Filmkritik

Die dunkelste Stunde (1/20/2018) - Die dunkelste Stunde GB 2017, 121 Min, Regie: Joe Wright gesehen in DF Es geht in diesem kammerspielartigen Film um die Persönlichkeit Winston Churchills. 1940 ist er der einzige Konservative, der auch von der Opposition akzeptiert und so vom König … Weiterlesen
Aus dem Nichts (11/28/2017) - Aus dem Nichts Fatih Akim, D/F 2017, Cinemascope, 106 Min, Gesehen in DF Diane Kruger, Cannes 2017, Beste Darstellerin Nachdem uns eine Patchwork-Familie mit kleinen menschlichen Fehlern gezeigt wurde, werden wir Zeuge des Bombenanschlags, welche den Mann und das gemeinsame … Weiterlesen
Die Unsichtbaren – wir wollen leben (11/20/2017) - Die Unsichtbaren – wir wollen leben Regie: Claus Räfle, D 2017, 110 Min, Cinemascope, gesehen in dt. OF. Das „Doku-Drama“ – dokumentarische Aufnahmen werden mit nachgespielten Spielfilmszenen ergänzt – zeigt einen auch mir einen bisher wenig bekannten Aspekt des Holocaust. … Weiterlesen
Gauguin (11/4/2017) - Gauguin F 2017, Cinemascope, 101 min, gesehen in DF Regie: Edouard Deluc , Darsteller: Vincent Cassel , Der französische Regisseur Deluc reiht mosaikartig viele Momente aus dem Leben des berühmten Malers der frühen Moderne aneinander. Mit der Wahrheit nimmt er … Weiterlesen
Happy End (10/14/2017) - Happy End Michael Haneke, F/A/D 2017, 107 Min, gesehen in DF Der Regiestar des österreichischen Films, Michael Haneke, drehte seinem typischen Stil getreu diesen Film über die französische Unternehmerfamilie Laurent in Calais und beobachtete sie präzise. Patriarch Georges ist schon … Weiterlesen
On the milky road (10/9/2017) - On the milky road NA MLIJEČNOM PUTU Emir Kuisturica, Serbien/Mexiko/USA/Großbritannien 2016; 125 Min, Cinemascope . Gesehen im OmU. Frühling im Bosnien-Krieg: Ein Milchmann überquert jeden Tag auf einem Esel die Frontlinie zwischen den Konfliktparteien, um seine Ware an die Frau … Weiterlesen
Wir töten Stella (10/2/2017) - Wir töten Stella Österreich 2017, 98 Min, Cinemascope Regie & Drehbuch: Julian Pölsler (nach dem gleichnamigen Roman von Marlen Haushofer) Mit Martina Gedeck, Matthias Brandt, Male Emde u.a. Der Nachfolger des Erfolgsfilmes „Die Wand“ enttäuschte mich sehr. Es gibt mehrere … Weiterlesen
Hampstead Park – Aussicht auf Liebe (9/1/2017) - GB 2017, 103 Min, Cinemascope Regie: Joel Hopkins, gesehen in DF. Emily, eine verwitwete Amerikanerin lebt über ihre Verhältnisse in einer noblen Parkgegend bei London. Sie ist arg verschuldet und kann die Instandhaltung ihrer Wohnung nicht bezahlen. Mehr aus Langeweile … Weiterlesen
Filmkritik des FKC The Promise (8/24/2017) - The Promise – die Erinnerung bleibt Regie: Terry George, USA, Spanien 2016, 133 Min, Cinemascope, gesehen in DF Der von den Türken bis heute geleugnete Genozid an den Armeniern ist Thema des Films, doch wird diese von einer doppelten Dreiecks-Liebesgeschichte … Weiterlesen
The Party (8/19/2017) - The Party GB 2017, 71 Min, Cinemascope, Schwarzweiß. Gesehen in DF. Regie: Sally Potter Der Film spielt in einer Wohnung und könnte deshalb genauso gut als Theaterstück aufgeführt werden. Er ist bewusst in Schwarzweiß aufgenommen, das Cinemascope Format wird hier … Weiterlesen

Luis Trenker  – der Schmale Grat der Wahrheit

Wolfgang Murnberger ORF/BR 2015

Der Film ist viel zu schön für das Thema, die Menschen in feinstem Stoff, die Autos ohne jeden Spritzer und das zur Nazizeit und kurz danach; – sogar der US-Militärjeep, der auf Bergstraßen unterwegs ist, scheint sich wie in einem Werbefilm ohne jeden Dreck fortbewegen zu können; Feine Leute und Dinner, Champagner als normales Getränk;  es besteht die Gefahr die Nazizeit zu beschönigen. Jedenfalls kann man über so ein schmutziges Thema keinen so strahlend-bunten schönen Film machen.Tobias Moretti fälscht in der Eingangsszene die Tagebücher der Eva Braun, erfindet vieles und das meiste lässt sich leicht als Erfindung entlarven, etwa Adolf H. sei wasserscheu gewesen und habe höchstens Fußbäder genommen. Seine kurze Affäre mit der Leni Riefensthal, beide Buhlen um die Gunst des Führers, doch da ist noch Göbbels als für den Film zuständigen Minister, dem manche Juden auf seiner Besetzungsliste nicht passen. Die Geschichte an sich scheint ja zu stimmen. Immerhin, Antisemit war Trenker keiner, auch wenn er mal der NSDAP beigetreten ist.
** eher ein glitzernder Kostümfilm denn eine korrekte Abhandlung über den schrecklichen Opportunisten Luis Trenker, der sich mit den Nazis, den Mussolini-Faschisten, aber auch den Hollywood-Bossen und den Juden arrangieren wollte. So kann man dieses Thema nicht verfilmen. Für Moretti-Fans wahrscheinlich ein Muss.

Der Marsianer-Rettet Mark Watney 3D

USA 2015, 144 Min. Regie: Ridley Scott, gesehen in DF und 3D

Ridley Scott ist ein blockbuster-Regisseur (Alien, Thelma & Luise, Blade Runner….) der sein Handwerk versteht. Wieder einmal versetzt er uns in die Zukunft der Raumfahrt, die uns zum Mars führt. Die gefürchteten Marsstürme zwingen eine NASA- Marsmission zum abrupten Abbruch, dabei wird ein tot geglaubter Astronaut zurückgelassen, der doch überlebt hat. Als ausgebildeter Biologe schafft er es , eine landwirtschaftliche Fläche im zurückgelassenen Mannschafts-Zelt zu errichten, die ihm eine gewisse Überlebenschance bis zur nächsten Marsmission gibt. Doch eines Tages reißt auch hier bei einem Sturm eine Plane. Inzwischen gelang es mit ihm Kontakt mit der Erde aufzunehmen, wo er bereits „beerdigt“ wurde. Trotzt 13 Lichtminuten Verzögerung gelingt es ihm ein intelligentes Kommunikationssystem zu entwicklen. Warum die Chinesen dann plötzlich uneigennützig mit einer geheimen Rakete helfen bleibt etwas unklar, letztlich versucht die alte Mannschaft ihn wieder zurück zu holen, wobei es natürlich extrem spannend wird.

Die 3D-Technik ist nur in einigen Szenen aufregend, leider war der Film recht dunkel und mit der 3D-Brille eindeutig zu dunkel.

*** spannender und handwerklich gut gemachter SF-Film, der nicht unbedingt vom 3D lebt, im Endeffekt jedoch nach typischem Hollywood-Strickmuster (ein Held, der gerettet werden muss..)

 

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