Programm des FKC

zum vorarlbergweiten Kinderrechtstag 2006


1. Film    2.Film
Eintrittspreise: Normallänge 7€ - Weltlichtspiele Dornbirn


Ausführliche Infos und Hintergründe sind hier

Das komplette Vorarlberg - Programm mit Details, welches Kinderrecht in den besprochenen Filmen angesprochen wird finden Sie hier

Mittwoch, 15.11.06 - 8:15 (morgens - Schülervorstellung)
Die Blindgänger
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Donnerstag, 16. November, 9:00 und 14:00 Uhr
Der Schmetterling
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Donnerstag, 16. November, 19:30 Uhr und  Freitag, 17. November, 21:30 Uhr

Mongolian Ping Pong

China 2005 - Originaltitel: Lü cao di - Regie: Ning Hao - Darsteller: Hurichabilike, Dawa, Geliban, Yidexinnaribu, Badema, Wurina, Dugema, Jinlaowu, Buhebilike, Sarengaowa -  Länge: 102 min.


Der mongolische Junge Bilike findet eines Tages einen Tischtennisball. Er hält ihn für eine mystische Perle und spinnt allerlei kleine Geschichten um sein geheimnisvolles Fundobjekt. Erst langsam kommt Bilike dem Rätsel auf die Spur. Schon bald beginnt für ihn und seine zwei Freunde eine ungeahnte Abenteuerreise: aus der öden Steppe machen sie sich auf nach Peking, um den Nationalball Chinas an seinen Bestimmungsort zurückzubringen.

MONGOLIAN PING PONG ist in seiner erzählerischen Intensität mit dem letztjährigen Überraschungserfolg DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL vergleichbar. Es ist ein leiser, spannender und liebevoller Film, der durch Ideenreichtum und überwältigende Bilder in seinen Bann zieht. Bereits auf der Berlinale sorgte die ungewöhnliche Geschichte von Bilike für Erstaunen und von Glück verzauberte Gesichter.

 

„Herzergreifend komisch, kindlich weise, atemberaubend schön erzählt diese philosophische Kinokömodie vom Außergewöhnlichen im Gewöhnlichen" (Christiane Peitz, Tagesspiegel)


Freitag, 17. November, 8:15 (Schülervorstellung)
Oliver Twist
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Samstag
, 18. November, 17:30 Uhr und  
Sonntag, 19. November, 17:30 Uhr

Die Rückkehr - The Return

(Vozvrascenje) R 2003 R: Andrej Swjaginzew D: Wladimir Garin, Iwan Dobronrawow, Konstantin Lawronjenko, Natalija Wdowina )

Zehn Jahre lang lebten die Brüder Iwan und Andrej mit ihrer Mutter allein in einer russischen Provinzstadt. Sie führten ein unbeschwertes, sorgenfreies Leben, bis plötzlich der Vater wieder auftaucht. Bisher kannten sie ihn nur von einem Foto.

Er nimmt die beiden Kinder mit auf eine abenteuerliche Reise, die auf einer geheimnisvollen Insel endet - sieben Tage eines gefahrvollen Unterwegsseins, das zu einem archaischen Vater-Sohn-Drama wird. Die rauhe Landschaft Nordrusslands spiegelt die Wildheit des Mannes, der am Ende mit den Kräften kämpfen muss, die er selbst entfesselte.

Andrej Swjaginzews erstaunlicher, bildgewaltiger Debütfilm "The Return - Die Rückkehr" erhielt bei den Filmfestspielen in Venedig 2003 den Goldenen Löwen.

 

„Der Film, den Andrej Swjaginzew gedreht hat, erzählt nicht nur von einer Rückkehr, der Wiederkehr des verschwundenen Vaters ins Leben zweier Kinder, sondern er symbolisiert sie auch: die Rückkehr des russischen Kinos auf die Landkarte der Kinematografie. Und er bestätigt eine Erfahrung, die man alle paar Jahre bei der Begegnung mit einem Kinoerstling machen kann: Große Regisseure werden nicht allmählich groß. Sie sind sofort da, wo andere nie hingelangen werden, im ersten Anlauf. Andrej Swjaginzew ist ein großer Regisseur, und "Die Rückkehr" ist sein Debüt.

Swjaginzews Film in allen entscheidenden Momenten immer zugleich symbolisch und real, er hält jene Balance, die im Kino am schwierigsten zu halten ist: zwischen dem, was ein Bild bedeutet, und dem, was man tatsächlich sieht; zwischen Geschehen und Allegorie. Es gibt fast kein Grundthema des jüngeren russischen Kinos, das Swjaginzew nicht anspielt, und doch gewinnt er jedem eine neue, überraschende Klangfarbe ab, als hätte er es gerade erst entdeckt.“ (Andreas Kilb, FAZ)

Montag, 20.11.06 - 09:00 Uhr
Konferenz der Tiere
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