Kategorie-Archiv: News Aktuelles

Leo Kaserer mit „Last Fisherman“ beim FKC

Last Fischerman – Diskussion mit Leo Kaserer
Am 17. und 18.5.17 war Leo Kaserer zu Gast beim FKC.  Am Donnerstag abend ergab
sich im Cinema Dornbirn eine interessante Diskussion um seinen „Wohlfühl-Dokumentarfilm“, der den letzten traditionellen und nachhaltigen Fischer in Cornwall, Malcolm Baker, in den Vordergrund stellte.

Während der Film lief lud FKC-Obmann Norbert Fink Leo Kaserer zu einem Abendessen ins Gemsle ein.

Esen Işik zu Gast beim FKC

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Am Donnerstag, 22.9.16 empfingen Anita und Norbert am Bahnhof St. Margrethen die aus Zürich ankommende Schweizer Regisseurin mit türkischen Wurzeln. Sie hat heuer mit dem Film KÖPEK nicht nur den Schweizer Filmpreis gewonnen, sondern wurde mit diesem Spielfilm auch unter den Top 50 für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Wir fuhren mit ihr aufs Bödele, wo sich eine herrliche Aussicht in den Bregenzer Wald bot, und dann weiter nach Schwarzenberg und Alberschwende.

 

Esen Isik

Esen Isik zu Gast beim FKC

Nach dem bewegenden Film über Gewalt an Frauen, Außenseitern und Wehrlosen, der Pippa Bacca, einer Künstlerin und Friedensaktivistin, die 2008 in Istanbul vergewaltigt und ermordet wurde, kam eine tiefreichende Diskussion in Gang. So berichtete Frau Işik von ihren Schwierigkeiten, den Film in Istanbul drehen zu können. Erst eine Intervention des Schweizer Kultusministeriums in Ankara verschaffte die Drehgenehmigung, bei der Szene mit der Transsexuellen gab es tätliche Angriffe auf die Filmcrew, die von der Polizei nur bedingt verhindert wurden. Vor einigen Wochen erst wurde eine andere Transsexuelle ermordet, auch sie bewarb sich beim Casting für diesen Film.
Allerdings ist Gewalt gegen Frauen kein typisch türkisches Phänomen, sondern kommt in vielen Ländern vor. Der Film ist in der Türkei zwar auf zwei kleinen Festivals gelaufen, hat jedoch dort keinen Verleih gefunden und nach den jüngsten Ereignissen will ihn auch kein Kino zeigen. Er wird im Oktober in Deutschland anlaufen und es ist wir hoffen, dass er dort mehr Besucher als in Österreich erreicht.

Esen Isik zu Gast beim FKC

Heute in Anwesenheit der Regisseurin Esen Isik: Köpek – der Hund. Sie gewann mit diesem Film den Schweizer Filmpeis 2016. Der Hund, genauer gesagt ein kleiner Welpe, ist das Symbol für das Ausgeliefertsein an die Macht der Männer und die Intoleranz gegenüber Außenseitern. Plakat- und Hauptfigur ist eine transsexuelle Prostituierte, gewidmet ist der Film der italienischen Performancekünstlerin Pippa Bacca, die 2008 bei einer Friedensaktion in Istanbul vergewaltigt und ermordet wurde.
NICHT VERSÄUMEN NUR HEUTE. MIT ANSCHL. DISKUSSION!

Crossing Europe Linz

22.000 Personen besuchten das diesjährige Crossing Europe Filmfestival in Linz. Es bot 162 Filme aus 35 Ländern. Natürlich unmöglich alle zu sehen!
Immerhin 14 habe ich gesehen und ausführlich beschrieben. Die wenigsten werden je in unsere Kinos kommen.

 

Fortsetzung und Endbericht hier!

Diagonale 2016

Diagonale 16 – Festival des Österreichischen Films in Graz
endgültiger Bericht ist nun hier

 

„Freistatt“ hätte mehr Besucher verdient

Die Jagdberg-Problematik scheint in Vorarlberg noch immer verdrängt zu werden. Dass der Film auch in Bregenz nicht besser lief, tröstet uns nur wenig. Beide Experten, die nach dem Film zur Verfügung standen, waren von „Freistatt“ begeistert.
„Es wäre spannend zu wissen, warum das Vorarlberger Publikum nicht kommt und sich nicht filmisch mit diesem dunklen (Jagdberg-)Kapitel auseinandersetzen will. Historisch und gesellschaftspolitisch tut es die Vorarlberger Gesellschaft ebenfalls nicht. Auch die neue Koalitionsregierung ändert da nichts. Was die Antwort auf die Frage nur noch spannender macht. (Dr.Weber)

120 Jahre Kino

Die Gebrüder Lumière – Auguste Marie Louis Nicolas Lumière (1862-1954) und Louis Jean Lumière (1864 – 1948) gelten als die Erfinder des Kinos. Ihr Vater war bereits Hersteller von Trockenplatten, die Gebrüder Lumiére entwickelten den Cinematographen, einen Projektionsapparat, den sie erstmals am 22.3.1895 vorführten.
Am 28. Dezember 1895 fand im Grand Café am Boulevard des Capucines in Paris die erste öffentliche Filmvorführung Frankreichs vor zahlendem Publikum statt, in der Angestellte der Brüder Lumière mit dem Cinématographe zehn selbstgedrehte Kurzfilme zeigten, darunter „Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat“, „Der begossene Gärtner“ und „Abbruch einer Mauer“. Dies gilt wohl als Erste Kinoaufführung, da sie öffentlich und entgeltlich war.

Man hat sich darauf geeinigt, den 28. Dezember 1895 als die Geburtsstunde des Kinos, das Grand Cafe am Boulevard des Capucines in Paris als Geburtsort des Films zu nehmen. Es war in Wahrheit die erste Vorführung vor zahlendem Publikum. Die ersten Abendeinnahmen beliefen sich auf ganze 33 Francs. (Hellmuth Karasek, DerSpiegel 52/1994)
Die erste kinematographische Aufführung in Vorarlberg war vielleicht schon 1898 (nur eine kurze Ankündigung im Bregenzer Tagblatt, kein Bericht und keine Genehmigungs- Akten im Landesarchiv nachweisbar), sicher jedoch fand am 5.10. 1901 in Bregenz am Ried eine solche statt, in großem Rahmen auf jeden Fall 1907 in Feldkirch, Dornbirn und Bregenz.

Freie Fahrt zur Kultur

Die Kulturabteilung des Landes und der Verkehrsverbund Vorarlberg bieten im Schuljahr 2015/16 pro Schuljahr und Schulklasse zwei Fahrten auch zu FKC- Filmvorführungen an.  Details gibts hier.

 

Abriss Weltlichtspiele

 

Abriss Weltlichtspiele am 10.8.15
 

Abriss der Weltlichtspiele – Seit Jahren angekündigt, nun ist es soweit. Das Kino, in dem wir von 1980 – 2010 rund 1000 verschiedene Filme zeigten wird nun endgültig abgerissen.

 

Abriss Weltlichtspiele