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Suburra

7. Juni @ 18:00 - 20:30

€10

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Suburra

Italien/Frankreich 2015, 130 min, Cinemascope, teils italienisch-englische– teils in Romanes – OmU.
Regie: Stefano Sollima
DarstellerInnen: Pierfrancesco Favino (Filippo Malgradi), Greta Scarano (Viola), Jean-Hugues Anglade (Cardinal Berchet), Elio Germa­no (Sebastiano), Giulia Gorietti (Sabrina), Claudio Amendola (Samurai) u.a.

Politik, Kirche, Roma-Clan und kleine Mafioso sind in ein gewaltiges Bauprojekt in Rom involviert – und im Hintergrund zieht ein Mafia-Pate die Fäden. – Ein furioses Mafiathriller und mitreißendes Kino à la Martin Scorsese.

Eine minderjährige Prostituierte stirbt nach einer ausschweifenden Partynacht mit dem Parlaments-Abgeordneten Filippo Malgradi, der aus Angst vor einem öffentlichen Skandal den Vorfall zu vertuschen versucht. Besonders, weil er gerade im Begriff ist, für den mächtigen Paten „Samurai“ ein millionenschweres Bauvorhaben umzusetzen, das den Einfluss der Mafia in Rom endgültig zementieren könnte. Doch die ehrenwerte Gesellschaft hat nicht als einzige Organisation ihre schmutzigen Hände im Spiel. Hinter dem Projekt steht eine mächtige Allianz aus korrupten Staatsvertretern, überzeugten Neo-Faschisten und Würdenträgern des Vatikans. Als Malgradis Vertuschungsversuch durch eine Verkettung tragischer Umstände misslingt, ruft dies den gefürchteten Anacleti-Clan auf den Plan, der von dem Bauvorhaben erfahren hat und ebenfalls beteiligt werden möchte. Samurais filigranes Beziehungsgeflecht droht zu zerbrechen und er ist gezwungen, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Eine gefährliche Spirale aus Erpressung, Korruption, Gewalt und Mord beginnt sich immer schneller zu drehen, um sich unaufhaltsam tief in das dunkle Herz von Rom zu bohren… (Thimfilm)

 Suburra nannte man im antiken Rom ein Stadtviertel, das vor allem von Armen bewohnt wurde und von organisierter Prostitution bestimmt war. Angelehnt an dieses Viertel schrieb Giancarlo De Cataldo einen Roman über das heutige mafiöse Kraftwerk von Rom, den Stefano Sollima 2015 verfilmte.
In SUBURRA fließen verschiedene Handlungsstränge zusammen und ergeben so einen vielschichtigen Plot aus Korruption, Macht­streben, Verrat und Mord: Da ist beispielsweise der Politiker und Strippenzieher Filippo Malgradi, der wegen einer Sexaffäre mit Todes­folge unter Druck gerät. Weil die Leiche der minderjährigen Prosti­tuierten diskret entsorgt werden muss, befindet er sich plötzlich in der Hand eines Kleinganoven, der seine Chance wittert, endlich groß rauszukommen. Zwar erledigt ein weiterer Anruf bei den entsprechenden Leuten auch dieses Prob­lem, doch da hat die Affäre schon Kreise gezogen. Ein Mann in Rom dient als Vermittler zwischen den mafiösen Strukturen aus dem Süden und der Hauptstadt: Der „Samu­rai” ist wie eine Mischung aus allen Spielfiguren eines Schachbretts, er weiß alles, er kann alles, er macht alles. (aus: www.kino-zeit.de; www.cereality.net)
„Die Authentizität, die dieser ausufernde Reigen an Gewalt, Sex und Korruption ausstrahlt, ist um so verblüffender als Sollima vom ersten Moment an einen pathetischen, exaltierten Stil wählt, die flirrenden Bilder mit wummernden Elektroklängen unterlegt, seine Figuren als verlorene Gestalten in einer unmoralischen Welt inszeniert, aber dennoch keinen Zweifel daran lässt, dass sie diesen Weg selbst gewählt haben. Eines der großen Probleme von Gangsterfilmen, die (unfreiwillige) Verklärung einer oberflächlich betrachtet verführerischen Welt aus Geld, Drogen und Sex, entgeht Sollima durch einen bei allem Pathos fast dokumentarisch anmutendem Blick.” (Leokino.at)
Trailer:

https://youtu.be/6thivWjlOe4

Details

Datum:
7. Juni
Zeit:
18:00 - 20:30
Eintritt:
€10
Webseite:
http://www.cinema-dornbirn.at/

Veranstalter

FKC Dornbirn
Webseite:
http://www.fkc.at

Veranstaltungsort

Cinema Dornbirn
St.-Martin-Str. 3
Dornbirn, Vorarlberg 6850 Österreich
+ Google Karte
Telefon:
05572/21973
Webseite:
http://www.cinema-dornbirn.at/

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