)  aufgenommen – sollte deshalb unbedingt in einem Imax- oder 70mm … Weiterlesen
Mit 17 (7/2/2017) - Mit 17 Andrè Téchiné, F 2016, 116 Min, gesehen in DF Die Geschichte ist sehr vielfältig und es dauert einige Zeit, bis man merkt, wohin sie hinausläuft. Wir sind in den Pyrenäen. Da ist mal eine engagierte Landärztin, Marianne, mit … Weiterlesen
Jean Ziegler (6/3/2017) - Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens Originaltitel: Jean Ziegler – l’optimisme de la volonté Dokumentarfilm, Schweiz, 2016, 92 Min, weitgehend frz. OmU. Regie: Nicolas Wadimoff, Buch: Nicolas Wadimoff, Emmanuel Géta. Als junger Linker ist in den 70er Jahren Jean … Weiterlesen
Jahrhundertfrauen (5/21/2017) - 20th Century Woman USA 2016, 119 Min. Ges. in DF. Regie: Mike Mills Wir befinden uns in Südkalifornien der 70er Jahren, wo einiges im Umbruch ist. Die alleinerziehende Mutter Dorothea (Annette Benning) lebt mit ihrem 15 jährigen Sohn Jamie (Lucas … Weiterlesen
Der junge Karl Marx (3/26/2017) - Der junge Karl Marx Raoul Peck, F,D,B, 2017, Cinemascope, 112 Min., gesehen in DF Der neueste Film des haitianischen Regisseurs Raoul Peck (Lumumba, Der Mann auf dem Quai) ist sehr genau recherchiert. Es geht um das Ringen einer Arbeiterbewegung ab … Weiterlesen
Moonlight (3/12/2017) - Moonlight USA 2016, Cinemascope, 116 Min. Regie: Barry Jenkins gesehen in der DF Der Film wurde mit dem Golden Globe und mehreren Oscars© ausgezeichnet, was natürlich hohe Erwartungen setzt, die für mich nicht erfüllt wurden. Er hat drei Kapitel: 1) … Weiterlesen
Wilde Maus (3/4/2017) - Wilde Maus Österreich 2017, 103 Min., Cinemascope. Regie: Josef Hader Der Spielfilm von Josef Hader hatte bei der Berlinale 2017 im Wettbewerb seine Premiere. Er ging dort leer aus. Der fünfzigjährige Georg ist seit vielen Jahren als angesehener Musikkritiker bei … Weiterlesen
Nichts zu verschenken (3/4/2017) - Manual de un Tacaño (deutsch: Nichts zu verschenken) (Handbuch eines Geizigen; frz. Original: Radin!) gesehen in der spanischen Fassung. Regie: Fred Cavayé, Frankreich 2017, Cinemascope, 90 Min. Mit Dany Boon in der Hauptrolle. Das spanische und französische Plakat für den … Weiterlesen
Paula (12/18/2016) - Paula D/F 2016, Scope Regie: Christian Schwochow Der Film über die frühe Expressionistin und auch als Naive etikettierte Malerin Paula Modersohn Becker entfernt sich weit von dem, was man in Wikipedia über sie liest. Sie wird im Film als extrem … Weiterlesen

Luis Trenker  – der Schmale Grat der Wahrheit

Wolfgang Murnberger ORF/BR 2015

Der Film ist viel zu schön für das Thema, die Menschen in feinstem Stoff, die Autos ohne jeden Spritzer und das zur Nazizeit und kurz danach; – sogar der US-Militärjeep, der auf Bergstraßen unterwegs ist, scheint sich wie in einem Werbefilm ohne jeden Dreck fortbewegen zu können; Feine Leute und Dinner, Champagner als normales Getränk;  es besteht die Gefahr die Nazizeit zu beschönigen. Jedenfalls kann man über so ein schmutziges Thema keinen so strahlend-bunten schönen Film machen.Tobias Moretti fälscht in der Eingangsszene die Tagebücher der Eva Braun, erfindet vieles und das meiste lässt sich leicht als Erfindung entlarven, etwa Adolf H. sei wasserscheu gewesen und habe höchstens Fußbäder genommen. Seine kurze Affäre mit der Leni Riefensthal, beide Buhlen um die Gunst des Führers, doch da ist noch Göbbels als für den Film zuständigen Minister, dem manche Juden auf seiner Besetzungsliste nicht passen. Die Geschichte an sich scheint ja zu stimmen. Immerhin, Antisemit war Trenker keiner, auch wenn er mal der NSDAP beigetreten ist.
** eher ein glitzernder Kostümfilm denn eine korrekte Abhandlung über den schrecklichen Opportunisten Luis Trenker, der sich mit den Nazis, den Mussolini-Faschisten, aber auch den Hollywood-Bossen und den Juden arrangieren wollte. So kann man dieses Thema nicht verfilmen. Für Moretti-Fans wahrscheinlich ein Muss.

Der Marsianer-Rettet Mark Watney 3D

USA 2015, 144 Min. Regie: Ridley Scott, gesehen in DF und 3D

Ridley Scott ist ein blockbuster-Regisseur (Alien, Thelma & Luise, Blade Runner….) der sein Handwerk versteht. Wieder einmal versetzt er uns in die Zukunft der Raumfahrt, die uns zum Mars führt. Die gefürchteten Marsstürme zwingen eine NASA- Marsmission zum abrupten Abbruch, dabei wird ein tot geglaubter Astronaut zurückgelassen, der doch überlebt hat. Als ausgebildeter Biologe schafft er es , eine landwirtschaftliche Fläche im zurückgelassenen Mannschafts-Zelt zu errichten, die ihm eine gewisse Überlebenschance bis zur nächsten Marsmission gibt. Doch eines Tages reißt auch hier bei einem Sturm eine Plane. Inzwischen gelang es mit ihm Kontakt mit der Erde aufzunehmen, wo er bereits „beerdigt“ wurde. Trotzt 13 Lichtminuten Verzögerung gelingt es ihm ein intelligentes Kommunikationssystem zu entwicklen. Warum die Chinesen dann plötzlich uneigennützig mit einer geheimen Rakete helfen bleibt etwas unklar, letztlich versucht die alte Mannschaft ihn wieder zurück zu holen, wobei es natürlich extrem spannend wird.

Die 3D-Technik ist nur in einigen Szenen aufregend, leider war der Film recht dunkel und mit der 3D-Brille eindeutig zu dunkel.

*** spannender und handwerklich gut gemachter SF-Film, der nicht unbedingt vom 3D lebt, im Endeffekt jedoch nach typischem Hollywood-Strickmuster (ein Held, der gerettet werden muss..)

 

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